Literaturgefluester

2009-12-18

Neue Bücher

Filed under: Uncategorized — jancak @ 18:56

Jetzt kommt noch keine Besprechung zu Ruth Aspöcks „Kannitverstan“, denn da bin ich mitten drin beim Lesen und wenn jetzt der Alfred und sein Gepäck hoffentlich bald kommen, werden wir das Wochenende wieder mal nach Harland fahren. Da nehme ich das Buch nicht mit, denn in Harland gibts ja eigene Bücher, die meisten meiner fünftausend Stück, in einem großen Regal im großen Wohnzimmer und da liegt Ilija Trojanow „Der Weltensammler“ schon lange im Badezimmer und wird heute sicher nicht mehr ausgelesen und da ich gern regelmäßig schreibe, kämen die Kleindetails gerade recht, denn es gibt ja meistens irgendwas, was ich schreiben wollte, sich aber nicht ausgegangen ist.
Es gab heute aber auch etwas Erfreuliches und zwar nicht das Packerl von Jacqueline Vellguth mit dem schönen Notizbuch und dem Schreibwerkstatt-Kugelschreiber, das ich erwartet habe, weil sie mir Montag oder Dienstag mailte, daß das jetzt weggeschickt wäre. Die Post ist aber offensichtlich nicht so schnell, dafür hat mir Dietmar Ehrenreich sein Weihnachtsbücherpackerl geschickt, obwohl ich da ja, wenn ich es richtig verstanden habe, gar nicht bei den ersten drei gewesen bin, die den Namen des Autors des Resistenz Buches, das Sonntag Abend in Ö3 erwähnt wurde, hingemailt haben.
„Packerl kommt trotzdem!“, hat Dietmar Ehrenreich geschrieben. Jetzt habe ich drei neue Bücher, von denen ich vorher nichts wußte. Als ich voriges Wochenende nachgegooglet habe, ob ich den Namen des bewußten Autors früher finden kann, bin ich beim Verlagsprogramm daraufgekommen, daß der Resistenz Verlag sehr viele österreichische Autoren und Autorinnen verlegt.
Einige sind damit zufrieden, andere weniger, aber irgendwie scheint es doch ein rühriger Verlag zu sein, denn ich bekomme immer wieder Einladungen zu Veranstaltungen, die meist in Linz stattfinden, was der Grund ist, daß ich nicht hingehe, aber Christl Greller hat, glaube ich, ihr letztes Buch dort verlegt und da war die Präsentation am Karlsplatz, wenn ich mich richtig erinnere.
Dann kommt zu Weinachten die Aufforderung sich mit dem kleinen oder großen Weihnachtspackerl einzudecken. Gekauft habe ich das zwar nie, aber trotzdem einige Resistenzbücher bei meinen SUBs und jetzt drei neue und zwar „Farbe der Angst“ von Corinna Antelmann, die, wie ich auf ihrer Homepage nachschaute, eine sehr engagierte Linzer Autorin ist, an der Hochschule von Hildesheim Workshops für Dramatik anbietet und auch schon einige Preise gewonnen hat.
Leider gibts in den Büchern keine biografischen Angaben, was zwar schade ist, dank google aber nichts macht, und so habe ich auch beim zweiten Buch, nämlich Christoph Eric Hacks „Geschichten aus dem Kürnbergwald“, nachgeschaut und bin daraufgekommen, daß das ein sehr junger, nämlich 1985 geborener Autor ist und das gekürzte Buch soll eine bösartige Satire auf die Jugend des frühen einundzwanzigsten Jahrhunderts mit sehr viel Sex und Gewaltexzessen sein, da bin ich also sehr gespannt.
Das dritte Buch ist das für mich offensichtlich Uninteressanteste, nämlich „Querpässe“, nicht schon wieder Fußball oder doch mehr?, interessant daran aber, daß Dietmar Ehrenreich der zweite Autor neben einem Günther Lainer ist, daß Dietmar Ehrenreich selber schreibt, wußte ich schon, weil er einmal gemeinsam mit Judith Gruber-Rizy bei den Textvorstellungen war.
Also wieder viel Lesestoff und sehr erfreulich, denn ich freue mich immer über neue Bücher und auch darauf neue Autoren kennenzulernen. Irgendwie ist Dietmar Ehrenreich um seinen Verlag also sehr bemüht, heißt sein Logo, wie in einem Art Manifest auf der letzten Seite steht „Andere drucken Bücher, ich verlege AutorInnen!“
Das könnte man zwar mißverstehen, ich freue mich aber sehr und werde weiter berichten.
Berichten wollte ich schon lange über Herta Müllers Nobelpreisrede, die sie Anfang der letzten Woche, am Montag und nicht erst am Donnerstag, wie ich lesen konnte, gehalten hat und die ich nach einigem Suchen doch im Internet gefunden habe.
„Jedes Wort weiß etwas vom Teufelskreis“, beziehungsweise, ein „Taschentuch gegen die Diktatur“, wie es die Rezensenten zusammenfassten und das ist sehr interessant, habe ich ja „Atemschaukel“ erst gelesen und mich in meinem „Nanowrimo-Novel“ auch damit beschäftigt und an dem korrigiere ich nach wie vor sehr intensiv.
Das dritte Mal nehme ich es mir gerade vor, als nächstes werde ich es Szene für Szene durchgehen und im Großen und Ganzen finde ich diese Geschichte über das Schreiben und über meine Lieblingsblogs auch sehr gelungen.
Wenn man hinter das Nanowriomo Participant Logo klickt, findet man noch immer die 50.687 Worte. Das ist schon lange Geschichte. Derzeit halte ich bei 47.380, ein paar davon werden noch wegfallen, bis es mein wahrscheinlich einundzwanzigstes Digitalbuch geworden ist. Bezüglich meinem neunzehnten, dem „Haus“, gibt es zu vermelden, daß es mit der Rezension im „Augustin“ von Franz Blaha leider nichts werden wird, weil der seine Mitarbeit dort inzwischen zurückgelegt hat, es gibt aber zwei andere, mehr oder weniger schöne „Haus“ -Rezensionen und zwar wieder von Helmuth Schönauer bei „Lesen in Tirol“, wenn man da jetzt bei „J“ nachschaut, kommt man hin und dann noch die von Elisabeth Pratscher in „leselustfrust“.
Da der Alfred aus Patagonien zurückgekommen ist, kann er meine in der Zwischenzeit erschienenen Artikel auf Fehler korrigieren, denn da schlichen sich ja einige ein, mein neuer treuer Stammleser Rudi Lasselsberger scheint aber drauf zu schauen, beziehungsweise die „Haus“-Rezensionen zu meinen Seiten stellen, damit sich die, die sich dafür interessieren, sie ansehen können.

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