Literaturgefluester

2012-07-15

Produktionsstand

Filed under: Uncategorized — jancak @ 00:15

„Wie schauts aus mit der Produktpalette?“, könnten meine Leser jetzt wahrscheinlich fragen. Denn da ist ja in der ersten Jahreshälfte enorm viel weiter gegangen. Im Jänner habe ich berichtet, daß ich mit dem Korrigieren der „Wiedergeborenen“ fertig bin und daß der Text jetzt an den Alfred geht, der die „s“, die Beistrichfehler, die falschen Fälle, etc ausbessert und ein PDF für die Druckerei daraus macht, daß ich dann noch durchsehen muß, bevor es an diese geht. Das Umschlagfoto zwei Bilder aus den Familienalben haben wir im Februar gemacht, den Text habe ich, glaube ich, noch in den Weihnachtsferien geschrieben, als die Margot Koller für die Salzburg-Lesung einen solchen haben wollte. Denn ich habe die „Wiedergeborene“ ja nicht nur in Salzburg sondern schon vorher, bei den „Mittleren“ und bei der Lesung mit Rudi Lasselsberger im El Speta vorgestellt. Dann habe ich mit der „Paula Nebel“ angefangen, der Alfred hat noch an der „Frau auf der Bank“, die Ende April erschienen ist und im Oktober bei den Textvorstellungen in der „Alten Schmiede“ präsentiert wird und ist nach Australien geflogen. Dann hat der Garten auf ihn gewartet und verschiedene Wege um die Kur seinen Vaters zu bewilligen, Pflegegeld zu beantragen etc. Das heißt es gibt für die „Wiedergeborene“ noch keinen Titelbildentwurf, so daß ich eine kleine Vorschau in den Blog stellen könnte, der Alfred arbeitet noch immer die Korrekturen ein und ich habe es noch nicht zum Durchsehen bekommen. Dazwischen bin ich aber weiter wahrscheinlich hektisch, wie das momentan so ist, weiter in dem Rad gelaufen. Hatte in den Osterferien vierzig Seiten „Paula Nebel“ und die große Krise, habe dann gedacht, ich komme mit Kurztexten heraus und die Idee zum „Literaturgeflüster-Texte-Buch“ geboren. Das war die Zeit wo der Alfred nach Australien war. Da ist die „Paula Nebel“, ein kürzerer Text mit etwa fünfzig Rohseiten fertig gewesen, der Alfred hats jetzt in der Tasche und in Harland oder wo immer liegen. Den Beschreibungstext hab ich schon geschrieben, Bild gibts noch keines, aber wahrscheinlich wird die Fotokiste wieder geplündert, geht es ja um eine alte Frau. Beim „Literaturgeflüster-Texte-Buch“ bin ich ohne Alfred auch bald fertig gewesen. Die Texte heraussuchen, ein kurzes Vorwort schreiben, ein Inhaltsverzeichnis und dann den Stephan Eibl Erzberg um den Text bitten. Dann hätte ich die Texte im Computer gebraucht, damit ich so verallgemeinern kann, daß die Gebrauchstexte auch in Buchform stehen können. Der Alfred aber in den Weiten Australiens. Was macht die schnelle Frau, die inzwischen schon die Idee für das nächste Buch geboren hat? Richtig sie fängt zu schreiben an. Das heißt aus „Kerstins Achterln“ ist kein Nanowrimo-Projekt, wie eigentlich geplant, sondern es ist im Rohtext fertig und ich sitze in meiner Sommerfrische und korrigiere. Das heißt, ich gehe zum ersten Mal das Ganze gesamt durch und schaue, wo es noch hapert, was geändert, gekürzt, erweitert etc werden muß. Da habe ich schon geschrieben gibt es einige Szenen, die noch nicht sitzen. Zum Beispiel die, wo Kerstin Hektor das erste Mal im Stadtpark trifft, das ist noch zu ungenau hingeworfen. Der Anfang ist diesmal etwas anders als der übliche Eva Jancak Stil, dann scheine ich wieder in die alten Muster hineingerutscht zu sein und ich habe die Idee diese Sommer-Korrekturwerkstatt wirklich auszunützen und so intensiv ich es nur zustande bringe am Text zu arbeiten, der diesmal keine große Katastrophe bei mir auslöste, wohl aber den Gedanken, so gut, daß du zum Bachmannlesen eingeladen wirst, ist es nicht.
Aber wahrscheinlich habe ich einen anderen Stil und auch eine andere Vorstellung von Literatur. Ich gehe aus meiner Biografie begründet natürlich vom Realismus einer Verhaltenstherapeutin aus und das wollen die Kritiker wahrscheinlich nicht. Ich kann es nicht verändern, bleibe ich halt eine literarische Außenseiterin, die ihr Schreiben auf ihren Blog präsentiert und versucht damit zurecht zu kommen, daß das Leben halt ungerecht ist!
Vorgestern und das ist jetzt der Sinn dieses Artikels hat mir der Alfred, als ich das Inhaltsverzeichnis noch um den Artikel „Bücher lesen“ erweitert habe, die Artikel als Text zusammengestellt, so daß ich daran korrigieren kann, wenn ich mit „Kerstins Achterln“ für das ich, würde ich mal schätzen, vielleicht bis Jahresende brauche, fertig bin. Inzwischen gibts ja vielleicht die „Wiedergeborene“ zu korrigieren oder bald als „Vorschau“ im Blog und dann vielleicht noch in diesem Jahr als Buch.
Die „Paula Nebel“ ist dagegen noch ganz jungfräulich, das heißt vom Alfred völlig unangeschaut, dafür habe ich zwei Texte als sogenannte Goodies dazu geschrieben und in das Literaturgeflüster hineingestellt.
Einen davon und zwar den „Langen Brief“ hätte ich gerne beim Volksstimmefest, das diesmal das Thema das Jura Soyfer Zitat „Ihr nennt uns Menschen? – Wartet noch damit!“, zum Thema hat, weil es mit der Schuldebatte ganz gut dazu passt. Es ist aber schon im Literaturgeflüster erschienen und Christoph Kepplinger wollte nur Unveröffentlichtes. Also habe ich nachgedacht, was von den Works in Progess dazu passt? So ganz nichts. Der Max Winter aus der Kerstin vielleicht, aber das ist noch sehr unkorrigiert. Theresa Brunners Identitätskrise, ob sie den Albert jetzt in ihre Wohnung lassen soll, vielleicht und eigentlich habe ich ja einmal ein von Jura Soyfer inspiriertes Buch geschrieben, „M. M. oder die Liebe zur Germanistik“, das war, glaube ich, 2005, also schon lange veröffentlicht, wenn man das bei mir überhaupt so bezeichnen kann.
Und um was Neues zu schreiben, bin ich wahrscheinlich auf die momentanten Projekte zu konzentriert. Also habe ich Christoph Kepplinger gefragt und der hat gemailt, wenns im März erschienen ist, ist es noch aktuell genug.
Ist es, denn das Gesetz mit den strengen Strafen für die Schulschwänzer, ist ja erst vor kurzem beschlossen worden und da hat es mich total verwirrt, die Frau Minister sagen zu hören, daß es in Österreich eine Schulpflicht gibt! Das hat dann noch eine Direktorin einer Pädak bestätigt. Gibt es die? Dann wären die Gesetze über Nacht so stillschweigend verändert worden, daß ich nichts davon mitbekommen hätte! Dachte ich doch, wir hätten seit Maria Theresa nur eine Unterrichtspflicht, so daß jeder sein Kind beim Bezirksinspektor abmelden, selbst unterrichten, einem Hauslehrer anvertrauen oder, wie wir es mit der Anna machten, in eine Alternativschule schicken kann! Vielleicht passt es aber in die autoritäre Zeit, in der wir uns offenbar jetzt wieder befinden, daß man die Leute nicht auf Ideen bringen will und es daher nicht so genau mit der Wortwahl nimmt, was wieder auf die Wichtigkeit der Sprache und zur Literatur zurückführt!

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