Literaturgefluester

2010-08-03

Zusage und Absage

Filed under: Uncategorized — jancak @ 00:15

Am Montag bin ich nicht auf den Rathausplatz gegangen, sondern zu den Sommerlesungen des ersten Wiener Lesetheaters im Weinhaus Sittl, die es von Juni bis September wöchentlich dort gibt. Anton Kuh, Helmut Qualtinger, Joe Berger wurde unter anderen bis jetzt dort aufgeführt. Da ich aber nicht so gerne konsumiere, war ich noch nicht dort, habe aber Werner Grüner vesprochen ihn bezüglich der Eröffnungsveranstaltung 20 Jahre Lesetheater zu treffen. Zwar hat die eigentliche Besprechung schon um drei Uhr stattgefunden, da hatte ich aber durchgehend Stunden, so daß ich erst um sieben eingetroffen und bei der Besprechung, die Werner Grüner vorigen Mittwoch im Bezirksamt Landstraße hatte, um die Ausstellung vozubereiten, habe ich mich bezüglich Sommerfrische entschuldigt.
Der Gasthausgarten war, als ich ihn erreichte, bummvoll. Über hundert Personen würde ich schätzen und ich habe auch gehört, daß bisher nie so viele gekommen sind. Viele Bekannte getroffen und Alfred hatte mir auch schon einen Platz reserviert. Es gab ein Programm mit Texten des bayrischen Kabarettisten Gerhard Polt „Wann i nimmer meng dat“ mit Texten, die ich als politisch inkorrekt empfinden würde, die Leute haben aber über die Art, wie hier den Deutschen übers Maul geschaut wurde, sehr gelacht. So ging es um die neuen und die alten Arbeitssklaven, den Mann, der seine aus Thailand importiere Frau Zigaretten holen läßt und der Familie, die ihrem Junior einen Begräbnisanzug um drei Nummern zu groß kauft, weil er ohnehin hineinwächst und man sparen muß und den Deutschen die in einem Restaurant in Italien einer Französin erklären, daß man in deutschen Restaurants vom Boden essen kann, es aber hier sehr schmutzig ist, ect.
Ingrid Ahrer, Eva Dite, Hela Golinger, Werner Grüner, Manuel Girisch und Erwin Leder haben gelesen.

In der Pause habe ich mit Manfred Loydolt und Werner Grüner über die Eröffnungsveranstaltung gesprochen, zu der inzwischen auch das Programm gekommen ist. Es wird am Nachmittag eine Vorbesprechung und nach der Veranstaltung ein Buffet geben und die Ausstellung wird, wenn ich es richtig verstanden habe, nur ein Teil der Veranstaltung sein. Jedenfalls stehen eine Menge Namen im Programm. Manfred Loydolt wird das Programm moderieren, wo ich offenbar für Werner Grüner, was zu dem Osterspaziergang durch den 3. Bezirk, der mein erster war, wo ich mitgegangen bin, sagen und durch die Ausstellung führen soll, da ein Teil der Fotos offenbar vom Alfred sind.
So werde ich in der letzten Augustwoche einen Tag länger in Wien bleiben und dann sozusagen zwei Tage zum Putzen nach Harland fahren um zum Volksstimmefest wieder nach Wien zurückzukommen.
Roman Gutsch habe ich für den offenen Bücherkasten am Siebenbrunnplatz absagen müßen, da es dieses Wochenende ist, wo wir mit Alfreds Wandergruppe zur Ennsthalerhütte aufsteigen werden. Ein paar Bücher von mir wird es in dem Bücherkasten aber doch zu finden geben und wenn die Veranstaltung ein Erfolg wird, wird sie im September wiederholt, was mich freuen würde, habe ich ja ein Faible für offene Bücherkästen und ein Siebenbrunnenplatz mit Bücherregalen und Polstermöbeln zum Lesen und Zuhören ist sicher interessant.
Apropos offener Bücherschrank, darüber wirds im „Tag zu Tag“ etwas geben, was ich vermutlich auch nicht hören kann, wenn meine Kinderdiagnostik stattfindet.

Vom Wochenende gibts noch nachzutragen, daß es am Sonntag einen schönen Grill auf der Harlander Terrasse mit Alfreds Kollegen Arsen und dem Karli gab und der Nanowrimo ist mit 51.383 Wörtern und 91 Seiten auch geknackt. Ob ich allerdings im November noch aktiv daran schreibe oder nicht schon längst korrigieren werde, wage ich zu bezweifeln. Allerdings ist es doch nicht so, wie ich am Freitag fast schon dachte, daß ich den Rest der Handlung im Kopf habe und nach weiteren neun bis zehn Szenen fertig bin. Das heißt, die Handlung habe ich im Kopf, die Fritzi aber gerade erst ins Flüchtlingsheim geschickt, das heißt die Liebe zu Janusz, was immer damit passieren wird, sollte sich erst entwickeln und Jan kann nach dem Streit mit Margret auch nach Wien kommen. Bernhard Listringer wird die Frau, die ihre Bücher in den Kasten räumte, vielleicht nicht mehr finden, dafür könnte ihm Aishe Akmaz „Axelotl Roadkill“ in die Hand drücken und „Das ist ein sehr aufregendes Buch, mein Vater würde mich erschlagen, wenn ich so wäre“, sagen und Dora und Johanna werden im „Haus im Grünen“ sterben, Therese sich zu Philip bekennen und ihren Vater finden. Patrick zieht am Schluß vielleicht zu Benno, Jennifer und deren Mutter und Großmutter in die Sanatoriumsstraße achtzehn ein.
Und jetzt gibts wieder eine Literaturgeflüsterpause, nämlich zehn Tage Wanderurlaub in der hohen Tatra ohne Laptop und Internetcafebesuch, ich bitte meine Stammleser um etwas Geduld, dafür kann ich aber die literarische Begegnung mit Doris Kloimstein ankündigen, da die sich schon darauf freut.

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