Literaturgefluester

2013-05-08

Sendungsaufnahme mit Wally Rettenbacher

Filed under: Uncategorized — jancak @ 14:45

Manchmal fühle ich mich ja auf meinen Blog sehr alleine und verborgen und habe das Gefühl, daß ich da ganz unbemerkt im Worldwide Web unterwegs bin, weil oft tagelang keine Reaktionen kommen. Einmal kam eine scharfe Rüge einer GAV-Kollegin, daß ich nicht über sie schreiben soll, einmal habe ich mich mit dem Wort „schwierig“ ein wenig vergriffen, obwohl ich ohnehin sehr aufpasse neutral und wertfrei zu schreiben, um niemanden zu verärgern.
In letzter Zeit kommen manchmal ein paar liebe „Gefällt mir“-Grüße von Buzzaldrin, Lesewelle und Diana und als ich den „Residenz“-Verlag gesucht habe, hat sich am nächsten tag Herwig Bitsche bei mir gemeldet und mich zu einem weiteren Besuch eingeladen und der „Becher“-Neuherausgeber hat geheimnisvolle Briefe bei mir vermutet, obwohl, die, über die ich geschrieben habe, schon längst veröffentlicht waren.
Robert Eglhofer hat mich im Jänner 2010 für das Etcetera interviewt, E.A. Richter hat mich gefunden und zu seinen Veranstaltungen eingeladen, der Holzbaum-Verlag bietet mir seine Bücher an und Ingrid Führer, inzwischen Pressesprecherin des Hauptverbands des Buchhandels hat mich gestern zu einer Buchparty eingeladen, alles aufregende Lebenszeichen zwischen oft tagelangen Schweigen und derzeit mehr oder minder intensives Trödeln am „Literaturgeflüster-Texte-Buch“, das ich, glaube ich, am liebsten einer Sekretärin oder einem Lektorat überantworten würde, damit ich weiter schreiben kann und vor circa einem Monat hat sich auch noch Wally Rettenbacher von der „Redaktion Summerau, 96“, bei mir gemeldet, die auf „Literaturgeflüster“ gestoßen ist und mit mir ein Interview bei Radio Fro, dem Linzer freien Radio machen wollte. Da hätten wir einen Tag vor dem „Literatur und Wein Festival“ nach Linz zur Aufnahme fahren sollen, was sich, wenn wir dann nach Harland gefahren wären, auch ausgegangen wäre. Wally Rettenbacher hatte aber noch einen anderen Vorschlag, hat sie ja gestern zum „Tag der Freiheit des Wortes“ gelesen und ist daher heute um elf zu mir in meine Praxis/Wohnung gekommen.
Das Literaturgeflüster ist ja schon öffentlich vorgestellt worden, am 28. 5. 2010 habe ich es im Amerlinghaus bei der von Ilse Kilic organisierten Veranstaltung zum „Alltäglichen Leben“ vorgestellt und jetzt will Wally Rettenbacher am 12. Juni eine Sendung über mich und das „Literaturgeflüster“ machen und so habe ich heute fünf Texte daraus vorgelesen.
Drei Texte zu je zehn Minuten wünschte Wally Rettenbacher sich.
„Das ist leicht!“, habe ich zuerst gedacht, habe ich ja sehr lange Texte, dann war ich länger uneinig, welche ich dafür nehmen soll und mich dann für sehr unterschiedliche Textsorten, wie den „Wunderschönen Tintentraum“, den „Langen Brief an den Herrn Kurz“, alles meine Lieblingstexte und dann noch den „Sommer am Wasser“, entschieden und das gestern abgestoppt.
Acht, sieben und fünf Minuten, habe ich dazu gebraucht. Da ist mir dann noch „Die Zahl dreizehn“, eingefallen, für das ich auch fünf Minuten brauchte.
Wally Rettenbacher, die seit der vorigen GV-GAV Mitglied ist, aus Salzburg kommt und von der ich gestern hörte, daß sie lange Reisen durch Indien machte, hatte auch einige Fragen zum Selbstpublishing und zu meinem Schreiben, so daß ich dann auch den Artikel „Ins Jubiläumsjahr“ dazu nahm, der sehr genau von meinen Schreibjubiläums berichtet, die dieses Jahr auf mich zukommen werden.
Das „Literaturgeflüster-Texte-Buch“ ist ja noch ziemlich unfertig, obwohl ja alle diesbezügliche Texte schon fast seit einem Jahr feststehen, das „Nanowrimonovel“ liegt aber schon mit Umschlag und dem Nanowrimologo, neben mir am Küchentisch, der Alfred muß nur noch die Korrekturen einarbeiten, obwohl ich ja nicht glaube, daß es schon bis zur Lesung am 8. Juni fertig ist.
Also die Artikel gelesen, Wally Rettenbachers Frage beantwortet und dann noch lange über ihre Projekte und den Literaturbetrieb geplaudert, auch über meine Bücher und mein Leseverhalten. Denn ich habe meine Bücherregale umgeräumt, so ziemlich alles Ungelesene zusammengestellt und auf meine Leseliste gesetzt, die jetzt schon bis 2022, eine gigantische und wahrscheinlich auch abschreckende Zahl, geht und noch einmal meinen Vorsatz bekräftigt, darauf zu schauen, daß jetzt wirklich nicht mehr viel Neues dazukommt.
Was ich natürlich nicht gehalten habe, sondern vorige Woche wieder drei Rezensionsexemplare anfragte.
Marlen Schachingers neues Buch über ein abgeschriebenes bzw. gestohlenes Manuskript, ein Thema das mich ja sehr interessiert, ist inzwischen auch gekommen.
Susanne Rössler von Zsolny Verlag, die ich um den neuen Rene Freund, auf den ich bei Buzaldrin aufmerksam wurde, fragte, hat mich freundlich darauf aufmerksam gemacht, daß ich doch schon so viele Bücher habe und dieses daher verschmerzen kann. Natürlich und vielen Dank, schade ist es aber trotzdem etwas, aber vielleicht kommt das Buch noch einmal zu mir, für ein neues pro Woche habe ich ja auf meiner Bücherliste Platz und sonst bin ich ja auch sehr gut und schnell im Lesen und wenn man viele Bücher liest, kann man auch gut verlinken und sich ein Bild von der Autorin, dem Autor machen, die beispielsweise bei den Grundbüchern oder auch anderswo vorgestellt werden.
Am 12. Juni um 19 Uhr wird jedenfalls die Sendung mit Musik und meinen Texten im Radio Fro erscheinen und wer das vielleicht nicht hören kann, es wird einen Link dazu geben und die Lesung am 8. Juni in der Klimt-Villa, wo ich den Beginn des Nanowrimo-Novels lesen werde, gibt es auch.
Jetzt werde ich noch ein paar Stunden machen und dann vielleicht am Heldenplatz zum „Fest der Freude“, anläßlich der Kapitulation der Nazis am 8. Mai 1945 gehen oder mich mit dem neuen Buch in die Badewanne legen und am morgendlichen Feiertag habe ich ganz ernsthaft vor fleißig zu korrigieren, so daß es das „Literaturgeflüster“ auch bald in Buchform geben kann.
Und hier gehts zur Sendung

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