Literaturgefluester

2014-08-01

Gruß aus Ansbach

Filed under: Uncategorized — jancak @ 08:40

Das mit dem Ruhigerwerden, was ich im letzen Beitrag beschrieben habe, wird nicht so ganz klappen oder nötigsein, denn der Alfred hat seinen Laptop mitgenommen und in dem Biohotel in Ansbach, wo wir Zwischenstation machten, bevor es ins Elsaß weitergeht, gibt es Internetanschluß.
Also kann ich schon zwischenzeitlich, immer wieder, regelmäßig, gelegentlich berichten etc?
Also mit einer ziemlich leeren schwarzen Reisetasche und der gefüllten mit den Büchern am Dienstag nach Harland gefahren und dort meine Bücherpläne ein wenig umorientiert.
Den „Garanas“ habe ich in der Badewanne zwar zu lesen angefangen, dann aber ziemlich unfertig liegen lassen. Dafür die Berta von Suttner und „Endlich einmal Zeit … für mich – ein sommerliches Lesebuch“, das ich beim Osterspaziergang in der „Seedose“ gefunden habe, eingepackt und dann sind wir am Donnerstagmorgen losgefahren.
Meine dreiundzwanzig Rohseiten und die schwarzen Bücher habe ich auch mitgenommen und was das Schreiben betrifft, stehe ich schon wieder ein bißchen an oder habe Doppelpläne, jetzt aber Urlaub und so sind wir Donnerstag mit einem Zwischenstop in Aistersheim, Eierschwammerl und Semmelknödel, am Nachmittag in diesem Biohotel in Ansbach angekommen. Ansbach ist die kleine Stadt, fünfzig Kilometer nach Nürnberg, wo Alfreds Eltern Ende der Neunzigerjahre einen Unfall hatten, als sie zur Edith fahren wollten und im Krankenhaus lagen, es ist aber auch eine Bach-Stadt und hat ein Caspar Hauser Denkmal beziehungsweise solche Festspiele. Es gibt ein großes Landesgericht und das Biohotel in dem der Alfred Zimmer bestellt hatte, liegt am Bocksberg, also außerhalb und ist sehr ästhetisch schön mit Vollholzmöbel eingerichtet, wenn man im Zimmer raucht, muß man den doppelten Preis zahlen, etc um die schönen Möbel nicht zu beschädigen.
Die Leute sind aber sehr freundlich und in der Bibliothek lag Uwe Timms „Vogelweide“ auf, was daran erinnert, daß die Longlist des dBPs schon zwei Wochen bekanntgegeben wird.
Das werde ich vielleicht ein bißchen versäumen, habe aber noch vor der Abfahrt auf der Facebookseite ergooglet, daß die heuer von Catharina von den „Schönen Seiten“, einen Blog, den ich gelegentlich lese, betreut wird. Aber zurück nach Ansbach, wo wir am Donnerstag in die Stadt gegangen sind, cirka eine halbe Stunde an der Bahn und Schrebergärten, in denen in Glashäusern sehr schöne Tomaten wachsen, vorbei und dann zu einem Außenring, der eine ziemliche Baustelle ist.
Es gibt aber das Hotel am Platengarten, weil dort der Dichter August von Platen, lebte oder geboren wurde.
Dort werden wir in zwei Wochen übernachten, jetzt sind wir in die Orangerie gegangen, haben ein Bier bzw. ein Erdbeerfrappee getrunken und dann einen Bummel durch die Altstadt.
Es scheint zwei Buchhandlungenben zu geben. Eine kleine und eine große, in der es sehr viele Prospekte und Leseproben gab, so daß ich mir meine Büchertasche wieder etwas anfüllte.
Am Abend sind wir dann bei einem Glas Biowein und einer Käseplatte, die sich der Alfred bestellte, auf der Terrasse gesessen und ich habe in der umfangreichen Speisekarte, alles biologisch, es gibt Flammkuchen, etc, ein bißchen über die Geschichte des Hauses gelesen.
Es gehört einer Psychologin, die einmal Neurodermitis hatte und jetzt ein Seminarhotel aufgebaut hat.
Also wird es jetzt ein gutes Biofrühstück geben, der Rezeptionist hat etwas von zwanzig Teesorten gesagt und dann wird weiter auf den Campingplatz bei Colmar gefahren, von dem ich mich vielleicht wieder melden werde oder auch nicht.

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