Literaturgefluester

2008-10-01

Am Ende der Leitung

Filed under: Uncategorized — jancak @ 01:11

Nach dem Veranstaltungsmarathon der vergangenen Woche, habe ich vor, diese Woche etwas leiser zu treten und nur zwei Literaturverstaltung eingeplant. Eine davon am Dienstag und die war eigentlich ganz unkonventionell.
Das Mail zu der Preisverleihung des Literaturwettbewerbs hat mir vorige Woche über Alfred ein Christian Jeitler geschickt und ich erkannte in der Ankündigung den Namen Reinhold Schrappeneder.
Ist er doch ein GAV-Kollege und liest seit einigen Jahren am „Tag der Freiheit des Wortes“.
Die Veranstaltung war im Museumsquartier und wurde von einem Verein zur Wiederherstellung der Bürgerrechte organisiert.
Reinhold Schrappeneder hat mich ein paar Tage später ebenfalls darauf aufmerksam gemacht und im Publikum, bei dem ich anfangs außer Alfred und ihm niemanden kannte und mich daher ein wenig verloren fühlte, tauchte plötzlich Iris Franc, die wir von Annas Kindergruppe kennen, auf und erzählte, daß sie oft zu den Diskussionen von q/talk geht, weil ihre Tochter Ly, der Liebling des Vereins ist und das Ganze war ein Science Fiction Wettbewerb, ausgeschrieben zum Vereinsjubliläum. Dreihundert Autoren haben ihre Texte eingereicht, drei die Preise gewonnen und siebenundzwanzig wurden in dem Buch „Am Ende der Leitung“ vorgestellt, das Alfred gleich gekauft hat.

Reinhold Schrappeneder

Reinhold Schrappeneder

Ich kenne Reinhold Schrappeneder als eher politischen Autor. Sein Text wurde auch als der Literarischste vorgestellt. Es geht dabei um eine dem Innenministerium unterstellte Abteilung zur Überwachung, Beeinflussung und Liquidierung dissidenter Autoren und dem Kampf des Autors mit seinen Protagonisten, den Erzählsträngen, der Erzählstruktur und den verschiedensten Metaphernspielen, was man auch als eine Satire auf die vielfältig angebotenen Schreibseminare verstehen kann, als zweiter Preis eines Science Fiction Wettbewerbes ausgeschrieben von einem Verein zur Wiederherstellung von Bürgerrechten. Der Erste und der Dritte waren dann gewohnter auf das Thema zugeschnitten und von den dreihundert einreichenden Autoren, waren, wie ich hörte, viele aus Deutschland und auch viele Männer dabei.
Bei meinen Internetrecherchen stoße ich öfter auf Sciene Fiction Autoren, während mir das eine eher fremde Schreibweise ist. Es war aber interessant, an diesen Abend, an das für mich Ungewohnte zu stoßen und mich dabei lange mit Iris Franc zu unterhalten.

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