Literaturgefluester

2013-09-14

Wieder einmal Schreibetreffen

Filed under: Uncategorized — jancak @ 00:19

Am Freitag gab es wieder das von Ruth Aspöck und Robert Eglhofer initiierte Schreibtreffen im Cafe Ludwig in der Westbahnstraße.
Im April und im Mai habe ich schon daran teilgenommen, im Juni war ich durch das Archvivsymposium verhindert, dann gab es Sommerpause und jetzt haben wir uns wieder einmal zum monatlichen Gruppenschreiben getroffen, das ja interessant, weil es eine ganz besondere Schreibgruppe ist.
Lauter Profis, ein, beziehungsweise immer mehrere Themen, kein besonderer pädagogischer Impuls und auch nicht sehr tiefe Feedbacks, aber sehr verschiedene Intentionen. Fritz Widhalm und Ilse Kilic brachten auch immer ihre ganz individuellen Stimmen und experimentellen Schreibweisen ein, so daß sich immer interessante Diskussion ergaben.
Ilse Kilic fehlte diesmal, dafür hatte Robert Eglhofer einen Kollgen von der LitGEs Heinz Pusits aus St. Pölten, der auch buddhistischer Religionslehrer ist mitgebracht und eine Themenvielfalt gab es auch.
Hatte Ruth doch Lesung und Konzert vorgeschlagen, ich habe an den Herbst gedacht, Heinz Pusits schlug Sturz vor, um einen Motorradunfall zu bearbeiten und ich habe mir diesmal vorgenommen, schon mit Schreibstudien zu meinem neuen Roman mit dem Arbeitstitel „Bruderschaft“ oder „Verbrüderung“ zu beginnen. Da soll es ja um drei Brüder, einen Psychiater, einen Allgmeinmediziner oder Zahnarzt und einen Geschichtsprofessor, auch so eine alte Idee von mir, gehen und als Einstieg habe ich an eine junge Frau gedacht, die in der Hinterlassenschaft ihrer verstorbenen Mutter als Hinweis auf ihren unbekannten Vater ein Bild von drei jungen Männern und eine Adresse findet und sich auf die Suche macht. Ich habe eigentlich gedacht mit dem Herbst anzufangen, dann aber die Mutter stürzen lassen, die Tochter kommt vom Spital nach Haus und sucht nach den Dokumenten.
So weit bin ich den zwanzig Minuten gekommen, Fritz Widhalm wollte wissen, was mein persönlicher Anteil daran ist? Romanskizzen zu schreiben und einen Plot zu finden, an dem ich länger als zwei Wochen schreibe und der mich literarisch weiterbringen wird.
Danach las er seine Sturzerfahrungen vor, die daran mündeten, daß er kein Unterbewußtsein hätte, was ich zwar nicht ganz glaube, die Logik, daß er darum stürzen würde, aber sehr beeindruckend fand.
Robert Eglhofer hatte sich für den Herbst entschieden, dem er einen Sommertext gegenüberstellte und zweimal das Aufstehen am Morgen beschrieb und Ruth Aspöck schrieb ihre Erfahrungen von einer Friederike Mayröcker Lesung nieder, die sie im Radiokulturhaus besuchte.
Daran knüpfte sich eine intensive Diskussion ob der Intention der Schreibetreffen und es zeigte sich, daß jeder eine andere hatte.
Für Fritz Widhalm ist es das spontane Schreiben und ein Text, den er nicht mehr überarbeiten will.
Ich will jetzt für mein neues Romanprojekt Skizzen sammeln, Feedback einholen und die Texte natürlich überarbeiten.
Ruth hat, glaube ich, eine spätere Veröffentlichung vor und Robert Eglhofer bemüht sich immer sehr neue Teilnehmer in die Gruppe einzubringen.
Spannend, spannend, denn ich bin ja an Schreibgruppen sehr interessiert, schnuppere in die verschiedenen Schreibwerkstätten gerne mal hinein und habe auch vor nächste Woche wieder zu den offenen Tagen des Writersstudio zu gehen, das ja ganz andere Intentionen und Absichten hat.
Die Idee da wieder einige Skizzen für meinen neuen Roman zu verfassen und sie dann, wenn ich mit dem Korrigieren der „Dreizehn Kapitel“ fertig bin, in den Plot einzubauen, werde ich auch dorthin mitnehmen. Dann werde ich auch wieder einige Recherchetage machen und dann sehen, ob ich damit beim Nanowrimo weitermache oder noch nicht oder schon wieder damit fertig bin, was aber nicht sein wird, weil ich mir ja diesmal wirklich viel Zeit lassen will, etectera.
Ich bin also, obwohl ich ja noch brav an den „Kapiteln“ korrigiere, schon mit dem Neuen beschäftigt und versuche langsam den Plot zu konstruieren, von dem ich zwar noch nicht sehr viel Ahnung habe, der sich aber langsam zu entwickeln scheint.
Und eine wichtige Information habe ich bei dem Treffen auch bekommen, nämlich daß die Teilnehmer bei der Poetnight, die diesmal am 28. September ab siebzehn Uhr im „Siebenstern“ unter der Moderation von Hahnrei Wolf Käfer und M.Gabriel, stattfindet, schon auf der Lesetheaterhomepage zu finden ist.
Ich habe mich ja diesmal elektronisch angemeldet und werde meinen „Rolf Schwendter Text“ lesen. Wann genau ist mir allerdings noch nicht bekannt.

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