Literaturgefluester

2013-04-22

Schönste Bücher zum Auftakt des Welttags des Buches

Filed under: Uncategorized — jancak @ 22:37

Seit sechzig Jahren gibt es die Aktion „Die schönsten Bücher Österreichs“, wo die Graphik zählt, das Layout und die Gestaltung, veranstaltet vom Hauptverband des Buchhandels und dem Bundesministerium, auf der Seite www.buecher.at wird immer dazu aufgerufen und JuSophie hat mich auch einmal aufgefordert, statt zu jammern etwas zu tun und mich dafür zu bewerben, aber ob meine selbstgemachten Indie-Bücher, die meistens ein Foto als Cover und ganz selten ein Design von der Anna, die auch keine ausgebildetete Graphikerin ist, da eine Chance haben. Ich habe nachgeschaut, gesehen, man muß ein Nenngeld zahlen und die Aktion dann gelassen, von der Veranstaltung, die meistens im Radio Kulturhaus stattfand, habe ich aber über buecher.at erfahren und voriges Jahr auch hingeschrieben, weil in der Radiokulturhauszeitschrift stand, daß man dafür zwar keine Karten kaufen, aber ein paar Karten gewinnen kann und keine Antwort erhalten. Macht ja nichts, war ohnehin ein Donnerstag, wo ich einen Fix-Klienten habe. Jetzt macht aber Ingrid Führer die Pressearbeit für den Hauptverband und schickt mir immer ihre Mitteilungen. Da habe ich sie gefragt, ob ich eine Einladung bekommen kann, sie wirds versuchen, ich soll aber nicht bös sein, wenn nicht, hat sie mir geantwortet und ich habe mir gedacht, das wird dann sicher nichts, es ist aber eine Einladung aus dem BUMUK gekommen und da habe ich dann noch gemerkt, daß in der Alten Schmiede die Olga Martynova gewesen wäre, offensichtlich kann man es mir nie recht machen und am Nachmittag gabs auch noch einen Vortrag im Rahmen des „Wiener Dialoges Frauengesundheit“ zum Thema „Frauen Körper, Gesundheit und Macht“, da habe ich mich dann bemüht, dem Dreizehnjährigen, dem plötzlich schwindlig wird, weil er sich in der Schule und auch beim Übersetzen für seine Eltern, offenbar sehr anstrengt, besonders schnell zu erklären, wie er eine Panikattacke verhindern kann und bin dann losgezogen und die Journalistin Sybille Hamann hat zwar nichts wirklich Neues darüber erzählt, wie dem weiblichen Körper durch Burkas, Tschadors, Beschneidungen, Pograpschen, etc Gewalt angetan wird, sie hat es aber besonders eindrucksvoll getan, so gab es eine lange Diskussion und als Beate Wimmer-Buchinger um zwanzig vor sieben endlich das Buffet eröffnen wollte, hat sich noch eine Frau gemeldet, die noch unbedingt etwas sagen wollte, so daß ich darauf verzichten mußte und in den Audienzsaal des BUMUKs am Minoritenplatz, wo die Veranstaltung diesmal stattfand, aufgebrochen bin.
Dort war es schon sehr voll und Thomas Maurer hat alsbald mit seiner Moderation begonnen, das heißt die Frau Minister hat vorher eröffnet und gesagt, daß diese Veranstaltung ihre allerliebste sei. Fünfzehn Bücher wurden aus den über vierhundert Einreichungen von einer Jury, der unter anderen auch Zitha Bereuther angehörte, ausgewählt, von denen dann drei einen Staatspreis bekamen.
Thomas Maurer erklärte die Kategorien, Sachbuch und Wissenschaft, Foto und Kunst, allgemeine Literatur und Sonderpreise für nicht im Buchhandel erhältliches, wozu dann meine Bücher zählen würden, wenn sie es soweit schafften. Die Kinderbücher wurden heuer überhaupt nicht nominiert. Thomas Maurer zeigte aber trotzdem zwei hoch, dann wurden die Bücher einzeln vorgestellt und ein Haufen Leute vom Gestalter zum Verleger auf die Bühne gebeten, die ihre Bücher erklärten und fotografiert wurden. Da gab es Ausstellungskataloge, ein Tierbuch für Kinder, das man wie einen Leporello ausziehen kann, ein Fotobuch, eine Dimplomarbeit, ein Buch mit Texten von Ruth Weiss, eines über Wildtee und und und.
Nach einer musikalischen Einlage erschien dann die Frau Minister, erzählte, was ihre nächsten literarischen Veranstaltungen wären und öffnete die Kuverts mit den drei Preisträgern.
„Das Bild der Anderen“ Fotografien von Vera Brandner, „Hands have no tears to flow“ und „Unbuildable Tatlin“, waren das. Dann gabs ein Buffet, Brötchen und was Süßen, so daß ich im Ringturm nicht wirklich was versäumt habe. Man konnte sich auch die Bücher ansehen und ein bißchen Smalltalks treiben, die Brigitte, die Nachbarin der Linders war da und ich konnte bewundernd zusehenn, wie sie in Kontakt mit den meist sehr jungen Preisträgern kam. Mir gelingt das lange nicht so gut, aber ich bin eben introvertiert und Thomas Maurer hat am Beginn der Veranstaltung Gerald Schantin, den Präsidenten auch gefragt, ob die prämierten Bücher morgen in den Auslagen der Buchhandlungen aufliegen würden?
Der drückte sich herum, sie oder andere und ich habe beim Hingehen zum Ringturm schon bei Kuppitsch angefragt, ob es schon das Buch zum Welttag gäbe? Gab es noch nicht und es lag auch nicht, wie ich fast gehofft habe, bei der Veranstaltung auf, also werde ich es vielleicht morgen bekommen, wenn ich in die Hauptbücherei gehe, kann aber, weil es so schön zum Thema passt und meine fast dreißig Indie-Bücher ja auch sehr schön sind, jetzt schon auf die Aktion „Blogger schenken Lesefreude hinweisen“.
Da gab es ja in Deutschland voriges Jahr eine große Aktion, wo man sich eine Kiste mit dreiunddreißig Bücher bestellen und sie dann verteilen konnte.
Das gibt es nicht mehr. Während in Österreich Alfred Komarek die Anthologie „Erlesenes Waldviertel“, mit Gerald Schantin zusammengestellt hat, dafür gibts eine Aktion, wo Blogger ein Buch verschenken und obwohl ich mich da nicht registriert habe, schließe ich mich gerne an und vergebe an den ersten bzw. verlose ich, wenn sich morgen mehrere Interessenten melden sollte, eines meiner Bücher, so weit vorhanden nach Wahl. Das heißt in Österreich schicke ich es zu, nach Deutschland oder anderswo versuche ich es als PDF bzw. E-Buchform zu versenden. Traut euch also Leute, wenn ihr wissen wollt, was in meinen selbstgemachten Büchern steht Sie beißen nicht, das kann ich euch versichern!
Ich bin gespannt, ob sich jemand meldet, wünsche einen schönen Tag des Buches und habe mich ein bißchen über das Literaturcafe und die dortige Diskussion bezüglich Peter Stamms „Agnes“ geärgert, aber ich bin eben ein bißchen harmoniesüchtig, die alle verteidigen will, hätte das Buch im vorigen Jahr gern geschenkt bekommen und habe es inzwischen auf meiner Leseliste stehen.

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