Literaturgefluester

2013-05-31

Ein Mord für Kay Scarpetta

Filed under: Uncategorized — jancak @ 00:15

Jetzt kommen ein paar Krimis, die sich im Lauf der Zeit gefunden habe und ich lese sie ja gerne, obwohl ich gegen Gewalt bin und selber Krimis aus diesen Grund nicht schreiben kann. Ein Patriicia Cornwell Krimi ist schon länger in meinen Regalen gestanden und ich habe sie wohl mit Patricia Highschmidt verwechselt, bis ich einmal in einer der blauen Sofa Sendungen Wolfgang Herles ein Interview mit der berühmten Krimiautorin über deren Gerichtsmedizienerin Kay Scarpetta hörte. Inzwischen haben sich noch einige ihrer Romane bei mir angesammelt.
„Ein Mord für Kay Scarpetta“, ist der erste, den ich gelesen habe und am Anfang bin ich nicht so schnell hineingekommen, gibt das Buch ja wieder Stoff für drei Romane her und die Geschichte mit der ermordeten Romanautorin und dem verschwundenen Manuskript ist ja eigentlich banal, obwohl ich mich für so etwas sonst sehr begeistere.
Da gibt es also zwei Briefe am Beginn des Buches, die Beryl Madison an sich selbst schrieb, die sich vor irgendjemanden oder irgendwas sehr fürchtete und nach der Rückkehr aus ihrem Feriendomizil in ihrer Alarmanlage gesicherten Villa brutal ermordet wird. Und sie hat den Täter selbst hineingelassen und die Alarmanlage ausgeschaltet.
Seltsam seltsam, dann taucht noch der Jugendfreund Mark James, ein Rechtsanwalt, denn die Superfigur Kay hat auch noch Jus studiert, bei ihr auf und interessiert sich für ein verschwundenes Manuskript.
Beryl hat nämlich ihre Autobiografie geschrieben und da gibt es einen berühmten Pulitzerpreisträger, der sie förderte und bei dem sie als junges Mädchen wohnte. Der hat ihr verboten über ihn zu schreiben. Sie hat sein Gebot gebrochen und jetzt taucht noch ein gerissener Medienanwalt auf, der Kay beschuldigt, das Manuskript, das in der Wohnung nicht gefunden wurde gestohlen zu haben.
Kay ist überhaupt eine Agentin mit vielen Fähigkeiten, nicht nur, daß sie in diesem Amerika zu viel raucht, sie übernimmt auch noch die Polizeiarbeit und zwei der Polizisten Peter Marino und Benton Wesley vom FBI sind auch noch ihre Freunde. Die Polizei recherchiert, Fasern von einem orangen Overall werden auch am Tatort gefunden und Mark ruft Kay plötzlich an, bringt sie in New York mit diesen Medienanwalt zusammen und als sie in seiner Firma anruft, ist er dort unbekannt.
Dafür spürt die Polizei die Garage auf in der Beryl ihren Wagen waschen ließ, dort gibt es den Sohn des Besitzers, der zwar Psychologie studierte, aber trotzdem ein Looser ist, weil er Menschen mit Farben verbindet und in seiner Jugend in der Psychiatrie war. Pete Marino, der Mann fürs Grobe, verhört ihn scharf, er erscheint auch bei Beryl, in deren Büro eingebrochen wurde und erzählt ihr von dem Mörder und seinen Psychiatrieerfahrungen. Dann bringt er sich um und der Pulitzerpreisträger, der auch irgendwie ein Looser ist und mit seiner Schwester in einem einsamen Häuschen lebt, wird brutal ermordet, die krebskranke Schwester bringt sich um und Kay wird sowohl von dem Mörder als auch den Manuskriptjägern verfolgt.
Sie fliegt nach Key West, dorthin, wo alles begann, findet Beryls Freunde und das Manuskript, Mark quartiert sich in ihr Hotelzimmer ein und beruhigt sie, er ist vom FPI, ihr Liebesverhältnis beginnt neu und als Beryl vom Flughafen zurückkommt, läutet ein Mann, der ihr den verlorenengegangenen Koffer zurückbringen will in seiner Uniform an ihrer Tür und sie erkennt zu spät, daß er der Mörder ist.
Spannend, spannend und ein bißchen Einführung in die Psychologie, in das, was ein Standford Binet Intellegenztest und ein MMPI ist und ob man die Intelligenz messen kann, wird auch diskutiert.
Ich habs am Anfang ein bißchen langatmig und auch etwas unlogisch empfunden, ein paar Vorurteile scheinen mir auch drin zu stecken oder wie kann man am Telefon erkennen, daß jemand von weißer Hautfarbe ist? Aber sonst wars interessant zu lesen und ich freue mich auf die beiden anderen Cornwell Bücher, die noch auf meiner Leseliste stehen und auf die Krimis, die in allernächster Zeit folgen werden, natürlich auch.

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