Literaturgefluester

2014-01-07

MUSS DAS SCHÖN SEIN…

Filed under: Uncategorized — jancak @ 00:22

„MUSS DAS SCHÖN SEIN im toten Meer Toter Mann zu spielen“, die kleinen literarisch-philosophischen Betrachtungen, wie es der 2010 verstorbene Dichter, Andreas Okopenko, von den siebzig Seiten Büchlein, der 1962 Karin Ivancsics nennt, kannte ich ja eigentlich schon, als ich vor zwei Jahren auf meinem Weg in die „Alte Schmiede“ beim „Morawa“ vorbeikam und dort bei der Abverkaufkiste nicht vorüberkam, hatte ich sie ja schon bei den „Textvorstellungen“ daraus lesen gehört. So packte ich das Büchlein auf meine 2014 Leseliste, schrieb „Wanda wartet“ hinzu, das, glaube ich, von dem Büchertürmen der „Literatur im März Veranstaltungen“ stammt und im vorigen Jänner habe ich bei Richard Weihs „Wilden Worten“ gleich noch einmal von den „Wrackernen Wracks“ gehört.
Ein sehr bekanntes kleines Büchlein also, mit dem ich das vorhin in die Badewanne gestiegen bin, könnte man so sagen, kurze und kürzest Prosatexte, in denen es nicht nur, aber viel ums Reisen geht und das in zwei Hauptabteilungen gegliedert ist.
„Zoomen und Zappen“ ist eine, die wiederum in einigen Unterabteilungen aufgeteilt ist. „Unterwegs“, „Allfälliges“, „Hinfälliges“, „Heimat“ „Gebrechen und Verhinderungen“, „Kulinarisches“ und dann die „Wrackeren Wracks“, wo „Grundsatzfragen“ gestellt und auch Antworten gegeben werden.
Bei „Hinfälliges“ treffen wir auf die Titelgeschichte unter dem Titel „Leichtigkeit“ und die Antwort kommt vom Sohn der Autorin „Es ist leicht und schwer, denn es braucht Konzentration, damit man nicht umkippt.“, steht da zu lesen.
Dann wird noch die „Frage an den Anwalt gestellt“, was mit der „Asche im toten Meer passieren würde“ und die entsprechende Antwort gegeben.
In der zweiten Abteilung „Deppen und Dämonen-Dancing through the human zoo“, wird genau hundert Mal gesagt, gegrüßt, bemerkt, erklärt, beklagt, gewarnt, etc.
„Mysteriös, sagte sie zur Sprechstundenhilfe, ich führe das Leben einer Nonne und habe die Krankheiten einer Hure!“, beispielsweise oder „Halt die Ohren steif, sagte er zum Abschied in das Telefon. Warum gerade die Ohren? Alles andere ist an dir weich“ und am Schluß bei Text hundert, gibt es die Dankesworte.
„Tahnxs, sagte ich all jenen, die ihre Geschichten wiedererkannt haben, die sie mir geschenkt haben oder auch nicht, Freundinnen und Freunden, Bekannten und Unbekannten, thanx a lot, it has been a great pleasure to listen to you, thank you tahnk you, thank you … and Happy New Year!
Wie erwähnt, gibt es noch ein Nachwort von Andreas Okopenko, der die Burgenländerin Karin Invacsics mit der Burgenländerin Hertha Kräftner vergleicht.
Erschienen ist das Büchlein in der „Bibliothek der Provinz“ und Karin Ivancsisc kenne ich seit der Zeit, als sie Mitarbeiterin des ersten Wiener Frauenverlags war oder hieß er damals schon Milena?
Sie ist auch Mitglied der GAV und Mitglied der Erich Fried Gesellschaft, ich sehe ich manchmal bei diesen Veranstaltungen, habe mit ihr bei „Poet Night“ gelesen, wo inzwischen auch ihr Sohn auftritt und werde sie wahrscheinlich beim „Sechsten Katzenfasching“, das nächste Mal sehen.
„Wanda wartet“ wartet demnächst auch auf meiner Leseliste. Ich bin gespannt.

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