Literaturgefluester

2009-11-13

SFU-Tagung und noch einmal Buch Wien

Filed under: Uncategorized — jancak @ 23:14

Wien hat auch außerhalb der Lese-Buch-Festwoche literarisch was zu bieten, so gab es bei der Tagung zum fünfundsechzigsten Geburtstag von Felix de Mendelssohn „Psychoanalyse als Kunst und Wissenschaft“ der Sigmund Freud Universität einen Vortrag zu den Romanen von Jane Austen und Felix de Mendelssohn las aus seinen Schriften „Die Gegenbewegung der Engel“ und dann noch ein Gedicht auf Englisch, so daß sich, wie ich dachte, der Nichtbesuch der Buch Wien gut verschmerzen ließ und stellte auf dem Hinweg erfreut fest, es gibt die „Buchlandung“ auf der Landstraßer Haupstraße wieder, einmal bin ich ja von einer anderen Tagung nach Haus gegangen und sie war weg, aber jetzt neu eröffnet und eine ganze Menge ein Euro Bücher.
Zwar habe ich erst heute morgen gedacht, daß ich genügend Bücher habe und mehr davon lesen sollte, aber dann konnte ich Rolf Schwendters „Drizzling Fifties“, Marcel Möring „Modellfliegen“, Martin Mosebachs „Mein Frankfurt“, Antonio Tabucchi „Erklärt Pereira“, Antal Szerb „The Pendragon Legend“, Willem Jan Otten „Der weite Blick“, Florjan Lipus „Die Beseitigung meines Dorfes“ und und und nicht widerstehen, zwölf Bücher sind es geworden und die Tagung war, wie erwähnt, sehr interessant.
Elisabeth Vykoukal entpuppte sich als Jane Austen Spezialistin, von der höre ich immer die Leute schwärmen, habe mir von einem anderen Geburtstagsgutschein einmal „Verstand und Gefühl“ gekauft und denke wieder, ich sollte es lesen. Irvin D. Yalom war vor ein paar Tagen auch auf der SFU und hat einen Vortrag gehalten oder eine Freud Medaille bekommen und Felix de Mendelssohn scheint ebenfalls schriftstellerisch unterwegs zu sein und hat von einigen Science Fiction Projekten für die sich ein Verlag interessiert, gesprochen, eine schöne Verbindungslinie zwischen meiner Autoren- und meiner Psychotherapeutenidentität, solche Verknüpfungen mag ich ja und habe auch schon öfter über die SFU geschrieben, z.B. im Wiener Stadtroman, aber auch in der „Krisenwelt“ geht Hertha Werner zu einem Messie-Therapeuten dorthin.
Bei den Brötchen und den Keksen habe ich noch ein bekanntes Gesicht entdeckt, von dem sich herausgestellt hat, daß wir vor dreißig Jahren gemeinsam eine Seminararbeit schrieben. Ich glaube, es ging um Verhaltenstherapie bei der Thekla Pesta und die wurde dann Psychoanalytikerin.
Interessant diese Erinnerungspunkte, dann war die Veranstaltung um viertel drei statt, wie erwartet um vier aus und ich wollte eigentlich nach Hause weiterschreiben, dann dachte ich zweimal, ich gehe nicht zur Buch Wien und war schon in Richtung Prater unterwegs und das war auch ein kurzer schöner Weg und außerdem hatte ich ja fünf Fachbesucherkarten geschickt bekommen.
Dort bin ich als erstes Helmuth Schönauer in die Arme gelaufen, der mir erzählte, daß er inzwischen „Das Haus“ auf „Lesen in Tirol“ rezensiert hat, habe mir bei der Textbox Markus Köhle und Mieze Medusa angehört, dann war ich wieder viel beim Kochbuchforum, habe dort ein tolles Liebes Menu der Colette Pommer zumindest teilweise kosten können und mir die Aufzeichnung der 3SatKulturzeit mit einem Klischeebild über Wien angeschaut, sowie ein bißchen die Gewinner der Bank Austria Literaris und bin weniger herumgegangen, obwohl ich meine Büchertasche beim Stand der IG Autoren abgestellt habe.
Zum Weiterschreiben werde ich heute und am Wochenende nicht mehr kommen, obwohl ich mir gestern die nächsten Szenen sehr plastisch ausgemalt habe.
Es bleibt bei den 33.448 Worten, das sind aber schon fast siebzig Prozent und das kann ich Jacqueline Vellguth mailen, da ich morgen wieder auf die Messe gehe.

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