Literaturgefluester

2010-12-24

24. Dezember

Filed under: Uncategorized — jancak @ 19:47

Weihnachten ist herangekommen, wir sind wieder in Harland. Gestern Abend sind wir hergefahren, vorher gabs vier mehr oder weniger starke Praxistage. Am Montag habe ich mich bei KIK neu eingekleidet. Am Dienstag gab es wieder Maroni und Kartoffel im Haus der Energie. Am Mittwoch habe ich mich mit der Anna auf die Mariahilferstraße getroffen und ihr ihr Weihnachtsgeschenk, einen CD Player gekauft. Den Rest des Tages habe ich mir sozusagen selber ein Weihnachtsgeschenk gemacht und den bei Klaudia Zotmann gewonnenen Krimi „Chuzpe“ gelesen und besprochen, während ich am Donnerstag beim Lidl Milch und Karotten kaufen war und alles für das Weihnachtswochenende in Harland vorbereitete.
Auf dem Weg aufs Land gabs ein schönes Weihnachtskonzert mit den klassischen Weihnachtsoratorien und bei den Schwiegereltern ein Gläschen Sekt. Den vierundzwanzigste Dezember faul dahin gebracht oder auch nicht. Denn mit dem Korrigieren der „Absturzgefahr“ gehts erstaunlich gut. Ich bin durch, jetzt kommt die Endfassung, also das Ganze solange durchgehen, bis ich keine Fehler mehr finde. Was erfahrungsgemäß gegen Schluß ein wenig mühsam werden kann.
Da es taut, habe ich versucht nach der mittäglichen Gemüsesuppe Rad zu fahren. Das ging aber nicht sehr gut, da noch etwas Eis auf den Traisenwegen liegt. Um halb vier kam die Anna, um fünf gings los mit der Bescherung bei den Schwiegereltern. Der Christbaum war geschmückt, ein paar Kerzen brannten, die Anna teilte die Pakete aus. Badekonfekt von der Firma Lush von der Anna, vom Alfred den Arche Literaturkalender, ein Klassiker, den ich ziemlich vollständig besitze und zwei Bücher. Grass „Grimms Wörter“, die ich mir wünschte und dann noch von der Bibliothek der Provinz bzw. der Enzyklopädie des Wiener Wissens des Hubert Christian Ehalts einen Band über Franz Hebenstreit. Von den Schwiegereltern gab es einen Karton Lindor Kugeln, hundert Euro und ein namensgeschmücktes Badetuch aus Ungarn.
Dann gab es Zander mit Kartoffelsalat, Wein und Kekse. Neun Kilo in drei Sorten haben die Schwiegereltern in den letzten Tagen hergestellt, jetzt sind sie müde, dem Schwiegervater wurde auch etwas schwindelig und Weihnachten ist schon fast vorbei.
Gestern habe ich während des Korrigierens ein paar der Weihnachts-CDs durchrennen lassen und im „Tag für Tag“ gab es eine Sendung übers Singen. Aber das praktizieren wir nicht sehr. Die Anna sitzt beim Fernsehen unten. Ich habe vor nach meinem Blogeintrag mit dem Günter Grass im Badezimmer zu verschwinden und wie geplant fehlen mir noch sechs Artikel bis zum Sechshunderter. Obwohl ich ja nicht täglich etwas schreiben will, juckt es in den Fingern, das bis zum einunddreißigsten Dezember hinzubringen und das Jahr mit einer runden Artikelzahl zu beenden.

Aber worüber schreiben? Veranstaltungen gibt es wieder erst ab den Zehnten. Ein paar Bücher habe ich im Schlafzimmer liegen, über mein Schreiben kann ich noch berichten und natürlich kommt ein Jahresrückblick mit der Bücherzahl, die ich gelesen habe und da war ich dieses Jahr dank leselustfrust, dem offenen Bücherschrank und einiger anderer Umstände höchst aktiv und habe so an die achtzig Bücher gelesen, also doppelt so viele wie im letzten Jahr.
In Wien warten noch viele für das nächste Jahr, trotzdem hat mir Haymon schon die Frühjahrsvorschau geschickt, davon habe ich mir den neuen Ludwig Laher und den neuen Gustav Ernst ausgesucht und meine Büchertips abgegeben. Ich könnte ja viele Bücher nennen, die ich gerne lesen will, da ich aber ohnehin so viele ungelesene habe, halte ich mich zurück und was die Dorothee Elmiger und „Die Einladung an die Waghalsigen“ betrifft, die sie beim letzten Bachmannpreis vorstellte und damit den Aspekte Literaturpreis gewonnen hat, die liest am 20. in der Hauptbücherei. Da habe ich versucht den Otto Lambauer und den Alfred darauf aufmerksam zu machen und dem Alfred auch gesagt, daß ich das Buch gern haben will.
Inzwischen habe ich aber eine Einladung zu einer Neujahrsfahrt in eine Strickwarenfabrik in die Slowakei bekommen und von der letzten kostenlosen Werbereise nach Ungarn weiß ich, daß sich dann die Lesung in die Hauptbücherei nicht mehr ausgegangen ist. In den letzten Tagen gab es einen regen Mailwechsel mit Anton Blitzstein, der im Jänner eine Ausstellung hat, die ich mir vormerkte. Ansonsten ist schon das Alte Schmiede Programm für Jänner da, wo es einige Textvorstellungen gibt.
Aber noch ist Weihnachten. Das letzte Adventkalenderfenster ist geöffnet. Jetzt gibts noch ein Feiertagswochenende, dann zwei Arbeitstage in Wien und einen Besuch bei der Ingrid Kraus, die uns in diesem Jahr am 6.Jänner besucht hat. Einen Weihnachtsmann zum Aufziehen, der mit „Dschingel Bells“ durch die Gegend rasselt, den meine Mutter vor vielen Jahren einmal der Anna schenkte, gibt es auch, den werde ich noch in Bewegung setzen, bevor ich schlafen gehe.
Frohes Fest wünsche ich allen und wer ein kritisches Gedicht dazu haben will, den verweise ich auf das Archiv vom letzten Jahr!

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