Literaturgefluester

2013-08-05

Achtzig Rohseiten

Filed under: Uncategorized — jancak @ 00:12

Juchu, ich bin mit der Rohfassung meines „13-Kapitel-Textes“ fertig, achtzig Rohseiten und auch dreizehn Kapitel, wie geplant, sind es geworden und ich bin am Freitag, nachdem ich meinen Schreibbericht geschrieben habe, auch sehr fleißig gewesen.
Habe zunächst zwei Szenen bzw. Kapiteln geschrieben, das des Stefan Horetzky, das jetzt „Eine Aktentasche mit Symbol“ heißen wird, und „Die Suche nach der verlorenen Frau“, dann bin ich essen und Radfahren gegangen und habe mich, nach dem ich ein bißchen, wie ich es ganz gerne tue, in meinen eigenen Büchern geblättert habe, um nachzuschauen, wo ich mich vielleicht wiederhole, noch einmal auf die Terrasse gesetzt, das gelbe Buch hergenommen und nachgeschaut, ob ich wirklich, die andalusische Krankenschwester Dolores zur Protagonistin von Kapitel zwölf machen soll?
Habe ich und ich glaube es ist ganz gut gelungen und das dreizehnten Kapitel, spielt, wie schon beschrieben nicht zehn Jahre später, sondern auf Lauras Pensionsanfangsparty zu der Nika, Laurenz Wolkner und Stefan Horetzky kommen.
Achtzig Rohseiten, bzw. knapp zweiunddreißigtausend Wörter hat es nun. Jetzt werde ich es ausdrucken, durchsehen und zumindestens am ersten Kapitel noch etwas verändern.
Es ist mir also in den letzten zwei Wochen bei meiner Schreibklausur sehr gut gegangen und ich bin zumindest was die Rohkonzepte betrifft, sehr schnell unterwegs. Zu schnell, meint der Alfred, aber ich denke es kommt aus mir heraus, so daß es sinnlos wäre, etwas dagegen zu tun, denn es ist ja auch sehr schön so produktiv zu sein und ich weiß, beim Korrigieren werde ich schon noch genügend fluchen, weil ja wahrscheinlich noch nicht alles so sitzen wird, aber eigentlich ist es mir ganz gut gelungen und das Experiment aus dreizehn Kapitel einen Roman zu machen, denn das war es ja, hat sehr gut geklappt.
Es ist zwar wahrscheinlich eher eine Erzählung als ein Roman, aber ich denke, es reißt einige, mich sehr bewegende Themen an und wenn ich beim nächsten Text länger werde, ist es gut, wenn nicht ist auch egal, denn jeder schreibt, wie er oder sie es kann.
Der Rest des Sommers werde ich also wieder an den Beginn der Sommerfrischen-Schreibwerkstatt zurückkommen und korrigeren, nach Herzogenburg und dorthin Radfahren, wo ich noch nicht war, kann ich auch, bzw. vielleicht auch wieder einen Stadtschreibertag machen oder einen solchen Text schreiben.
Mal sehen wie es wird, bisher war es ja ein wirklich sehr gelungener schreibintensiver Sommer, der noch dazu ein traumhaft schönes Wetter hatte und mir macht die Hitze eigentlich nicht viel aus.
Ich werde also jetzt die nächste Zeit an den „Dreizehn Kapiteln“ korrigieren, ob ich bis zum Nanowrimo damit fertig bin, weiß ich nicht, wahrscheinlich eher nicht und ich habe dann wahrscheinlich auch keine Idee, an was ich schreiben soll, beziehungsweise gibt es ja die, aus der Nika Weihnachtsfrau einen Adventkalender zu machen, aber das passt ja mehr in den Dezember.
Mal sehen wie es wird. Momentan bin ich noch etwas von dem Wochenende gesch.aucht, da wir ja bei der Hitze auf den Hochschwab hinaufgewandert sind.
Etwas ist vielleicht noch ganz interessant zu erwähnen, da hat Petra van Cronenburg am Donnerstag von einer Art-Sendung geschrieben, die ich, glaube ich schon vor zwei Jahren bei Thomas Wollinger kennenlernte. Da wurde Jonathan Safran Foer vorgestellt und der erzählte über sich und über das Schreiben und wie man oft durch ganz banale Zufälle zu seinen großen Romanen kommt und Petra van Cronenburg zeigte sich enttäuscht, daß der Meister so in seine Karten schauen ließ.
Da habe ich und an meine Schreibberichte gedacht und mich gefragt, ob die, da ich ja sehr offen bin und auch von dem, was nicht so klappt, berichte, vielleicht nerven?
Allerdings sind mir Schreibberichte sehr wichtig und ich finde es immer sehr spannend, wenn Autoren sich in ihre Karten und Schreibstuben schauen lassen, weil man ja nur so lernt. Andererseits enttarnt das wieder Mythos des Genies und die Geschmäcker sind wahrscheinlich auch sehr verschieden.
Die einen wollen, daß man über sich und sein Schreiben erzählt, die anderen finden es vielleicht aufdringlich und indiskret.
Mir hat der Film, den ich vor zwei Jahren, glaube ich, bei Thomas Wollinger gesehen habe, aber sehr gefallen und wenn es jemanden interessieren sollte, wie es mir beim Schreiben geht, freut mich das sehr. Für die die es nervt, sei verraten, daß vorläufig wahrscheinlich ohnehin keine Schreibberichte mehr kommen werden, weil ich ja die nächste Zeit korrigieren und vielleicht auch etwas weniger bloggen werde, weil es ja noch keine Veranstaltungen gibt und ich nur zwei oder drei Bücher pro Woche lese. Mal sehen, wie es wird?
Vielleicht wird wieder alles anders, jetzt bin ich erst einmal sehr mit mir und meinen „Dreizehn Kapiteln“ zufrieden.

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