Literaturgefluester

2009-08-27

Nachtrag zur Buchrecherche

Filed under: Uncategorized — jancak @ 14:07

Ich bin ja sehr beharrlich und außerdem hat Cornelia Travnicek gestern einen Bücherblog entdeckt, nämlich „Hedoniker“ smoel.wordpress.com, der ein zehn Punkte Programm herausgegeben hat, woran man eine gute Buchhandlung erkennt und hat selbst den „Schubert“ in St. Pölten als gutes Beispiel gegen die Großhandelsketten angeführt.
Da war ich ja bei meiner nicht erfolgreichen Bücherrecherche und so habe ich noch einmal unter „Lesebuch zur Longlist“ nachgeschaut, denn im Internet steht schon was darüber:
Nämlich, daß der Börseverein, das 150 Seiten starke Buch, mit Leseproben, Autorenportaits und einem Essay von Georg M. Oswald herausgibt. Buchhandlungen konnten es ab Juli beim MVB bestellen und müssen je nach Menge 0.95 – 1.50 Euro pro Buch zahlen und bei „Dünenwanderer“ wird es unter dem Titel „Ein Buch, ein richtiges Buch“ Hier gibts mal nix zu meckern …, in schwarz und orange auch vorgestellt.
„Dünenwanderer“ hofft, daß es seine Leser findet, weil es, wenn er es richtig verstanden hat, nicht umsonst ist, sondern eine Schutzgebühr von 2.50 verlangt wird.
Irgendwo habe ich noch etwas von einer Auflage von 45.000 und einem kostenlosen Buch gefunden, aber es kann sein, daß es sich da, um die Auflage von 2008 gehandelt hat, von der ich geglaubt habe, daß es sie nicht gegeben hat.
Jetzt gibt es ein Buch und es ist, laut „Dünenwanderer“, sehr schön geworden, nur ich bekomme es nicht!!!
Also meine Antwort, was ich unter einer guten Buchhandlung verstehe, ich habe sie auch „Hedoniker“ geschrieben:
„Ein guter Buchhändler, eine gute Buchhändlerin wissen, was der deutsche Buchpreis und das Lesebuch zur Longlist 09 ist und sagen mir, wenn sie mich nicht kennen und ich nicht ihre Stammkundin bin: „Wissen Sie, da müssen wir einen Selbstbehalt zahlen, aber wir bestellen es Ihnen gerne für die Schutzgebühr von 2.50!“
Das wars dann und es bleibt das Unbehagen, daß die gutgemeinte Absicht, eine breite Öffentlichkeit mit den Buchpreisbüchern vertraut zu machen, am Selbstbehalt und Desinteresse gescheitert ist, die trotzdem Interessierten laufen frustriert herum und nehmen das Nichtwissen des Durchschnittbuchhändlers mehr oder weniger hämisch zur Kenntnis!
Zum Öffnen der Bucherauszüge bei libreka.de braucht man einen E-Reader oder Adobe Digital Editions und selbst damit geht es angeblich nicht, im Internet bekomme ich die Informationen aber trotzdem locker und schade nur, daß sich mein guter Einduck, den ich von „Thalia“ St. Pölten, hatte, verwischte, weil mich die Dame gestern, als ich ihr mein Mail aus Frankfurt zeigte, ziemlich unhöflich stehen ließ und nur sagte, daß sie bei der Messe nichts bestellt, was wieder interessant ist, denn der Vorjahrsreader, von dem ich jetzt erst erfahren habe, daß es ihn gegeben hat, wurde von Thalia gesponsert.
Außer Spesen also nichts gewesen, ich frag mich nur, was macht der Börseverein mit den 45.000 schönen Büchern? Falls also eines überbleibt oder mir einer meiner Leser sagen kann, wo man es bekommt, ich bin für Informationen dankbar!
Und was die Ungeduld betrifft, da hat Wien live einmal die Meinung seiner Leser wissen wollen und dafür ein Buch versprochen, 2005 oder so war das.
Es ist nicht gekommen, jetzt habe ich nochmals nachgefragt und Fred Rumpls „Jäger auf Hasenjagd“, wurde mir gleich zweimal zugeschickt. Ich habe das zweite zurückgeschickt, wenn es ein anderes Buch gewesen wäre, hätte ich es behalten und der Dreck an der Traisen wird auch langsam weniger, was ebenfalls sehr gut ist, weil bei dieser Hitze sicher bald die Ratten kommen!
Was ich wieder nicht verstehe, warum nehmen die Jugendlichen ihre leeren Bierdosen, Badeschlapfen und kaputten Zelte nicht einfach selber mit?
Und jetzt lasse ich den deutschen Buchpreis und mache mich ans Korrigieren.

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