Literaturgefluester

2009-04-04

Parlamentssession und erster Osterspaziergang

Filed under: Uncategorized — jancak @ 22:08

Gestern war ich im Parlament, denn da gab es im Raabzimmer eine Vorbereitungssitzung zum nächsten Ohrenschmaus und es war auch, nachdem ich mich durch die Sicherheitskontrollen geschleust hatte, eine interessante Sitzung mit Franz Josef Huainigg, dem Preisinitiator und dem Organisationsteam. Ich hoffe, daß jetzt alles klar ist und es keine Schwierigkeiten mehr gibt.
Ich hatte mich auch gut vorbereitet und ein Referat von Professor Berger zu den Begriffsdefinitionen herausgesucht und mir die Punkte überlegt, die ich besprechen wollte.
Jetzt brauchen wir noch einen Termin für die Jurysitzung, der Ort und das Datum der Preisverleihung stehen ja schon fest.
Erster Dezember im Museumsquartier. Jetzt muß noch der Ausschreibungstext ausgesendet werden, es gibt diesmal keine Pressekonferenz und natürlich die Texte geschrieben und eingesandt, bis es wieder Preisträger und eine hoffentlich schöne Preisverleihung geben wird. Es war spannend und aufregend und eine neue Lernerfahrung.
Am Abend habe ich in Praxis und Wohnung die Fenster für den Frühling geputzt. Dazwischen gab es noch Damentag bei der Firma Leiner, mit Sekt, Gemüsesäften und Schokoladeriegeln und heute sind wir wieder nach Harland gefahren.
Da gab es dann gleich eine literarische Veranstaltung, nämlich den Osterspaziergang der literarischen Gesellschaft St. Pölten, um bzw. am Viehofner See. Das Wetter war ja wunderbar, warm und sonnig und so war es ein schöner Spaziergang.
Mein dritter in St. Pölten, vor Jahren bin ich einmal an der Traisen bis zum Spratzener Bootshaus gegangen und habe eine „Ostereigeschichte“ aus der „Viertagefrau“ gelesen. 2000 war das, im Jahr eins der blau-schwarzen Regierung. Dann gab es ein paar Jahre Pause. Voriges Jahr bin ich wieder mitgegangen. Das war am Ostersamstag im Stadtwald und ich habe meinen St. Pöltner Text „Harland-Stadt“ gelesen und heute eben Viehofner See, bei strahlend schönem Wetter.

LitGes

LitGes


Daher gab es auch viele Interessenten. Von denen ich eigentlich nur Alois Eder, Robert Egelhofer und Ruth Aspöck kannte. Wir sind diesmal auch nur ein kleines Stück gegangen. Den halben See entlang mit vier Lesestationen.
Auf der zweiten habe ich „Die Führung“ gelesen, weil das auch ein Text mit St. Pöltner Bezug ist und irgendwie auch gut zu Ostern passt.
Bei der dritten hat Alois Eder ein kurzes Frühlingsgedicht vorgetragen und ist dann gegangen, während es hier das berühmte Picknick gab, mit Ostereiern, Brot und Bärlauchaufstrich. Am Rückweg gab es dann noch eine Station. Hier hat Robert Egelhofer ein auf englisch verfasstes Sonett auf den Osterspaziergang der St. Pöltner Poeten gelesen. Dann sind wir noch lange bei der Seedose gesessen und haben unsere St. Pöltner Beziehungen ausgetauscht.
So ist ja Irene Wondratsch eine geborene St. Pöltnerin, bzw. war ihr Großvater hier Bürgermeister und ihr Vater, stellte sich heraus, der Freund eines älteren Herrn, der mit seiner Frau mitgegangen ist.
Ruth Aspöck hat in ihrer „Edition die Donau hinunter“ von Irene Wondratsch die Romane „Paris im Fieber wär mir lieber“ und „Ein Haus eine Spur ein Roman“ herausgebracht und von Doris Kloimstein, der Linzerin, die einmal Obfrau der LitGes war, den Roman „Kleine Zehen“.
Gäste aus Vorarlberg gab es und Eva Riebler, die glaube ich jetzt, Obfrau der literarischen Gesellschaft ist, hat mir das etcetera zum Thema „Kind“ geschenkt, in dem viele Bekannte publizieren, wie Christoph Janacs, Christa Nebenführ, Beppo Beyerl, Axel Karner…. und eine Besprechung von Cornelia Travniceks „Die Asche meiner Schwester“ ist auch enthalten.

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