Literaturgefluester

2011-08-24

Sopron und Neusiedlersee

Filed under: Uncategorized — jancak @ 22:25

Wieder gab eine dieser Werbefahrten, weil ich mit der Strickwarenfabrik in Nitra im Jänner ja schlechte Erfahrungen gemacht habe, war ich diesmal etwas unsicher. Was ist, wenn ich spazierengehe und beim Zurückkommen ist der Bus nicht da? Die Ankündigung einer Schifffahrt auf dem Neusiedlersee hat mich aber doch verlockt , sind wir ja in den Masuren sehr viel mit dem Schiff gefahren und da habe ich öfter an den Neusiedlersee gedacht. Dann ist es eigentlich sehr schön geworden. Zwar habe ich mich den dem Werbeleiter etwas angelegt, die Fahrt ging aber nach Sopron in das Best Western Pannonia und das liegt mitten im Zentrum, so daß es sich bei dem wunderschönen Sommerwetter nach dem ich mich überzeugt hatte, daß die Veranstaltung stattfindet, die Stadt besichtigen ließ. Da war ich ja schon einige Male, vor ein paar Jahren mit einer anderen Werbefirma, wo die Veranstaltung irgendwo im Burgenland oder Niederösterreich stattfand und es am Nachmittag nach Sopron ging, wo ich auch ein paar Forinth mithatte, so daß ich mir Kaffee, Maroni- und Nußkipferl und auch Eierschwammerl kaufte und das Zentrum mit den kleinen Gassen, den Kirchen und den vielen Geschäften, Kosmetiksalons und Dentalkliniken ist ja interessant. Vor zwei Jahren war ich in einem Gasthaus vis a vis des Tescos und habe nicht viel von der Stadt gesehen, diesmal bin ich mehrere Runden gegangen.Im ersten Hotel am Platz mit seinem gediegenen Ambiente zu tagen, verleiht auch ein gehobenes Gefühl. Wir waren zwar im Fitneßraum, es gab aber Frühstück statt dem versprochenen Lebensmittelpaket und wieder ein etwas zähes Schnitzel mit Pommes frites und gelben Paprika. Danach gings nach Mörbisch zu der Schifffahrt und die habe ich auch schon früher mit ein paar anderen Werbeveranstaltern gemacht. Ich fahre jetzt schon einige Jahre auf Werbeveranstaltungen und habe da schon viel erlebt. Man trifft auch immer wieder interessante Menschen, so habe ich mich am Nachmittag sehr intensiv mit einem Herrn unterhalten, den ich auch zum Volksstimmefest eingeladen habe. Als ich zurückkam, hatte der Wolfram angerufen, gibt es ja auch nächstes Woche ein Sommerhighlight, bevor es in die Herbstarbeit geht und zwar ein Treffen mit meinen Psychologiekollegen in Lengenfeld und Langenlois und diesen Freitag beginnt das Wanderwochenende mit Alfreds ehemaligen Lehrer.
Es gibt auch über den Roman zu berichten, denn an dem habe ich zumindest gestern weitergemacht. Gab es ja am Montag ein sehr intensives Schreiberlebnis, so daß die Svetlana Handlung ziemliche plastische Formen angenommen habe. Mit der Sevim und der Selma wußte ich dagegen gestern, als ich zwei Szenen geschrieben habe, nicht recht weiter. Am Rathausplatz sind mir aber auch da diesbezügliche Idee gekommen, beziehungsweise habe ich die Handlung jetzt bis zum Ende konzipiert. Sieben Szenen wird es höchstwahrscheinlich noch geben. Die Sevim wird, nach dem die Scheidungsformulare geholt, aber nicht ausgefüllt sind und sie Norbert Winter, der wahrscheinlich einen anderen Namen bekommen wird, in der U-Bahn wiedertrifft, einen Anruf von Karin Leitner bekommen, daß sie schwanger ist, während die Svetana Handlung damit enden wird, daß Theo sie abholt, um sie seinen Eltern vorzustellen. Ganz enden wird es mit einer Selma Szene, die ja inzwischen in den Hintergrund getreten ist. Aber vielleicht sind das die Aussparungen, deren Fehlen ich das letzte Mal beklagte und die kann im Rathauspark den Bürgermeister treffen, vielleicht können mich die heutigen Gespräche dabei etwas inspirieren, denn das mit der richtigen Zeit am richtigen Ort sein, kann ein wichtiger Hinweis sein.
Da wir am Wochenende nicht da sind, werde ich wahrscheinlich nächste Woche fertig und hätte für das Rohkonzept wieder einmal die berühmten sechs bis acht Wochen gebraucht. Es werden so achtzig, neunzig Seiten werden und wahrscheinlich weniger als fünfzigtausend Worte haben. Daß ich sprachlich und mit der Handlung bis jetzt zufrieden bin, habe ich schon geschrieben. Das wird sich während der Korrekturphase sicher ändern, flüßiger ist es aber, denke ich, wieder geworden und hat eigentlich auch einen Spannungsaufbau und die Weiterentwicklung, die immer gefordert wird. Mal sehen, wie es gelingt. Morgen habe ich jedenfalls Zeit zum Weiterschreiben, den Philip Roth will ich auch zu Ende lesen.

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