Literaturgefluester

2013-04-16

Pausenfüller

Filed under: Uncategorized — jancak @ 20:19

Nach der literarisch sehr vollgefüllten Vorwoche geht es jetzt ein wenig langsamer weiter, zumindest was das Bloggen betrifft, denn da habe ich jetzt, für mich sehr ungewöhnlich ist, zwei Tage nichts geschrieben und wollte heute eigentlich auch über Ilma Rakusas Buchpräsentation „Aufgerissenen Blicke“, ihrem bei Droschl erschienen Berlin-Journal, die in der Hauptbücher stattfand, berichten, aber dann hatte ich zweimal recht aufwendige Kinder- und Jugendlichen Diagnostik und noch ein paar Stunden und ich bin keine, die Befunde liegen läßt und außerdem waren die Literatursessons der Vorwoche ohnehin sehr anstrengend, so daß ich nicht erst nach Mitternacht schlafen gehen will und zum Lesen bin ich in den letzten Tagen auch nicht gekommen.
Also werde ich demnächst mit Vicki Baums „Menschen im Hotel“ in die Badewanne gehen, damit ich es in ein paar Tagen besprechen kann und bevor ich das tue, gibt es noch ein paar Kleinberichte aufzuschreiben, denn ich bin auch eine, die möglichst genau über ihr literarisches Leben Tagebuch führen will und da habe ich noch nicht berichtet, daß vor ein paar Tagen das neue „Driesch“ zum Thema „Frost“ gekommen ist, in dem Franz Blahas Rezension über die „Frau auf der Bank“ enthalten ist, ein kleiner Erfolg, wenn auch nichts wirklich Neues.
Bezüglich meinem Gewinnspiel das ich nach Erscheinen von „Kerstins Achterl“, ausgeschrieben habe, ist dagegen zu berichten, daß es kein Erfolg geworden ist, zumindest hat sich noch keiner oder keine gemeldet, die das Buch gewinnen oder als Rezensionsexemplar haben will, zwar auch nicht unbedingt etwas Neues, sondern etwas mit dem ich eigentlich rechnete. Nicht wirklich erfreulich oder besser gesagt, es ist ebenso und macht auch nichts. Dagegen habe ich einen lieben Kommentar von Monika Helfer bekommen, über den ich mich sehr freute und mich feststellen ließ, daß manche Rezensionen doch gefunden werden und komme nach der eher hektischen letzten Woche langsam zur Ruhe.
Zwar mit dem Lesen nicht wirklich weiter, weil ich ja auch schlafen muß und mit dem Korrigieren am „Literaturgeflüster-Texte-Buch“ bin ich auch schon fast zwei Wochen nicht weitergekommen, dafür haben sich glaube ich aber wieder ein zwei Artikel angesammelt, die hineinkommen sollten.
Das Nanowrimo-Novel hat mir der Alfred dagegen als PDF gesetzt. Ich habe es durchgelesen und natürlich ein paar Fehler gefunden, die ich vorher trotz x-mal korrigieren übersehen hatte. So zum Beispiel ganz am Anfang schon den Titel, da es ja ursprünglich „Zum Sterben sollte man alleine sein“, heißen sollte, was ich später auf „zu Hause sein“ änderte.
Wer wissen will, wie ich mit meinen Bücherbeschränkungsplänen zurecht gekommen bin, eigentlich recht gut, zwar war an dem Tag, wo ich den Artikel und die 2018 Liste mit noch Ungelesenen aus meinen Regalen zusammengestellt hatte, der Bücherkasten in der Westbahnstraße besonders voll und einiges darin, das ich nicht liegen lassen konnte, obwohl ich mich bei den „Naschmarktmorden“ ohnehin zurückgehalten habe.
Die letzten zwei Wochen hat es aber gepasst und es ist bei den „erlaubten“ zwei Büchern geblieben. Da gab es „Wie kommt das Salz im „Meer“, vorige Woche, glaube ich, am Brunnenmarkt, das habe ich zwar schon gelesen, aber nicht als Buchform, sondern als „Frau“-Fortsetzungsroman, so daß ich es wieder lesen will und als mir der Alfred in Göttweig den „neuen Genazino“ kaufen wollte, weil ich unter dem lauten Gelächter der Zuhörer etwas an meiner Konzentration gehindert war, habe ich im stattdessen für den Geörgy Dalos und den „Fall des Ökonomen“, entschieden, das werde ich dann wahrscheinlich am Jahresende in Harland lesen.
Der Holzbaum-Verlag hat mir heute auch ein wahrscheinlich sehr interessantes genreübergreifendes Büchlein geschickt, nämlich „Holzfällen und Niedermetzeln“ eine Abschlachtung von Thomas Bernhard, bzw. Hydra, herausgegeben von Curt Cuisine. Nachdem ich in Krems und Göttweig ja mehrmals über Monsterliteratur etwas hören konnte, kommt das gerade richtig. Auf Gustav Ernst „Grundlsee“ warte ich dagegen immer noch oder auch nicht, weil ich ja mit meiner heurigen Leseliste schon fast bei hundertzwanzig Bücher gelandet bin und wenn ich so langsam weiterlese, wie derzeit, sollte ich nicht mehr viele daraufschreiben.
Also abwarten und Tee trinken, ein Pfefferminz mit Zitrone steht auch auf den Schreibtisch, vor dem ich sitze, weil mein Computer, wenn ich ihn, wie ich es eigentlich gerne täte, ins Bett mitnehme, derzeit „Fan-Error“ zeigt und hoffentlich nicht so bald seinen Geist aufgibt.
Aber sonst eigentlich alles bestens und in Ordnung. Gestern haben wir in der „Hollerei“, Annas neunundzwanzigsten Geburtstag gefeiert, dazu hat ihr der Alfred Jaroslav Rudis Kultbuch über Prag mitgebracht und ich ihr „Kerstins Achterl“, da hätte die Elfriede Czurda in der Alten Schmiede gelesen.
Morgen wird es sich vielleicht ausgehen in die Hauptbücherei zu der Präsentation eines neuen russischen Kultstar, durch den ich durch das Morgenjournal aufmerksam wurde, zu gehen, eigentlich wollte ich ins Literaturhaus, weil da Melitta Brezinik von der Exil-Bibliothek vorgestellt wird und am Wochenende können wir, weil das Wetter endlich schön, das Coverfoto für nas Nanowrimo-Novel machen, damit das dreißigste Indie-Buch als Vorschau in den Blog kommen kann, denn da wird es dann ja ein noch ein größeres Gewinnspiel geben. Dreißig Fragen zu dreißig selbstgemachten Bücher und die wollte ich auch auf meinen Geburtstagsjubliläum vorstellen. Sechzig Minuten Eva Jancak zum sechzigsten Geburtstag. Jetzt denke ich daran, ob ich das Fest nicht auslassen soll, da der Alfred zum sechzigsten Geburtstag für ihm, mich, Anna und die Schwiegermutter eine Schiffsreise durch Portugal, die vom achten bis fünfzehnten November stattfindet, buchen will? Dann könnte das Fest erst am sechzehnten November stattfinden und das wäre vielleicht zu spät. Mal sehen wie es wird, noch ist dazu ja Zeit, zwei Bücher sind bis dahin fertigzuwerden und die Kleindetail wurden jetzt auch wieder recht lang erzählt.

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