Literaturgefluester

2014-06-03

Wiedermal Margaretner Fest für Kunst und Kultur

Filed under: Uncategorized — jancak @ 23:40
Susanne Schaefer-Wiery

Susanne Schaefer-Wiery

Ewald Broksch

Ewald Broksch

2009 und 2010 habe ich ja im Amtshaus Margareten bei der „Margareten Art“ gelesen, das zweite Mal für den Bezirksvorsteher offenbar zu lang, obwohl ich mich an die vorgegebene Lesezeit gehalten habe und sogar einen anderen Text ausgesucht habe, weil der ursprünglich angedachte, kürzer gewesen wäre, da hat er mich unterbrochen und mich offensichtlich, weil ich ihm widersprochen habe, nicht mehr eingeladen.
Jetzt gibt es eine neue Bezirksvorsteherin und ein neues Organisationsteam und die Absicht die Veranstaltung, wo bildende Künstler ihre Sachen ausstellen und ein paar Lesungen dazwischen waren, offensichtlich peppiger zu gestalten und ich muß sagen, es ist auch gelungen.
Im März oder so bekam ich die Einladung, daß das Thema „Grenzen“ wäre und ich mich „bewerben“ könne, ich dachte „Anna kämpft gegen das Vergessen„, würde passen und war eigentlich sicher, daß es nichts werden würde.
Dann wurde ich aber zu einer Vorbesprechung eingeladen, die war zwar ausgerechnet während der Mariahilfer Muttertagsfeier, aber intensiv, denn Susanna Wouk, die mit Mathias Pospisil, die Veranstaltung organisierte, hatte schon alles geplant, zeigte die Plätze her, wo was stattfinden würden, die Literaten bekamen beispielsweise einen Gemeinschaftstisch gleich bei der Bühne und sie mailte mir noch extra, um mir mitzuteilen, daß ich ein Plakat und eine Leselampe mitbringen solle.

Eva Jancak

Eva Jancak

Hans Haslinger

Hans Haslinger

Plakat habe ich keines, höchstens, das zu der „5 er Edition“, das an der Eingangstüre hängt, die Leselampe packte ich am Nachmittag mit neunzehn meiner Bücher ein, vier „Literaturgeflüstertextebücher“, fünfmal die „Dreizehn Kapitel“, fünfmal „Kerstins Achterln“ und fünf „Beim Sterben sollte man zu Hause sein“ und marschierte los, denn um vier gab es einen Sektempfang für die Teilnehmer.

Am Literatentisch hatten schon Harald Pesata und Ewald Broksch, die außer mir noch lasen, ihre Bücher ausgebreitet. Harald Pesata hatte aus der „5 er Edition“ noch zwei mit humorigen Geschichten, die auch im „Hernalser Verlagshaus“ erschienen sind, der mir bisher unbekannte Ewald Broksch, eines im „Arovell-Verlag“ und noch anderes und hatte sie sehr professionell mit Lesezeichen, Visitenkarten etc aufgestellt.

Harald Pesata

Harald Pesata

Benno Sterzer

Benno Sterzer

Um fünf begann es dann mit einer Trommelperformance, ich glaube im Eingangsbereich wurde auch noch Zither gespielt und alles war sehr liebevoll dekoriert mit Blumen und Prospekten.
Die Bezirksvorsteherin eröffnete, erklärte das Thema „Grenzen“, das in den einzelnen Arbeiten und Aufführungen dann, glaube ich, auch wieder verschwunden ist.
Es gibt jedenfalls am Margaretengürtel eine gleinamige Installation und dazu wurde ein Film gezeigt und die Leute gefragt, wie das mit den Grenzen geht? Dann gab es eine Teppichfärbevorführung, wo schon nicht ganz klar ist, wo da die Grenzen liegen, aber interessant zuzuschauen war und um sechs kamen die drei Lesungen mit Zitherbegleitung.
Diesmal habe ich nur acht Minuten glesen, weil die erste Szene der „Anna“ nur zweieinhalb Seiten hat und habe unter der Akustik sehr gelitten, denn es war sehr laut im Saal, weil von dem anderen, wo die Ausstellung stattfand die Gespräche hinüberkamen. Es gab zwar ein Mikrophon, aber da hatte ich starke Rückkopplungsgeräusche, die Lesung ist aber trotzdem gut angekommen. Ich wurde nicht unterbrochen, ein paar Frauen haben mich beim Buffet, das um sieben eröffnet wurde und sehr gut war, Brötchen hat es schon um vier gegeben, jetzt gab es noch Schnitzel, sehr viel Süßes, Obst ect, darauf angesprochen.

20140603-195804

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Julija Rabinowichs Mutter, die auch zu den Margaretner Künstlern zählt, hat mir ein Buch abgekauft, mit ihr habe ich mich sehr lange unterhalten und dann gab es noch eine Trommelvorführung, diesmal mit Erwachsenen, die sehr laut und schwungvoll waren und dann noch zwei Konzerte.
Gut besucht war die Veranstaltung auch, obwohl die Bezirksvorsteherin da gar nicht sicher war, schade zwar, daß nur sehr wenig Literatur ihren Platz hatte, gibt es ja viel mehr Margaretner Literaten, wie Edith Kneifel, beispielsweise, die ja einen Krimi über das Schloßquadrat geschrieben hat und dann noch eine Geschichte „Tatort Silberwirt“, die in der Anthologie „Tatort Beisl“ enthalten ist und ich am Heimweg in einem Sonderdruck im „Wortschatz“ fand, Friederike Mayröcker, Julyia Rabinowich, die im ersten Jahr gelesen hat und noch viele andere. In der „5er Edition“ sind einige vertreten. Dagmar Fischer, El Awadalla, Traude Korosa, Ronald Pohl und Elisabeth Chovanec, die in den letzten Jahren gelesen hat, fallen mir noch ein.
Aber vielleicht wird das im nächsten Jahr anders, gab es ja Feedbackbögen, die man ausfüllen konnte und die Musikdarbietungen waren schon mal eine spannende Ergänzung und so war es ein gut besuchtes Fest, mit vielen Extras, da die Organisatoren auch Verbindungen zur Wirtschaft suchten und man die vielen Margariten, die in großen Töpfen standen, nachher mitnehmen konnte.

Trommelstudio Wien

Trommelstudio Wien

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