Literaturgefluester

2013-10-30

Rot-Weiß-Gin

Filed under: Uncategorized — jancak @ 23:06
Andrea Wolfmayr, Eva Jancak

Andrea Wolfmayr, Eva Jancak

Mit „Kerstins Achterln“ zu den Textvorstellungen. Reinhard Wegerth machte es möglich und hat mich haargenau ein Jahr später wieder in die „Alte Schmiede“ eingeladen, habe ich dort doch am 30. 10. 2012 „Die Frau auf der Bank“ vorgestellt. Das könnte eine schöne Tradition werden und für den 20.10. 2014 könnte es sich vielleicht für die „Verbrüderung“ ausgehen, von der ich jetzt einunddreißig Seiten Rohseiten habe, die ich am Freitag auf die „Nanowirimo-Seite“ stellen werde und mich heute eigentlich vor den „Wortschatz“ setzen wollte, um endlich einmal ordentlich zu recherchieren, wie man es literarisch umsetzt, seine Bücher und Leselisten im zehn Jahresvorrat aufzulesen, damit dieses Thema endlich mal erledigt ist.
Dann hat den Alfred aber der Ehrgeiz gepackt, daß das „Literaturgeflüster-Texte-Buch“ doch noch bis zum literarischen Geburtstagsfest fertig werden könnte. Ich bin da zwar ein wenig skeptisch, habe aber alles brav durchgesehen, dann meine Büchertasche gepackt, bin nach meiner „Fünf Uhr Stunde in die „Alte Schmiede“ marschiert und war kurz nach halb sieben als erste dort.
Andrea Wolfsmayrs Bücher, die auch einen Text in der „Mädchen dürfen pfeifen, Buben dürfen weinen – Anthologie“ lang lang ist her, hatte, „Weiße Mischung“ lagen schon auf, August Bisinger und eine junge Frau, die den Büchertisch betreute, waren schon da.

Ludwig Roman Fleischer

Ludwig Roman Fleischer

Eva Jancak

Eva Jancak

Dann ist der Alfred gekommen und Reinhard Wegerth, der mir sagte, daß es bei den „Textvorstellungen“ am Montag, wo auch die Ruth gelesen hat, sehr voll gewesen ist.
Das war es diesmal wohl weniger. Aber der liebe Rudi, der mir gleich ein Buch abkaufte und im Dezember hier lesen wird. Etwas später Klaus Khittl, eine Dame hat mir auch einmal kommentiert, daß sie kommen will, ich weiß nicht, obs sie tat, je eines meiner aufgelegten Bucher „Kerstins Achterln“, „Die Frau auf der Bank“ und „Zum Sterben sollte man zu Hause sein“ wurden noch verkauft und die Lesung hat dann auch bald angefangen.
Reinhard Wegerth stellte das Motto, Alkohol Ge- oder Mißbrauch in jeder Form vor und der 1952 geborene Ludwig Roman Fleischer, der seine Bücher in seinem „Sisyphos-Verlag“ verlegt, früher Lehrer war, schon viele Bücher hat, von denen ich auch mehrere habe und einige noch nicht gelesen habe, der von Kärnten zur Lesung gekommen ist und auch einmal beim „Bachmann-Preis“ gelesen und was gewonnen hat, begann mit „Alles Holler oder das Unterste zum Oberst“ Kriminalgeschichten in denen es nicht um die Auflösung geht, wie Reinhard Wegerth erklärte und das Schönbrunner Deutsch erwähnte, in denen die Texte vorgetragen würden, denn Oberst Holler, ein Kieberer, erzählt die Geschichten und in einer wird eine Astrologin „ersoffen“ aufgefunden, zwei Liter Gin intus, wer bringt sich so selber um, der Oberst resümiert und erkennt es war Karl Heinz oder Hans Peter Krassi, der ehemalige Finanzminister, dem eine Bank ein- und die schöne Tiroler Gattin durchgegangen ist, alles nur weil ihm die pipperlnde Astronomin falsch beriet. So schnappte er sich eine Pistole, zwang sie zum Kampftrinken und verschwand dann auf Nimmerwiedersehen nach Brasilien oder Argentinien. So genau hab ichs mir nicht gemerkt, der Alfred hat mir das Buch aber gekauft, so daß ich alles nachlesen kann.

Andrea Wolfmayr

Andrea Wolfmayr

Andrea Wolfmayr

Andrea Wolfmayr

Dann folgte ich mit den ersten zehn Seiten und Andrea Wolfmayr, ebenfalls 1953 geboren, Steyrerin, in Gleisdorf lebend, ehemalige Nationalratsabgeordnete und Kultursprecherin der ÖVP, folgte mit der „Weißen Mischung“, das ist was anderes als ein Gspritzter, wird aber in der Steyermark in der Buschenschank, wie dort die Heurigen heißen, gern getrunken und Andrea Wolfmayer siedelt dort ihre Sit Com an.
Es geht um einen Buchhändler und seine Tochter, die schwanger von dem Musiker Toni ist, das Kind bekommt und in der Fortsetzung wird diese Tochter auch eine Rolle spielen.
Nachher ging ich mit dem Alfred noch in das „Rossini“, dem Italiener, in der Schönlaterngasse, habe Calamari gegessen und zwei Achterln Montepulciano getrunken, wie wir das früher öfter taten.

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