Literaturgefluester

2014-04-29

Zukunftspläne

Filed under: Uncategorized — jancak @ 09:31

Ein paar Ideen fürs Weiterschreiben, während ich so dahindümple, mich an meiner Endlosleseliste eher langsam hinunterlesen, mehr oder weniger eifrig an der „Anna“ korrigiere und der Alfred mit der „Brüderschaft“ auch nicht so recht weiterkommt, gibt es schon.
Da den Satz, daß ich nicht so viel und so schnell schreiben soll, also korrigiere ich eher langsam und über Bücher und alte Leute soll ich ja auch nicht schreiben und manche lachen ja, wenn ich ihnen erzähle, daß die „Anna“, das vierunddreißigste Selbstgemachte werden wird, zumindest hatte ich bei diesem „Literatur-Slam“ das Gefühl, daß das nicht so gut angekimmen ist, als ich mich freimütig outete. Gewonnen hat dann eine Sechzehnjährige mit einer Fantasygeschichte.
Nun da war ich am falschen Ort, aber an die richtigen scheine ich nicht hinzukommen und die Ideen, die ich da vage vor mich hinentwickle, betreffen eher Kurzgeschichten, beziehungsweise, einen Kurzgeschichtenband.
Da gibt es ja schon zwei, das „Best of“ und das „Best of II“, alle noch vom „Novum“ gedruckt. Das „Literaturgeflüster-Texte-Buch“, das nach meiner Krise, vor zwei Jahren entstand, könnte man auch als eine solche bezeichnen.
Nun habe ich jetzt gar keine Krise, es geht nur nichts weiter, jede Woche drücken ein oder zwei meiner Leser die „Gefällt mir-Taste“ und alle zwei, drei, vier Wochen bekomme ich einen Kommentar von der Ruth, dem Rudi, dem Robert oder jemand anderen.
Mit dem „Literaturgeflüster“ bin ich also auch nicht in den Literaturbetrieb hineingekommen, obwohl es am Anfang fast so ausgesehen hätte. Denn da kommentierte mir der Otto eifrig und eine Handvoll interessierte Leser hatte ich damals auch.
Jetzt dümpelt das so dahin, Resignation macht sich breit. Ich bewerbe mich nicht mehr um ein Stipendium, schicke meine Sachen nicht mehr zu Verlagen, sondern mache sie seit 2000 selbst, offenbar trotz der Selbstpulishertendenz, die sich langsam breitmacht, nicht das, was mich weiterbringt hat, obwohl, seit dem ich das „Literaturgeflüster“ betreibe und das feiert bald seinen sechsten Geburtstag,sechzehn Bücher einschließlich der zwei noch nicht erschienenen, entstanden sind. Und da sind meiner Meinung nach einige gute wie das „Haus“, die „Mimi“ etc, mit spannenden Themen, darunter. Mit der „Radiosonate“ war ich sogar in Ö1, aber sonst ist seither nicht sehr viel passiert.
Gerhard Jaschke hat meine „Erinnerungen an Helmut Eisendle“ im „Freibord“ gebracht und Robert mich fürs „Etcetera“ interviewt und damals habe ich für die GAV noch den „Tag der Freiheit des Wortes“ organisiert, zu dem ich jetzt nicht einmal mehr eingeladen werde und die „Mittleren“ gemacht. Jetzt reiche ich wegen mangelnder Ressonanz, könnte man so sagen, bei der GAV keine Veranstaltungen mehr ein, sondern flüstere mein literarisches Leben in die Welt und werde das wahrscheinlich zunehmend resignierender weitertun und auch weiterschreiben. Aber die Ideen, die ich derzeit habe, gehen vom tausend Seiten Magnus Opus, an dem ich zehn Jahre arbeite und das mir, weil ich zunehmend schneller werde, ohnehin nicht gelingt, etwas ab.
Ein Kurzgeschichtenband also vielleicht. Da war ja schon die Idee bei den „Dreizehn Kapiteln“, einen reigenartigen Roman von einer Person zur anderen zu spinnen. Eine eher kürzere Erzählung, die ich auch ganz spannend finde, ist daraus geworden. Jetzt habe ich gedacht, ich schreibe einfach so Geschichten von einer Person oder eine Beobachtung ausgehend vor mich hin, arbeite meine Träume ein und sammle sie zusammen, um eben nicht nur immer von alten Leuten und von Büchern zu schreiben, wenn mir schon nichts anderes einfällt.
Ein paar Studiengeschichten wären vielleicht ganz spannend. Eine, das weiß ich schon könnte „13. 3. 2033“ heißen und es könnte dabei wieder um „Todesarten“ gehen, aber damit habe ich mich schon in der „Radiosonate“, die sehr lang geworden ist, beschäftigt.
Ansonsten weiter lesen und zu Veranstaltungen gehen. Nächste Woche habe ich ja eine von der GAV veranstaltete Lesung, die Lesung beim „Volksstimmefest“ und bei der „Poet Night“ wird es wohl auch noch geben und vielleicht eine Einladung zu den „Textvorstellungen“, aber sonst geht nicht viel weiter und nachdem ich nur mehr blogge und selber publiziere und das bisher, über das Selbstgedruckte in einer fünfzig Stück Auflage, wo ich immer zwei Bücher in der Handtasche trage, bin ich noch weiter weg vom Literaturbetrieb und scheine als nicht sehr Literarisch zu gelten.
Etwas anderes fällt mir aber nicht ein, beziehungsweise, hat das, was mir bisher eingefallen ist, nicht sehr viel geholfen. Etwas Postives kann ich bei diesem neuerlichen Resignationsbericht aber schon vermelden, in diesem Jahr hat noch keiner gestänkert und vermeldet, daß das sehr schlecht oder trottelhaft wäre, was ich schreibe, was ich eigentlich auch nicht glaube, das es das ist, sondern sehr ehrlich und höchstwahrscheinlich für die Erfolgsgeneration, die ja immer schöner, besser, größer sein muß, um aufzufallen, nicht sehr interessant. Es ist aber so, wie es ist und ich tue so gut, wie ich kann, hätte bezüglich der „Bruderschaft“ und der „Anna“ gerne mehr Rückmeldung und Aufmunterung, kann aber auch nichts machen, wenn das nicht kommt und nur die Ideen für einen möglichen nächsten Kurzgeschichenband kommen lassen, aber vielleicht fällt mir noch etwas anderes ein.

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