Literaturgefluester

2012-09-05

Anlaufschwierigkeiten

Filed under: Uncategorized — jancak @ 09:45

Ich versuche das Herbstprogramm zusammenzustellen, was gar nicht so einfach ist. Daß ich in der ersten Woche zu keinen Veranstaltungen gehen werde, habe ich schon geschrieben, denn die, die es gäbe, wären erst am Donnerstag und Freitag und da habe ich einen Klienten, bzw. werde ich nach Harland fahren, weil der Garten nach dem Alfred ruft.
Aber es gibt ja soviele Fixveranstaltungen, deren Programme ich noch suchen muß. Daß meine Herbstsaison am zwölften September mit der Verleihung des Leo-Perutz-Krimipreises, zu der ich diesmal extra eingeladen wurde, beginnt, habe ich schon geschrieben, danach käme traditionellerweise, ich glaube, zum einundzwanzigsten Mal das Festival „Rund um die Burg“, bei dem ich ja so gerne lesen würde, also schreibe ich mir das in den Kalender, um keine Freitagnachmittagstunde zu nehmen und suche nach dem Programm. Daß die Veranstaltung von einem neuen Team organisiert wird, habe ich schon im Sommer bei http://www.buecher.at gefunden und ich finde im Internet öfter den vierzehnten, fünfzehnten September als Termin, auch auf der Falter Seite, dann kommt kommt der link zur Website und dort steht „Radio Wien und Wien live präsentieren, das Lesefest 5. und 6. Oktober, Autorinnen und Autoren lesen live, Programm folgt demnächst.“
Wenn sich das Team geändert hat, braucht es ein bißchen länger zur Organisation und es gab ja vor zwei Jahren Schwierigkeiten mit der Veranstaltung und das Gerücht, daß sie eingestellt wird.
Gerhard Ruiss hat sie, glaube ich, gerettet und es macht ja nichts, wenn sie ein bißchen später stattfindet, möglicherweise werden ein paar Leute irrtümlich schon nächste Woche hinkommen, aber wahrscheinlich gibt es gar nicht soviele Literaturbesessene, wie ich in Wien.
Wochenendveranstaltungen werden in der nächsten Zeit ohnehin ein bißchen schwierig sein, da wir ja nach Harland zu Alfreds Eltern fahren sollten, es gibt aber im Herbst besonders viele.
Die Woche darauf gibt es am 18. September, die Kriminacht, auch von Wien live organisiert stattfindet und da gibt es schon ein tolles Programm, so daß man gar nicht weiß, wo man hingehen soll.
Zweieinhalb Seiten Veranstaltungen, die erste fängt um halb fünf, die letzte um einundzwanzig Uhr an. Viele in Kaffeehäusern, aber auch im Radio Kulturcafe, in der Hauptbücherei, in der Wienbibliothek, beim Morawa, etc, bei vielen muß man sich anmelden oder eine Einladung haben, bei anderen ist das nicht möglich und da ich ja nicht so gerne konsumiere, habe ich mir die Hauptbücherei angestrichen, da liest um 19 Uhr Christopher Brookmyre, ein Autor aus Glaskow, bzw. Robert Reinagl aus „Wer schlafende Hunde weckt“.
Beim Morawa liest eine halbe Stunde später Herbert Dutzler aus einem Alt Ausseer Krimi, wahrscheinlich gehe ich dorthin oder doch zu Anne Goldmann in die Galleria auf die Landstraße, die ja den Perutz-Preis gewinnen könnte oder in die Wienbibliothek im Rathaus zu Bettina Raddatz, alle ebenfalls um 19.30.
Es ist nicht leicht die Qual der Wahl zu haben und obwohl es soviele Veranstaltungen gibt, sind die dann auch noch sehr überlaufen, also interessieren sich doch sehr viele Leute für Literatur bzw. für Krimis. Denn bei Thomas Raab habe ich mir im Radiokulturcafe vor ein paar Jahren die Füße in den Bauch gestanden, bzw. den Zuspätkommenden die Türen geöffnet und ins Cafe Museum bei der Lesung von Eva Roßmann, vor einem Jahr, habe ich die Tür aufgemacht, die mir die Security vor der Nase schloß und auf die Frage, was ich im überfüllten Raum denn wolle „Zuhören!“, erklärt, was mich der überforderte Mann dann auch ließ und ich war nachher zerquetscht wie eine Zitrone, es hat mich aber keiner nach einer Konsumation gefragt.
Nun, ja, Krimis sind interessant und ein paar von denen, die da präsentiert werden, wie etwa Georg Haderers „Engel und Dämonen“ habe ich schon gelesen.
Dieses Stöbern und nichts finden, was ja auch zu einem Kriminalroman passt, hat mich auf die Idee gebracht, nachzusehen, ob schon zu erfahren ist, welches Buch heuer für die „eine Stadt ein Buch Aktion“ ausgewählt wurde, auf der Homepage wird aber noch das Buch von 2011 angepriesen, nur wenn man auf Facebook geht, erfährt man, daß Rafik Schamis „Eine Hand voller Sterne“, das Rennen machte. Da begann es bei mir zu klingeln und ich bin zu meinem Bücherregal gerast, denn das habe ich ja unlängst im offenen Bücherschrank gefunden.
Was tut sich sonst in der ersten Septemberwoche? Mit dem Korrigieren von „Kerstins Achterl“ habe ich am Montag wieder begonnen. Das werde ich jetzt, wie ich schon angefangen habe, in Harland aber nicht recht weiterkam, Szene für Szene durchgehen.
Dann liegt die „Wiedergeborene“ am Schreibtisch und hat noch ein paar Fehler. Ein bißchen Trödeln war auch wieder da. Die Klienten melden sich nach dem Sommer wieder, der Verein mailte, es gibt neue Antragsformulare und dazu eine Informationsveranstaltung in der WGKK und ich werde heuer Schwierigkeiten haben mit meinen 200 WGKK-Stunden auszukommen, obwohl man jetzt nicht mehr überziehen darf.
Dazwischen meldete der Alfred, die Grünen haben eine Veranstaltung, aber da hatte ich eine Stunde, ich überlegte nur zum Buffet hinzugehen, bin dann doch mit Marianne Grubers „Erinnerungen eines Narren“ in die Badewanne gestiegen und habe darüber gebloggt.
Dazwischen gab es einen Stromausfall und jetzt sagte mir der Alfred, die Veranstaltung ist erst heute, da sollten wir mit der Anna zu den „Drei Buchteln“ gehen, aber jetzt hat sie abgesagt.
Und ein neues Buch zum Rezensieren, nämlich Stefan Sonntagbauers „Containeräffchen“ aus dem Holzbaumverlag, der 2009 in die Longlist des fm4 Literaturwettbewerbs und in die „Wortlaut“-Anthologie gekommen ist, habe ich inzwischen auch bekommen, da schmerzt es angesichts der langen Bücherliste gar nicht sehr, daß der neue Weidenholzer-Roman nicht zu kommen scheint.

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