Literaturgefluester

2014-02-08

Wochenbericht

Filed under: Uncategorized — jancak @ 22:00

Ich gehe derzeit ja, meine Leser werden es bemerkt haben, fast täglich von Montag bis Donnerstag zu einer Veranstaltung und dann gibt es noch an die drei Buchberichte, so daß ich meistens vorausblogge und wenn ich auch ein bißchen über mein Schreiben und die literarischen Ereignisse berichten will, gibts Samstag noch meistens einen Wochenbericht, denn es passiert ja noch anderes, als daß ich Veranstaltungen besuche und Bücher lese.
Wenn auch bezüglich meines eigenen Schreibens, nicht so viel, wie ich gerne hätte, aber doch etwas.
Die „Dreizehn Kapitel“ sind beim Digiataldruck. Morgen gibts die Vorschau und am Dienstag soll das Dummie kommen. Also bald das zweiunddreißigste Indie, juchu wie schön. Als E-Book zu Amazon stelle ich es wahrscheinlich nicht, denn erstens glaube ich nicht wirklich, daß es jemand bestellt, zweites sehe ich den Versandhändler auch ein wenig kritisch, so daß ich mich nicht dazu aufraffen kann, obwohl ich heute wieder hörte, daß jemand durch ein E-Book zu einem Verlag fand.
Ich wahrscheinlich nicht, denkt es da in mir, obwohl ich nicht recht weiß, wieso, war es bisher immer so.
Aber doch noch etwas Literarisches, hat sich Christoph Kepplinger doch bei mir gemeldet und mir die Korrekturfahnen, das heißt doch noch immer so, des „Mißbräuchlichen Maigebrauch“ und „Lieber Rolf Schwendter“, den beiden Texten, die in die neue Linke-Wort-Anthologie kommen, geschickt und ich habe geduldig meine Fehler korrigiert und die Texte zurückgeschickt.
Zu der „Brüderschaft“, bin ich diese Woche dann nicht gekommen. Dazu gab es zu viel Diagnostik und Psychotherapie, bürokratischen Ärger und die Steuererklärung war auch zu machen.
Ideen für das neue Projekt gibt es wieder, auch wenn es nur die Alten sind. Von einer Buchhändlerin und ihren Kampf gegen das Vergessen, könnte ich schreiben, ist mir etwa eingefallen und habe ich in mein inzwischen chinesisches neues Notizbuch, das eigentlich ein ganz altes und schon halb herausgerissenes ist, notiert.
Was tut sich auf der anderen Seite der literarischen Welt? Da gabs die Nominierungen zum Leipziger Buchpreis. Da steht Sasa Stanisic mit seinem neuen Buch, die letzte Bachmannpreisträgerin mit „Vielleicht Ester“, Martin Mosebach und noch zwei, die ich nicht kenne, auf der Belletristikliste, die Übersetzerin des neuen Murakami ist nominiert und auch der, der das Buch des ehemaligen rumänischen Ministers übersetzte, den ich auf der Buch-Wien hörte und eigentlich dachte, daß das nicht sehr literarisch sei.
Nun bin ich wieder gespannt, wer gewinnen wird, obwohl es mir eigentlich egal sein kann. Die Murakami-Übersetzerin vielleicht, denn der ist ja jetzt in aller Munde, bei der Belletristik würde ich auf Katja Petrowskaja tippen und habe bei der Publikumsabstimmung so gevotet. die Abstimmer dort sehen es vielleicht anders und ich werde all die Bücher wahrscheinlich nicht oder erst später lesen, habe ich inzwischen ja genügend andere auf meiner Leseliste.
Für den Rauriser Literaturpreis ist Sakia Hennig von Lange nominiert, die ich ich im Frühjahr bei „Rund um die Burg“ hörte und dann noch Renate Aichinger. Da werde ich wahrscheinlich nicht hinkommen, nach Leipzig vermutlich schon und dort gibts ja jetzt auch einen Indie-Preis, aber da kann man sich nur bewerben, wenn man sein Buch bei Amazon oder einen anderen Anbieter hat.
Also wieder was, wo ich mich selber durchfallen lasse, aber so technisch schön sind meine Bücher wahrscheinlich nicht, daß ich einen Preis gewänne. Obwohl das „Literaturgeflüster-Textebuch“ halte ich schon für ziemlich einzigartig. Aber da bin ich bis jetzt auch allein und habe auf meine Aussendung, außer durch ein Mail von Edith Ulla Gasser noch nicht viel gehört. Nur daß es wahrscheinlich nichts mit der Literaturhaus-Rezension wird und Gerhard Jaschke hat es sehr gelobt, aber das hat er mir nur persönlich gesagt bez. geschrieben und verändert nicht viel nach außen.
Wolfgang Tischer vom literaturcafe, der in der Jury sitzt macht, aber demnächst ein E-Book Seminar in Wien, aber das werde ich aber auch nicht besuchen. Nur ein wenig jammern und weitermachen wie bisher und da drehe ich mich ja im Kreis, beziehungsweise geht im Stillstand nicht viel weiter.
Ich habe aber vor, wenn es die „Dreizehn Kapitel“ gibt und die übliche Miniaussendung gemacht ist, meine Leser können es bestellen, rezensieren, lesen, tauschen, das Probe-Kapitel lesen, etc, wieder mit mehr Schwung, die „Brüderschaft“ fertigzumachen, um mich dann dem neuen Projekt zu widmen und herauszufinden, ob ich da zu neuen Themen finden oder mich an den alten wiederholen werde, was bei einer mit zwei- oder dreiunddreißig selbstgemachten Büchern, einem in einem Kleinstverlag, zwei Sachbüchern in großen und doch einigen Anthologien und Texten in Literaturzeitschriften, gar nicht so viel macht.
Und Ruth und Roberts Schreibgruppe gibt es nächste Woche auch, da kann ich mich wieder im Vorausschreiben üben oder den Text, der dann entsteht, nächsten Freitag ins Literaturgeflüster stellen, mal sehen wie es wird, ich bin gespannt.

Werbeanzeigen

Schreibe einen Kommentar »

Es gibt noch keine Kommentare.

RSS feed for comments on this post. TrackBack URI

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

Erstelle eine kostenlose Website oder Blog – auf WordPress.com.

%d Bloggern gefällt das: