Literaturgefluester

2008-10-02

Lese- und Schreibgelegenheiten

Filed under: Uncategorized — jancak @ 21:15

Heute morgen hörte ich im Leporello, daß Dimitre Dinev in einer Apotheke gelesen hat, um die Literatur auch an literarisch ferne Orte zu bringen.
Literarische Lesungen in einer Arztpraxis sind mir ja bekannt, denn da war ich schon mehrmals in einer Gemeinschaftspraxis im dreizehnten Bezirk und würde dort auch gerne einmal lesen. Zumindestens habe ich mich schon angemeldet und mit einer Frau aus der grauenfruppe und einer Psychotherapiekollegin, die dort tätig ist, darüber gesprochen und ich selbst veranstalte ja seit ca zwanzig Jahren jährlich ein literarisches Geburtstagsfest, das derzeit in der Krongrasse in meiner Praxiswohnung, als ich aber noch eine räumliche getrennte Praxis hatte, dort stattgefunden hat.
Dann habe ich mich auch ein wenig intensiver unter den literarischen Blogs umgesehen und ein paar neue dabei gefunden. Die „Sprachspielerin“ oder den „Sprachbloggeur“ beispielsweise. Im deutschen Raum scheint es da ja mehr als in Österreich zu geben, aber wieder interessant, Christiane Zintzen hat schon darüber geschrieben, als ich von Blogs noch keine Ahnung hatte und nicht viel mehr als den von Anni Bürkl kannte.
Am Abend habe ich mich wieder einmal in den Bereich der Schreibseminare begeben, die mich irgendwie, zumindest theoretisch interessieren und zwar bot da das writersstudio einen Infoabend zum Seminar „Writers Tricks für Fachtexte“ an.
Außer einer anderen Psychotherapeutin gab es zwar keine Interessenten, es war aber trotzdem lehrreich, habe ich in der zehn minütigen Frei-Schreib-Übung mein Problem bearbeitet, daß ich im letzten Monat vor sovielen Sachzwängen, Wohnungsputz, Literaturgelüster, Marathonliteraturveranstaltungen, Annas Krankheit etc. nicht viel zum Korrigieren der „Radiosonate“ gekommen bin, obwohl ich den Text ja mag und ich zu Weihnachten fertig sein will, weil schon das nächste Projekt wartet und das Buch auch wieder Anfang des nächsten Jahres erscheinen soll.
Es war also interessant in die Welt des lustvoll gecoachten freien Schreibens einzudringen, denn die kleinen Teufeln, die mir zuschreien „Das darfst du nicht, dazu bist du nicht gut genug!“, trage ich ja in großen Mengen in meinem Kopf herum.
Auf dem Weg in die Kaiserstraße habe ich einen kleinen Umweg über die „Buchlandung“ gemacht und dabei wieder eine Kiste von Ein Euro Büchern gefunden.
Zwar nichts wirklich aufregendes, aber Peter Esterhazys Marginalien zu Harmonia Caelestis habe ich mir gekauft und dann kam gestern noch die Erinnerung an meine übernächsten Lesung, die höchstwahrscheinlich die letzte in diesem Jahr sein wird.
Und zwar lese ich am 12. November bei den „Literaturtagen im November“ um 19 Uhr in der Galerie Heinrich, 1160 Thaliastraße 12 unter dem Motto „Frauensicht auf Vergangenheiten“ gemeinsam mit Monika Giller, Judith Gruber-Rizy, Elfriede Haslehner, Hilde Langthaler und Hilde Schmölzer, also den Frauen der Frauen lesen Frauengruppe des ersten Wiener Lesetheaters.
Judith Gruber-Rizy hat mich gebeten viel Werbung dafür machen.
Also nütze ich die Möglichkeiten dieses Blogs für ein Experiment und biete ein kleines Gewinnspiel an.
Der oder die erste, die mich am 12. November in der Galerie Heinrich anspricht, daß er oder sie durch das Literaturgeflüster zu der Lesung gekommen ist, erhält meine Erzählung „Novembernebel“.
Dietmar Füssel und Anni Bürkl haben mich wohl animiert, selbst ein kleines Gewinnspiel auszuschreiben, denn ich war diesmal wirklich die erste bei Dietmar Füssels monatlichen Gewinnspiel und habe ein handsignierte Exemplar der Literaturzeitschrift „Log“ gewonnen, auf das mich schon freue.

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