Literaturgefluester

2014-08-16

Zurück in St. Pölten

Filed under: Uncategorized — jancak @ 19:05

Am Donnerstag bin ich im Hotel am Platengarten bis weit nach Mitternacht vor dem kleinen Schreibtisch gesessen und habe die ersten drei Artikel gebloggt, hat sich da in den vierzehn Tagen sehr viel angestaut und das Schöne ist ja, seit dem ich blogge, daß sich meine Urlaube dadurch ein paar Tage verlängern, weil ich die nächsten Tage, meist ein Wochenende, über meinen Laptop sitze und seit ich das Lütkemeyer-Buch gelesen, bzw. im Writersstudio ein paar Kurzseminare über das Reiseschriftstellern besucht habe, alles aufschreibe, um meine Lesern ein paar Reiseberichte zu geben, so daß sie, wenn sie sollen, meine Reisen nachvollziehen können.
Am Freitag war in Österreich ein Feiertag, in Bayern, wie wir im Radio hören konnten, nicht mehr überall und Ansbach ist, wie mir die freundliche Wirtin erzählte, sowieso protestantisch, so daß die Geschäfte offen hatten und wir, wie praktisch, nach dem Frühstück noch rasch ins „Brückencenter“ laufen konnten, um Bananen, Milch und Joghurt und einer Bäckerei ein Brot einzukaufen.
Dann sind wir, zuerst bei Regen zurückgefahren. In Aistersheim haben wir wieder Halt gemacht, ich habe diesmal eine Gulaschsuppe und eine Waffel mit Erdbeeren gegessen, dann sind wir kurz nach vier in Harland angekommen.
Eine kurze Radfahrt, die mich daran erinnerte, daß dieses Wochende ja wieder die Frequency stattfindet, die mich bei der heutigen Radtour auf den Markt, um mit den Alfred das übliche Würstel zu essen, wieder stark behinderte, denn wenn ich einen Umweg mache, um nicht an der Traisen von der Security verscheucht zu werden, komme ich in das Festgelände und dann ist es sowieso aus, aber eigentlich wollte ich ja ohnehin bloggen, meine gelesenen Bücher beschprechen und meinen Lesern die versprochenen Reiseberichte zu geben.
Das habe ich nun geschafft. Wer will kann sich an meiner Reise freuen, die Wäsche ist gewaschen und aufgehängt, die Prospekte muß ich noch verstauen, sonst bin ich aber zurückgekommen, der Alltag kann beginnen und der Alfred fängt schon zu grillen an.
Er war sehr schön und erholsam der Elsaßurlaub, was aber nichts daran ändert, daß er mich beim Schreiben, beziehungsweise Planen unterbrochen hat, denn da war ich, bevor wir losgefahren sind, ja groß in Fahrt.
Habe ich nicht nur die „Innere Stadt“ zu schreiben angefangen, sondern auch schon Pläne für das nächste, das heißt am Mittwoch vor der Abreise war die Luft wieder ein wenig draußen und das „Ich kann es nicht, ich kann es nicht!“, schon wieder da.
Zwei Szenen habe ich zwar noch ein geplant, aber dann sollte ich das bis jetzt Vorhandene dringend korrigieren, denn ich bin daraufgekommen, daß die Familienlinie nicht stimmt, da habe ich der Magdalena Himmelbauer eine Tochter zuviel angedichtet und wie es wirklich weitergeht, ja das ist die Kunst des Recherchierens und das braucht Zeit und die will ich mir in den nächsten vier Monaten ja auch geben.
Das heißt, morgen werde ich noch ein wenig wegräumen und mich wieder eingewöhnen.
Auf die Rudolfshöhe werden wir auch unseren obligatorischen Sonntagsspaziergang machen und das wird interessant, hat sich ja der Pächter geändert und der alte Wirt ist in Pension, beziehungsweise in die Politik gegangen, das heißt vielleicht ist das Personal und die Speisekarte anders.
Montag und Dienstag bin ich wieder in Wien und habe meine Praxis zu machen, beziehungsweise die Rechnungen auszudrucken, die Bankgeschäfte zu erledigen, etc, dann gibts zwei Sommerfrischentage, wo ich in mein Projekt wieder hineinkommen kann, denn am Freitag beginnt ja schon das Wanderwochenende mit dem Herrn Sladky und dann ist schon die letzte Sommerfrischenwoche herangekommen, die mit dem „Volksstimmefest“, wie üblich, beendet wird, wo ich diesmal das zweite Kapitel aus den „Dreizehn“ lesen werde.
Dann beginnt der September, da kann ich dann recherchieren und versuchen vielleicht doch einmal einen Roman zusammenzubekommen, der es vielleicht auf eine Longlist schafft, ich weiß, das ist ohne Verlag schwer möglich, aber die Hoffnung stirbt zuletzt und besser werdenkkann man ja immer und vielleicht habe ich auch einmal Glück und bin zur richtigen Zeit am richtigen Ort.
Jedenfalls habe ich mir vorgenommen, intensiv an dem Proekt zu arbeiten, auch wenn ich mir das im Augenblick so gar nicht vorstellen kann und denke, da habe ich mich mit dem „Schutzengelchen“ schon wieder an die Wand gefahren und sollte etwas anderes machen, aber vielleicht sollte ich nach dem Korrigieren wieder von vorne anfangen und versuchen den Plot kommen zu lassen.
Mal sehen, wie es wird, wer will kann mir ja die Daumen drücken und jetzt kommt noch eine Lesebericht und dann bin ich mit dem Monsterbloggen, das mich dieses Wochenende beschäftigt hat, fertig, ich bin wieder da und der Herbst scheint, wie mir der Sturm, der mich beim Schreiben auf der Terrasse etwas behindert, zeigt, auch schon begonnen zu haben.

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