Literaturgefluester

2013-01-05

Vom Literaturalltag

Filed under: Uncategorized — jancak @ 14:30

Jetzt geht es wieder in den Literaturalltag, obwohl ich in den Weihnachtsferien trotz Begräbnis, das am Donnerstag stattgefunden hat, eigentlich sehr produktiv gewesen bin. So habe ich an den Weihnachtsfeiertagen das Nanowrimonovel „Zum Sterben sollte man zu Hause sein“ korrigiert und korrigert. Inzwischen hat es fünfundneunzig Seiten und derzeit 48.664 Worte.Frisch ausgedruckt habe ich es am Mittwoch in Wien auch noch mal. Jetzt gehts dann wieder an das bewährte Szene für Szene korrigieren und den Text bzw das Umschlagbild brauche ich auch noch dafür.
Den Text werde ich wahrscheinlich selber schreiben, außer es findet sich einer meiner Leser, der das machen will, als Umschlagfoto bietet sich ein Bild vom Margaretenplatz, vielleicht mit dem Wortschatz-Bücherkasten, der ja auch eine Rolle spielt, an, denn die meisten der Protagonistinnen, die Mirka mit dem Leo und der Valentina, sowie die Lea Weißensteiner leben dort. Das Cafe Standard, daß dem Wohnhaus gegenüberliegt, spielt eine Rolle und eine Bäckerei am Margaretenplatz, die es eigentlich nicht gibt, es sei denn, man würde den „Anker“ als eine solche bezeichnen. Ein Foto von einer Seniorenresidenz wäre auch ganz passend, ist aber schwerer zu bekommen. Mal sehen, es bleibt ja noch Zeit, da ich an dem Text sicher noch ein zwei Monate korrigieren werde, obwohl ich inzwischen auch das Literaturgeflüster-Texte-Buch einmal im Laptop korrigiert und ausgedruckt habe.
Circa achtundsiebzig Artikeln eine Mischung zwischen Texten, Schreibberichten, Literaturberichterstattung und ganz wenig Rezensionen aus den letzten fünf Jahren habe ich dafür ausgewählt. Bis es an die Druckerei geht, können noch Artikel dazu kommen, derzeit habe ich zweihundertdreizehn Rohseiten und 76 190 Worte und korrigiert werden muß daran noch sehr viel. Die meisten Kommentare herausgenommen und das Tagesaktuelle so zeitlos gemacht, daß man den Weblog auch in Buchform lesen und verstehen kann und wenn das ganze, dann noch neugierig auf das Literaturgeflüster macht, ist es ja auch sehr gut.
Ich habe ja schon geschrieben, wenn es das Buch dann zum fünf Jahresjubiläum gibt, wäre es sehr passend. Den Text dazu habe ich schon, den hat mir Stephan Eibl-Erzberg ja vor langen geschrieben und als Cover bietet sich eine Seite aus dem Literaturgeflüster an.
So werde ich, wenn der Alfred mir dann auch noch „Kerstins Achterl“ zum Korrigieren gibt, in den nächsten Monaten mit den Korrigieren beschäftigt sein. Bezüglich Literaturgeflüster blogge ich immer noch ein bißchen voraus, obwohl ich das jetzt fast abgebaut hätte, wenn aber nächste Woche die Veranstaltungen wieder beginnen, werde ich auch da was zu berichten haben und da geht es, wie ich flüstern kann, mit der Alten Schmiede gleich los, gibt es da ja ein Dicht-Fest, eine Ammanshauser-Veranstaltung und dann noch ein Josef Winkler-Symposium und die Ruth, die mit Robert Eglhofer auf dem Begräbnis war, hat mir auch einige ihrer Aktivitäten geflüstert und vom Silvester erzählt, den sie mit Hilde Schmölzer, die uns auch eingeladen hat und den Moscas verbracht hat. Sie liest demnächst in Krems, daß ich am 14. 2. Gast bei den Schreibinteressen im Häferl sein werde, habe ich schon geschrieben und dann gibt es natürlich das Lesen, beziehungsweise die Leseliste, die für 2013 schon mit dreiundachtzig eingetragenen Bücher, wovon ich „Pulp Head“ schon gelesen und Willy Haas „Literarische Welt“ begonnen habe, auf mich wartet und auch noch Platz für ein neues Buch pro Woche haben soll. Als erstes habe ich da schon Einar Karasons „Teufelsinsel“ ein Nachtrag zum Island Schwerpunkt der vorvorigen Frankfurt-Messe gefunden und Julia Camerons „Der Weg des Künstlers“ einen Schreibklassiker, den ich schon früher gefunden habe, daraufgesetzt. Ein paar Rezensionsexemplare habe ich mir auch bestellt, Residenz schickt mir da immer die Vorschauen.
Und als ich schon so zuversichtlich war, es heuer mit den Listenauffüllen und allenfalls einer für das Jahr 2017 zu schaffen, bin ich heute mit dem Rad in die Stadt St. Pölten gefahren, wo das Weltbild abverkauft und Thalia wieder seinen 3. 99 Tisch hat und schon wieder neunzehn neue Bücher, die ich jetzt auf der Liste verteilen werde. Zwei Weihnachtsbücher, zweimal Sarah Kuttner, einmal Julia Kröhn, deren Blog, als es ihn noch gab, ich ja intensiv verfolgte, alias Leah Cohn „Der Kuss des Morgenlichts“, zweimal Peter Stamm, darunter der Roman „Agnes“, den Wolfgang Tischer vom Literaturcafe am Tag des Buches nicht verteilen konnte und und und.
Vom Alfred habe ich zu Weihnachten außer zwei Büchern auch drei Literaturkalender bekommen, den Arche, den Klassiker, den ich von ihm schon seit Jahren jedes Mal bekomme und den Aufbau Wandkalender, den ich auch schon mehrmals hatte, diesmal war auch ein Literatur-Wochenplaner dabei und was tut man damit?
Ich bin ja ein praktischer Mensch, der immer gerne etwas mit seinen Kalendern tut, habe aber schon zum Geburtstag einen Wochenplaner bekommen, den ich als Praxiskalender benützen werde. So ist mir dann eingefallen, daß ich in den Aufbau – Wochenplaner jeden Tag eine ganz persönliche literarische Eintragung machen kann. So zum Beispiel, welches literarische Feed back ich bekommen habe, welche Idee mir für das neue Buch eingefallen ist, ein Zitat, ein Gedanke, etc…
Und was den Roman betrifft, da war gestern „Der Winter tut den Fischen gut“ in den Beispielen, fein, aber liebe Literaturexperten von Ö1, bzw. Romandebutnominierer „Der Platz des Hundes“ ist eine Erzählsammlung, auch wenn sich Romane besser verkaufen lassen sollten und einige Figuren in mehreren Geschichten vorkommen. Steht auch so auf der Verlagsseite und habe ich auch endlich vor einem Jahr gelesen!
In diesem Sinne kann es 2013 spannend werden und einen Roman zu schreiben, der sich ebenfalls von Kapitel zu Kapitel schlängelt, habe ich auch noch vor!

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