Literaturgefluester

2012-11-08

Dicht-Fest und siebenter Nanwowrimotag

Filed under: Uncategorized — jancak @ 00:13

Wieder einmal Dicht-Fest in der Alten Schmiede, zum vierten Mal in diesem jahr, wie Christine Huber in ihrer Einleitung erwähnte und wieder wurden sechs sehr interessante Lyriker und Lyrikerinnen vorgestellt. Trotz des Nanowrimofiebers, das mich ja derzeit plagt, hatte ich die Veranstaltung in meinem Kalender vorgemerkt und wurde von E. A. Richter, der einer der Lesenden war, gestern auch noch extra dazu eingeladen.
Nachdem es mir am Mittwoch mit einigen Schummeln, das heißt einem Prolog und einem Nachwort gelungen war die 50.000 Worte des Nanowrimos zu schaffen, bin ich um achtzehn Uhr in die Alte Schmiede marschiert und habe diese auch sehr bevölkert vogefunden. Christine Huber, Ilse Kilic, die Autoren, etc waren schon da und wurde auch von Judith Nika Pfeifer, die eine der Eingeladenen war, angesprochen, die sich für meine Priessnitzpreis-Berichterstattung bedankte, was mich sehr freute, wußte ich ja nicht, daß sie das Literaturgeflüster liest und mich erkennt und wurde ich ja einmal in der Alten Schmiede für meine Flüstereien auch schon sehr beschimpft, obwohl ich ja eigentlich glaube, daß das ein sehr wichtiges und enormes Archiv ist, das ich mit meiner Berichterstattung erschaffe.
Es ging dann auch gleich los. Christine Huber begrüßte. Waltraud Haas war die erste Lesende, sie hat bei Klever einen neuen Gedichtband „Selbstportrait auf roten Grund“ herausgebracht und wurde von Christine Huber, die auf das Motto „Anfänge“ das irgendwie bei jedem der sechs Lesenden zu finden ist, hinwies, bezüglich ihrer Verdichtung und ihrer Verknappung ihrer Zweizeiler sehr gelobt und ihre Gedichte haben mir auch sehr gefallen.
Hans Eichhorn war der nächste, er las Gedichte, die in den Manuskripten veröffentlicht sind und als ich ihm nach der Veranstaltung fragte, in welchen Heft die Gedichte veröffentlicht sind, wollte er mir dieses gleich schenken, aber ich habe ja ein Autorenabo und das Heft sicher irgendwo liegen, nur das Wiederfinden ist ein wenig schwierig, da ich es aus Platzgründen nicht geordnet habe.
Die dritte Lesende vor der Pause war Judith Nika Pfeifer, sie stellte ihren bei Mitter erschienenen Gedichtband „nichts ist wichtiger ding kleines du“ vor und las Gedichte, die ich zum größten Teil schon vorige Woche hörte, was mich aber verstärkte, bei der Buch-Wien, die ja bald beginnt, wieder zu versuchen, den Gedichtband zu bekommen, vor zwei Jahren mit dem Buch der Anna Weidenholzer hat das ja geklappt.
Danach gabs eine Pause und, ich glaube, ein Gespräch mit E. A. Richter und Rudi Lasselsberger, den ich an meiner Freitägige Geburtstagslesung erinnerte, dann gings weiter mit Semier Insayif, den ich ja vom Siemens Literaturpreis kenne, er hat bei Haymon einen Gedichtband herausgebracht, in dem es um Gärten, fliegende Teppiche und noch vieles anderes geht, was er jeweils vor dem Vortrag auch immer ganz genau erklärte.
Die Schweizerin Elisabeth Wandeler-Deck hatte ich schon vorher kennengelernt und mich mit ihr vor Beginn der Veranstaltung unterhalten, ihr Gedichtand heißt „Anfänge, Anfangen gefolgt von Und“ und wurde von Christine Huber als experimentell und dann doch wieder nicht eingeleitet.
Als letztes folgte E. A. Richter mit seinem „Schreibzimmer“, mit einem sehr realistischen dreizehn Minuten dauernden Langgedicht, in dem sich der Protagonist zuerst vor seiner Putzfrau schämt, dann an ihren Akzent Sprachstudien machen möchte. Er flüchtet in sein „Schreibzimmer“, hört dort die Fick- oder anderen Geräusche seines Nachbars und schämt sich am Ende wieder vor seiner Putzfrau wegen seines unaufgeräumten Schreibzimmers.
Nachher gabs Wein und was zu knabbern und ein paar intensive Gespräche. Ilse Kilic hatte eine sehr lustige Haube auf, wurde von Rudi Lasselberger fotografiert, der mir aufgetragen hat, irgendwas in meinen Blog zu schreiben, was, habe ich vergessen, war ich ja ein bißchen aufgeregt, hatte ich doch im Zeitschriftensaal die Buchkultur und darin gefunden, daß der Alpha Literaturpreis, der am 8. 11. um 18. 30 im Studio 44 am Rennweg vergeben wird, schon wieder öffentlich ausgeschrieben wurde, obwohl sie mich im Vorjahr dort hinausgeschmissen und mich für heuer einladen wollten, was nicht taten und weil die Veranstaltung ja am Donnerstag ist, meine neunzehn Uhr Fixstunde habe. Es ärgert mich aber trotzdem sehr, so daß ich jetzt wieder ein Mail hingeschrieben habe, mal sehen, ob eine Antwort kommt.
Ansonsten, ich habe es schon erwähnt, bin ich mit dem Nanowrimo fertig, am siebenten Schreibetag, habe ich die 50.000 Worte geschafft und weil ich schon früher angefangen habe, vierzehn Tage für den Rohtext gebraucht, was jetzt kommt ist das Korrigieren, bevor ich mich, wie schon lange vorgenommen an das Literaturgeflüstertexte-Buch machen werde. Meine Kritiker werdeen jetzt sicher sagen, daß ich zu schnell bin, ich bin aber stolz darauf, freue mich, daß der Schreibfluß diesmal so dicht und gut gelungen ist und denke, daß mir das erst einmal jemand nachmachen soll, obwohl wenn man auf die Schriftsteller werden Seite geht, sieht, daß da auch schon drei Leute fertig sind. Jetzt gehts wieder in die Badewanne und werde Ruth Aspöcks Grillparzerbuch fertig lesen werde, bzw. Michel Reimanns „Incommunicado“, das ich als kostenloses E-book vorige Woche in Harland zu lesen angefangen habe.

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3 Kommentare »

  1. ah, die fotos, die ich schicken wollte, bald…, vielleicht heute noch oder morgen schon. jaja, die grandiose haube von ilse, süüüüpääääärbsd! und das literaturgeflüster schreit und schreieiei tet voran, jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa! lg r

    Kommentar von rudolf lasselsberger — 2012-11-08 @ 16:44 | Antwort

  2. na so was, da hast du wirklich über meine haube geschrieben! liegrü ilki

    Kommentar von ilse — 2013-01-03 @ 20:49 | Antwort

    • Leider hat es mit dem Foto der „grandiosen“ Haube nicht geklappt, da es der Alfred für zu unscharf befunden hat. So bleibt die Phantasie über und man muß sich vorstellen, wie sie ausgesehen haben könnte, was auch ganz spannend ist!

      Kommentar von jancak — 2013-01-03 @ 21:03 | Antwort


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