Literaturgefluester

2012-09-09

Änderungen und neuer Ideenschwung

Filed under: Uncategorized — jancak @ 00:02

Ich habe es schon geschrieben, in den Herbst scheine nicht nur ich mit Anlaufschwierigkeiten hineingekommen zu sein. Kunststück, ist es ja noch Sommer und in den letzten Tagen war es auch sehr heiß. Trotzdem die Sommerfrische ist beendet, die Klienten melden sich wieder und die Literaturveranstaltungen sollten beginnen. Sie tun es auch, nur die, von denen ich weiß, wie zum Beispiel zu der Manfred Rumpl Buchpräsentation konnte ich nicht gehen, weil ich das Wochenende wieder in Harland bin. Obwohl es nächste Woche keinen Rund um die Burg Lesemartathon geben wird, das habe ich auch schon geschrieben, der ist erst Anfang Oktober, wird vom Echo Media Haus Wien organisiert und bringt, wie es neue Veranstalter ja gerne machen, eine Menge Änderungen mit sich, wie ich schon gelesen habe. Programm scheint es noch keines zu geben. Aber und das hat mich getroffen, obwohl es eigentlich eine logische Veränderung ist. Es wird nicht mehr rund um die Uhr gelesen. Also keine Nächte mehr im Zelt, mit Proviant und Kaffee in der Thermosflasche und warmen Pullover, auf die ich ja so stolz war, als ich es endlich schaffte, non Stop zu bleiben. Ich war aber, die sieben oder acht Male als ich das tat, die Einzige, außer dem Personal, das heißt dem Fotografen und vielleicht Claudia Wittrich. Also ist diese Idee nicht sehr rationell und die, die um vier, fünf oder sechs Uhr früh vor ein paar schlafenden Gestalten gelesen haben, waren auch nicht zu beneiden.
Also ist es wahrscheinlich besser, daß es jetzt Programm von sechzehn Uhr bis zwei Uhr früh, wie bei der Poet Night gibt und dann wieder von neun bis eins.
Ein bißchen traurere ich meienem Veranstaltungserlebnis aber nach und das darf ich auch. Ansonsten mal sehen, wie es wird. Julia Rabinowich und Barabara Frischmuth habe ich schon entnommen, werden lesen und dann noch achtundzwanzig andere österreichische Autoren und ob das wieder im Zelt oder vielleicht im Burtheater ist, ist mir nicht so klar geworden.
Programm folgt, steht auf der Website, ich werde es verfolgen und berichten und dann der neue Ideenschwung, der betrifft natürlich mein eigenes Schreiben, das es ja auch gibt und das zumindestens für mich sehr wichtig ist, da bin ich ja immer noch sehr schnell unterwegs, obwohl die erste Wiener Woche wieder ein bißchen Trödeln mit sich brachte. Manchmal habe ich solche Phasen. Ich mag sie nicht besonders, denke mir aber inzwischen, sie werden schon ihren Grund haben und es macht ja nichts, wenn ich mir Zeit lasse, auf meiner Homepage und im Geflüster gibt es sicher einiges zu entdecken.
Trotzdem bin ich ab Donnerstag wieder hineingekommen. Noch ein Fehler bei der „Wiedergeborenen“ und bei „Kerstins Achterl“ schien das Szene für Szene zu korrigieren gar nicht mehr nötig zu sein, weil es ohnehin schon ziemlich fertig ist. Also werde ich es in den nächsten Wochen, das dauert dann immer ein bißchen länger als geplant, denn das Fehlerteufelchen ist ja hartnäckig, dem Alfred geben können. Im September oder im Oktober höchstwahrscheinlich und dann ist ja geplant, daß ich mich an das „Literaturgeflüster-Texte-Buch“ mache, aber im November ist wahrscheinlich wieder der Nanowrimo, wo ich ja 2009 begeistert mitmachte und ich habe wie meine Leser wissen es, dieses Frühjahr mehrmals geschrieben, das ich das gerne wieder einmal machen würde. An einen Korrigierdurchgang habe ich gedacht oder so, dann bin ich aber wieder schnell als geplant fertiggeworden und dachte, es passt nicht, jetzt denke ich es passt vielleicht schon. Nicht mit dem „Literaturgeflüster-Texte-Buch“, denn da sind sie 50.000 Worte ja schon vorhanden. Aber das kann ich ja noch etwas länger liegen lassen und stattdessen den Nanowrimo machen. Eine Idee für das nächste Buch, das habe ich auch schon angedeutet, gibt es ja schon, eine vielleicht ein bißchen verrückte, aber da könnte es einen Egon Wächter oder vielleicht bekommt er auch einen anderen Namen, geben, ein Herr mit 112, der sich in einer Anti Aging Seniorenresidenz mit Namen „Zum ewigen Leben“ aufhält und der trifft in einem Park die normal gealterte hundertfünfjährige Lea Weißensteiner, die an sich sterben will, aber das noch nicht kann, weil es noch einige Bücher aufzulesen gibt. Das ganze wird von der jungen slowakischen Krankenschwester Marica Horvath einem Reporter oder Schriftsteller erzählt.
Nicht ganz neu natürlich und die Wahrscheinlichkeit besteht, da ich ja schon ähnliche Themen bearbeitet habe, daß ich wieder abrutschen und in der Krise enden könne. Der November ist für mich auch keine sehr günstige Schreibezeit, weil ja die Buch Wien, mein Geburtstagsfest, beim Alpha Literaturpreis lassen sie mich wahrscheinlich nicht hinein, aber ich kann auch so darüber bloggen, ich werde also nicht sehr viel Zeit zum Schreiben haben, da ist wieder die Gefahr, daß ich dann schnell schnell die fünzigtausend Worte hinfetze, was ich ja kann, das ist nicht mein Problem und vielleicht nicht dort und so weiterkomme, wie ich es vielleicht sollte.
Die Idee wieder einmal mitzuschreiben, reizt mich aber und es ist ja nichts zu verlieren. Zu gewinnen auch nicht, ob ich jetzt die fünfzigtausend Worte hochlade oder nicht. Mal sehen, ich kann es mir ja offen lassen, schauen wie der Zeitplan ausszieht und es dann probieren, das Monat schreiben oder nicht und dannn weiterkorrigieren oder nicht. Da habe ich ja keinen Zwang und eigentlich ginge es sich ganz gut aus. In den letzten Jahren ist es sich nicht ausgegangen, weil ich mitten in den anderen Arbeiten war, in der „Absturzgefahr“ 2010, bei der „Frau auf der Bank“ 2011 deshalb habe ich auch nicht mitgemacht und 2009 kann ich mich erinnern, war ich mit dem Korrigieren der „Sophie Hungers“, glaube ich, auch noch nicht ganz fertig, habe unterbrochen und dann weitergemacht.
Ansonsten kann ich vermelden, daß ich letzte Woche außer, daß ich vier neuere bis ganz neue Bücher gelesen habe, doch auf einer Buchpräsentation war, zwar auf keiner literarischen, aber in der grünen Bildungswerkstatt wurde die „Unmutsverschuldung“, das Buch zu den größten heimischen Korruptionsfällen vorgestellt und die Politik ist ja auch ein Thema, das mich sehr interessiert.
Es gab ein tollen Buffet und eine Diskussion mit Kurt Kuchs vom News, Ulla Schmid vom Profil, Hedwig Schneid von der Presse, Herbert Sickinger und Peter Pilz, den Politexperten und es wurde über den Untersuchungsauschuß diskutiert, über den man vorher und nachher in den Medien hören konnte, daß er eingestellt werden soll, weil sich Kanzler Faymann nicht vorladen lassen will.

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