Literaturgefluester

2013-08-12

Korrigier- und andere Nachrichten

Filed under: Uncategorized — jancak @ 10:00

Das mit den weniger Literaturgeflüstertexten, scheine ich, wie meine Vorsätze, mir ab nun wirklich nie mehr ein Buch zu kaufen, meine Leser wissen wahrscheinlich, genausowenig einzuhalten, aber auch da denke ich, wenn das Material fließt und die Gedanken da sind, außerdem habe ich bei meinen gestrigen Buchbetrachtungen auch einiges vergessen. Denn ich wollte ja schreiben, daß ich am Samstagnachmittag auf der Harlander Terrasse den „Brief an Rolf Schwendter“, den ich ja am Volksstimmest lesen will, geschrieben habe, was ich ohne schlechten Gewissen kann, denn mein Text zum Thema „Ausverkauf“, das, glaube ich von mir oder vom Alfred stammt und wir bei der Buchpräsentation im März zusammen mit Christoph Kepplinger gebraintstormt haben ist ja sehr kurz. Denn ich habe ja als Thema für Schreibgruppe im Juni mit Robert und Ruth mir den „Ausverkauf“ gewünscht und das den beiden auch gesagt, als sie im Mai bei mir Resterlessen waren und im Mai habe ich mir als Thema den „Mai“ gewünscht, dann war noch der „Mißbrauch“ da, dann ist der „Mißbräuchige Maimißbrauch“ herausgekommen, ein sehr kurzuer Text, das was ich in zwanzig Minuten schreiben und mir noch durchlesen kann und die Ruth hat gesagt „Du kannst ja auch schon diesen Text nehmen!“
Es ist dann auch so gekommen, weil im Juni war ja an diesem Freitag, wo das Treffen stattfand, das Archivsymposium im Literaturhaus mit anschließenden Sextempfang, dann wollte ich noch auf ein Bibliotheksfest, das ich zwar nicht gefunden habe, ich war aber nicht in der Schreibegruppe, also dieser Text, der ja passt und auch in den „13 Kapiteln“ sein Kapitel hat, da wird die Milka zwar Mia heißen und aus Tifils statt aus Minsk kommen und als Rolf Schwendter am 21. Juli so plötzlich gestorben ist, habe ich Christoph Kepplinger geschrieben, daß ich auf den Fest auch etwas über Rolf Schwendter lesen will. Da habe ich zwar noch an meinen Nachruf gedacht, aber als ich dann mit Peter Contra kommentierte, hatte ich schon an einen Brief gedacht. Der ist jetzt da und ist auch ein eher kurzer Text, in dem ich mich an die zwei Texte erinnere, die ich einmal, lang lang ists her für den „Luitpold-Stern-Preis“ geschrieben habe, bei beiden habe ich, glaube ich, sogar gewonnen und das „Dichterfrühstück am Himmelsgrund“ ist in einer Volksstimme-Anthologie abgedruckt, „Die Jubiläumsfeier“ im Best of II, Eva Jancak Lesebuch“ und es geht dabei um den alten Herrn Professor und dem jungen Dichter Jury, die sich im immer im Cafe Wolke am siebenten Himmelsbogen treffen. Ja und da wird nun ein zweiter Professor und dreifacher Doktor hinzukommen.
Mein Nachruf an Rolf Schwendter ist ja sehr begehrt und wird oft aufgerufen, öfter wird auch nach dem Begräbnis gefragt, da kann ich gleich anfügen, das wird, wenn ich den Alfred nicht falsch verstanden habe, am 31. August um 9 Uhr am Baumgartner Friedhof stattfinden und am Nachmittag ist dann das Volkkstimmefest, wo ich ab vier beim „Linken Wort“ lesen werden.
Die Volksstimmeanthologie des Jahres 2012 „Ihr nennt uns Menschen, wartet noch damit“, zum hundersten Geburtstag von Jury Soyfer, ist vorige Woche auch gekommen, da gibt es für die, die es interessiert, den Text, den Rolf Schwendter im letzten Jahr gelesen hat und ich habe die vorige Woche in Harland meine „Dreizehn Kapiteln“ korrigiert, so daß ich jetzt neunundsiebzig Rohseiten und 31.398 Wörter haben und die drei Wochen, die die Sommerfrische noch dauert, wahrscheinlich jeweils einmal einen Korrigierdurchgang mache um dann, wenn ich wieder in Wien bin, wo ich ausdrucken kann, Kapitel für Kapitel korrigieren werde.
Das tat sich also in meiner Sommerfrische und jetzt in Wien, werde ich meine Stunde machen und mich dann am Abend mit dem Alfred, der Anna und dem Andreas im „Nordpol“ treffen, weil der Alfred ja Geburtstag hatte und das „Nordpol“ ja sein Lieblingslokal. Einmal habe ich dort Gustav Ernst, der ja, glaube ich, im zweiten Bezirk wohnt, getroffen und von Gustav Ernst gab es im Wochenendstandard eine Geschichte, von einem Koffer, der zwischen Wien und St. Pölten unbeaufsichtigt gefunden wird und Gustav Ernst beschreibt sehr präzise, die Gedanken, die er auslöst, ist wirklich Gefahr, daß jemand einen Zug von Wien nach St. Pölten, der von lauter Pendlern besetzt ist, in die Luft sprengen will. Das habe ich ja auch einmal getan, täglich von Wien nach St. Pölten gependelt, das war noch vor nine elefen, da hat man sich um unbeaufisichtigte Koffer noch keine Gedanken gemacht und ich habe einen Text geschrieben, der „Ich reise jeden Tag“, hieß und in der Zeitschrift „Morgen“ abgedruckt wurde und mit einem Koffer bin ich auch einmal im Zug gefahren, nämlich mit Werner Koflers Gepäck von Wien nach Klagenfurt, als ich zum „Tag der Freiheit des Wortes“ wollte, Werner Kofler, der ja im Dezember 2011 gestorben ist, ist am Südbahnhof, den es auch nicht mehr gibt, eingestiegen, hat sein Gepäck deponiert und ist dann wahrscheinlich in den Speisewagen verschwunden und ich hatte meine liebe Not den Leuten zu erklären, ob der Platz besetzt ist.
Gustav Ernst läßt seine Geschichte, glaube ich, auch im Speisewagen spielen und ich pendle in der Sommerfrische ebenfalls hin und her, bin mit ihr, wie meine Leser wissen, sehr zufrieden, habe einen ganzen Rohtext in zwei Wochen geschrieben und freue mich jetzt schon auf die dBp Longlist bzw. die Herbstbucherscheinungen und für alle Jonke-Fans, einen „Geometrischen Heimatroman“ hat mir die Anna auch zurückgegeben, den ich gerade in den „Wortschatz“ getragen habe, zusammen mit Gerhard Koflers „Intermezzo“ zweisprachige Gedichte und dem Bericht eines Erich Fried-Symposiums.
Jetzt gibts noch drei Sommerfrischenwochen und diese wird durch die „Frequency“ wahrscheinlich ein wenig getrübt, bzw. beschallt und umnebelt werden und der Alfred will am Sonntag nicht nach Schloß Raabs zum Poetenfest, sondern mit seiner Mutter noch einmal zum Gasthof „Holzer“ in Neuberg an der Mürz fahren, wir haben da schon die letzten zwei Sonntage gegessen, als wir am „Hochschwab“ bzw. am „Göller“ waren.
Seis drum, ich muß nicht zu jeder Lesung gehen und im Gasthaus „Holzer“ ißt man sehr gut und ich habe es auch auf eine literarische Art und Weise kennengelernt, gab es doch einmal, lang lang ist ebenfalls wieder her, die Fest für Jandl, Rühm und Friedericke Mayröcker in Mürzzuschlag und die von Rühm und Mayröcker haben auch mit einem guten Mittagessen bzw. Buffet im Gasthaus Holzer stattgefunden.
Die „Jandl-Tage“, bzw. ein Teil davon, finden auch immer dort statt und dann ist es sehr schwer einen Platz zu bekommen, wenn man, wie wir es beispielsweise einmal taten vom Hochschwab oder einer Sladky-Wanderung kommt.

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