Literaturgefluester

2014-02-02

Katzenfasching feiern

Filed under: Uncategorized — jancak @ 00:49
Waltraud Zechmeister, Manfred Loydolt, Jörg Liebscher

Waltraud Zechmeister, Manfred Loydolt, Jörg Liebscher

Ingrid Jantzen, Emilie Locatin, Susanne Schneider

Ingrid Jantzen, Emilie Locatin, Susanne Schneider

Im Lesetheater scheint es viele Katzenfreunde zu geben. Rolf Schwendter war einer, Susanne Schneider und wahrscheinlich noch viele andere und so gibt es den „Katzenfasching“, organisert von Susanne Schneider und Helga Eichler jetzt schon das sechste Mal.
Beim zweiten habe ich die „Kätzin Murana“ dort gelesen, einen Text den ich dafür oder für eine Uni-Protestlesung, so genau weiß ich es nicht mehr, geschrieben habe und jetzt hat mich Susanne Schneider wieder eingeladen mitzumachen, was mich ein bißchen in Verlegenheit brachte, weil ich erstens kein so besonderer Katzenfan bin, die Leute, die ihre Katzen als die Herren ihres Hauses bejubeln, nicht so ganz verstehe und zweitens auch den Fasching nicht so feiere und mich nicht gern verkleide.

Richard Matula, Ingrid Jantzen

Richard Matula, Ingrid Jantzen

Eva Jancak

Eva Jancak

So habe ich eine Zeitlang nicht gewußt, welchen Text ich dafür schreiben soll, bis mir Rolf Schwendter eingefallen ist, dem ich damit sozusagen einen zweiten Nachruf widmete. Einen ersten Schwendter-Text habe ich ja schon fürs letzte Volksstimmefest geschrieben und ihn bei der „Poet-Night“ noch einmal gelesen.
Den Text habe habe ich dann kurz vor Jahresende geschrieben und zu Silvester in den Blog gestellt, vor ein paar Tagen habe ich ihn dann noch einmal überarbeitet und bei den Sachen, wo ich mir vorstellen könnte, daß Rolf Schwendter einen Text dagegen hätte, noch das Wort „Akademikerbälle“ eingefügt, denn da gab es ja letzte Woche einen, der sehr viel Aufsehen und Unmut erregte und einen großen Polizeieinsatz nötig machte.

Ottwald John

Ottwald John

Si. Si. Klocker

Si. Si. Klocker

Das war beim Katzenfasching im Pelikanstüberl im Gasthaus Sittl natürlich anders. Da war nur wieder faschinghaft geschmückt und die Katzengilde, wo der „Katzenkönig Rolf I von Kassel-Katzenstein fehlte, aufgereiht. Christa Kern, an deren Katzengesicht, ich mich noch vom letzten Mal erinnern konnte, war diesmal auch nicht da.
Die Eröffnungsworte von Susanne Schneider und ihre Erinnerung an Rolf, habe ich versäumt, als ich kam, lasen schon die Lesetheaterfrauen Judith Gruber-Rizy, Heidi Hagl, Angelika Raubek und dann noch Angelika Mairose-Parovsky einen Text, wo eine Katze sich ihren Mensch erzieht.
Werner Grüner saß auch am Ehrenpodium und hatte sich zuerst als Scheich verkleidet, später trug er ein Kappel mit Hammer und Sichel und las auf Sächsisch, glaube ich, einen Katzentext von Kurt Tucholksky vor.
El Awadalla folgte mit einem Auszug aus ihrem „Kaninchenkrimi“, wo die Hasen, die Katzen für dumm erklären und dann noch einen U-Bahn und einen AKH-Dialog.
Dann folgten Hanna Held und Hahnrei Wolf Käser, der diesmal überhaupt sehr viele Sketches beigesteuert hatte, die später noch von anderen gelesen wurden.
Helga Golinger hatte einen Text von Karel Capek, den ich ja erst vor kurzem gelesen habe, in dem es um eine wunderbare Katzenvermehrung ging und dann noch einen von Luigi Malerba, wo eine faule Katze in eine Mausefalle gerät.

Si. Si. Klocker

Si. Si. Klocker

Dann kamen noch Manuel Gierisch und Renate Woltron, mit einer „Katzendiät“, sowie Alexander Marcks, der mit fulminanter Lautstärke einen Text las, wo einer vom Theater aus, den Schlüßel für seine Nachbarn organisieren soll und dabei in größere Turbulenzen kommt. Alfred meint, daß Harry Rowohlt diesen Text damals in St. Pölten gelesen hätte. Ich kann mich aber nicht mehr daran erinnern, ihn schon gehört zu haben. Dann kam schon ich mit meiner Lesung, die etwas weniger lustig war, aber wieder gut angekommen ist.
Gerald Jatzek hatte zwei Katzensongs „Karoline Katzenfrau“ und „The cat came back“, die er vielleicht auch schon beim letzten Mal gesungen und die erblondete SISI Klocker mit Katzenohren hatte eine ebenso fulminante „Kleine Katzengeschichte“, wo sie die Katzen zur Revolution aufrief und erklärte, wie oft sie schon die Menschen gerettet hätten.
Rose Proszowski folgte mit Jutta Treibers „Katzenmonster. Dann kam Helga Schwaiger, bevor es wieder musikalisch wurde und Manfred Loydolt „Die Katz kam zurück“ sang und dann noch Kater Rolf gedachte.
Christa Meissner hatte Katzenhaikus und Susanne Schneider las dann mit Jörg Liebscher einen Text wo sich eine Katze von Venedig über die Seidenstraße nach Peking träumt. Dann reimte noch Jörg Liebscher von einer „Roten Katze“. Ingrid Jantzen sang Katzenlieder bevor Christa Mitaroff mit den „Pussy Riots“ endete.
Danach rauchte der Kopf und man hatte wieder viel von Katzen und ihren Liebhabern gehört, ein paar begeisterte Miau Miau Refrains hat es zwischendurch auch immer wieder gegeben und viele Katzentücher und Katzenbroschen und Kekse in Katzenform sind auch auf den Tischen aufgelegen.

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2 Kommentare »

  1. Ein sehr netter Artikel, aber ein kleiner Fehler hat sich eingeschlichen. Die Katzenprinzessin auf Bild Nr. 1 mit mir und Hansjörg ist Waltraud Zechmeister, nicht Cäcilia Thaler. Macht nichts, kann passieren. M.L.

    Kommentar von Manfred Loydolt — 2014-06-23 @ 21:40 | Antworten

    • Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und Richtigstellung

      Kommentar von jancak — 2014-06-23 @ 21:42 | Antworten


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