Literaturgefluester

2008-08-17

Kreativ in der hohen Tatra

Filed under: Uncategorized — jancak @ 22:25

Gerade von der hohen Tatra, beziehungsweise dem Zwischenstop in Harland bei St. Pölten zum Wäscheausladen und Schwiegereltern begrüßen, zurück melde ich mich wieder mit einem Eintrag.

Wie es war?

Schön, eine Woche Zelturlaub auf dem Camingplatz jeden Tag wandern in die Berge: Krivan, Slavkovsky Stit, Predne Solisko etc. Das Wetter war zwar wie meistens in der hohen Tatra wechselhaft und ein bißchen kalt, aber diesmal weniger Regen als sonst, die Leute freundlich, das Essen gut und immer noch sehr billig und ich bin auch ein bißchen in Sachen Literatur weitergekommen.

Am Krivan

Am Krivan


Vor der Chata Pod Soliskom

Vor der Chata Pod Soliskom


Erstens ist das Gehen ein meditativer Akt, da kann man sehr viel denken und nachgrübeln dabei und da ist mir auch schon das Konzept für meine nächste Arbeit, wenn „Die Radiosonate“ fertig ist eingefallen, beziehungsweise hat sie an Form gewonnen. Denn eingefallen ist mir die Idee zu einem Roman mit dem Arbeitstitel „Das Haus“ schon, als ich Anfang Juli zu einem Supervisonstermin ins Otto Wagner Spital, bekannt unter dem Namen Steinhof, gegangen bin und dort, weil ich Zeit hatte, zu der Kirche an den Besichtungstafeln vorbei, hinaufgeschlendert bin. Hundert Jahre Steinhof das ist schon etwas worüber sich ein Roman und das Schicksal drei bis vier Generationen beschreiben läßt und in den schlaflosen Nächten im Zelt, habe ich mir dann auch einiges notiert.

Und die Elsa Eisenstein-Szenen habe ich mir zum Korrigieren auch mitgenommen und bin dann gleich ein bißchen abgestürzt, denn da muß, glaube ich, noch einiges überarbeitet werden bis es passt.

Ja und zum Lesen hatte ich auch das Passende mit. Einen ganz dicken Roman von Ingo Schulze nämlich. Bin aber nicht sehr weit gekommen. Das was ich gelesen habe über die Entwicklung Ostdeutschland nach 1990 in Form eines Briefromans war aber interessant und wie ich glaube, auch treffend geschildert, da ein cremiger italienischer Kuchen ja wirklich ein Tiramisu ist, für uns ganz selbstverständlich, wenn man ihn aber das erste Mal serviert bekommt, beschreibt man ihn aber sicher anders, als die Italien kundigen Feinschmecker.

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