Literaturgefluester

2008-09-10

Lesen und schreiben persönlich

Filed under: Uncategorized — jancak @ 00:38

In der Badewanne habe ich gerade den Nick Hornby ausgelesen und kann darüber keine Rezension schreiben, denn Fußball interessiert mich wirklich nicht, obwohl Nick Hornby ein hervorragender Schreiber ist, wie ich merken konnte, als ich vor ein paar Jahren beim Thalia damals noch Amadeus-Hörbuchwettbewerb überraschend den dritten Preis gewonnen habe und mir von den damit verbundenen Hörbuchgutscheinen „How to be good“ ausgesucht habe.
Aber diesmal habe ich das Buch einfach weggelesen, damit ich zu den anderen Büchern meines ziemlich umfangreichen Bücherstapels im Badezimmer komme.
Denn es stimmt schon, auch wenn es niemand hören will.
Ich persönlich komme durch die neuen Medien weniger zum Lesen, obwohl ich an diese Veränderung nicht geglaubt habe, als ich, ich glaube, es war 2000 oder 1999 für den Lise Meitner Preis mein „Vier mal Lisa oder MMT“ geschrieben habe und mich damals erstmal mit den Bücher-Brokern beschäftigte .
Danach bin ich ziemlich zögernd in das Internet eingestiegen, aber jetzt entdecke ich immer mehr die Vorteile des Lesens darin und so habe ich mir heute auch die Nachrufe auf Wendelin Schmidt-Dengler durchgelesen, der auch ein bekennender Fußballfan gewesen ist.
Also haben wir eine Gemeinsamkeit, dabei bin ich auf einen Doderer-Blog gestoßen, den ich noch nicht gekannt habe und dann habe ich im Autorenlexikon des Autorenhausverlages die Web Site von Dietmar Füssel und sein Gewinnspiel gefunden und das habe ich noch nicht geschrieben, Gewinnspiele faszinieren mich als Konsumverweigerin ja sehr.
Ich habe natürlich nichts gewonnen. Kann ich auch nicht, wenn ich am 10. September, die erste für den Monat sein soll. Ich war die dritte hat mir Dietmar Füssel zurückgemailt und das ist wieder die kommunikative Seite des Internets.
Denn ich kenne Dietmar Füssel glaube ich, seit ich, vor urlangen Zeiten mich das erste Mal für den Max von der Grün Preis interessiert habe, den es schon lange nicht mehr gibt und den er damals, glaube ich, gewonnen hat und dann hat er einmal, das war 1991 oder 1992 bei einer von mir organisierten Lesung im Wiener Literaturhaus, bei der der Österreichteil der belgischen Literaturzeitschrift „Krautgarten“, den ich gemeinsam mit Arthur West zusammengestellt habe, vorgestellt wurde, gelesen und sonst habe ich immer wieder einmal von ihm gehört.
Aber heute schaute ich mir während des Korrigierens das Autorenlexikon des Autorenhausverlags an und fand da seine ziemlich umfangreiche und originelle Homepage mit dem Gewinnspiel und dem Buch, das ich nicht gewonnen habe.
Aber die, die mich kennen wissen, daß ich an Büchern keinen Mangel leide und derzeit weniger als früher lese, aber mehr schreibe, fast täglich nämlich eine Seite „Gedanken über den Literaturbetrieb“ und wie ich darin übergangen werde und dann habe ich mir nach der Badewannen- Lesestunde, die ORF-Bestenliste angeschaut, wegen der Neuerscheinungen in den österreichischen Verlagen, die ich ja kennen sollte, selber aber nur lauter alte Bücher im Badezimmer und in den Regalen habe.

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