Literaturgefluester

2014-09-18

Get-together

Filed under: Uncategorized — jancak @ 20:40

Der fünfte Bezirk ist mit seiner Kulturpolitik sehr rührend, obwohl ich unter dem letzten Bezirksvorsteher auch schlechte Erfahrungen gemacht habe, meine nicht stattgefundene Lesung in den frühen Zweitausenderjahren in der Pannaschgasse und die Tatsache, daß ich dem Herrn Bezirksvorsteher, bei der zweiten Margareten Art möglicherweise zu lange gelesen habe und er mich dann nicht mehr zu der Veranstaltung einlud.
Aber inzwischen gibt es eine neue Bezirksvorsteherin und auch eine sehr engagierte Kulturmanagerin, die sogar schon beim Lesetheater und beim Wiener Katzenfasching zwar, zwar nicht bei dem, wo ich gelesen habe, aber doch und jetzt haben sie die Künstler, die beim Margaretner Fest gelesen haben zu einem „Together“ zu Sekt, Wein und Brötchen ins Bezirksamt eingeladen, da gab es zwar schon etwas vor Jahren, wo mich die Frau Bezirksrat Steininger in ihre Kartei aufgenommen hat und ich mich dann ein paarmal mit Frauen und oder Künstler in einer Vinothek beim Bacherplatz getroffen habe und einmal wurde ich aufgefordert Texte zu einem Margaretenbuch zu schicken. Ich habs getan, wurde zur Präsentation ins Schloßquadrat eingeladen, habe selbstbewußt meine drei Belegexemplare verlangt und gesehen, mein Text ist nicht drinnen, dafür gibt es aber die „Fünfer Edition“, die viel später auf Initiative von Harald Pesetas entstanden ist und zu einem Kulturbrunch werde ich auch immer wieder eingeladen, es tut sich also was im Fünften und die Vernetzung ist auch sehr schön, obwohl die Literatur da immer ein bißchen unterpräsentiert ist.
Da gibt es ja die Frau Mayröcker, aber die kommt nicht zu diesen Veranstaltungen und würde wahrscheinlich wohl auch Honorar verlangen, die Julya Rabinovich kommt auch nicht mehr, wohl aber ihre Mutter und die unterhält sich auch immer sehr freundlich mit mir, Die Veronika J. tut das und heute auch eine Musikerin, die beim letzten Fest spielte und, wie sie mir erklärte, öfter mit dem Ferdinand Schmatz auftritt, das ist sehr schön und sehr interessant, es gab ja auch vor dem Sommer einen musikalischen Rundgang, den ich dann im Bezirksmuseum Mariahilf bei der Bertha von Suttner-Lesung des Lesetheaters beendete und im „Rotpunkt“ habe ich ja einmal meinen „Novembernebel“ vorgestellt, im „Readingroom“ habe ich mal gelesen und im „Uhudler“, als der noch von der El Awadalla betrieben wurde.
Jetzt gibt es den „Wortschatz“ im fünften, in dem ich zwar schon lange nicht mehr das ultimative gute Buch gefunden habe, aber was ist das?
Cornelia Travniceks „Chucks“ höchstwahrscheinlich und die allerletzte Streeruwitz oder die Bücher der Nadine Kegele, aber auf die muß ich wohl noch etwas länger warten. Dafür hat aber heute, als ich hineinschaute, offenbar einer oder eine seine Bibliothek aus den Siebziger Jahren ausgeräumt und ich habe Oriana Fallaci „Brief an ein ungeborenes Kind“ darin gefunden und da kann ich mich erinnern, daß ich mir das Buch 1977 als ich gerade von zu Hause aus und in die Otto Bauergasse zog, gerne kaufen wollte, es aber offenbar doch nicht tat, jedenfalls finde ich es nicht in meinem Bibliothekkatalog, ich dürfte es aber inzwischen schon gefunden haben, denn es ist in meinen Bbibliothekskatalog.
Das „Nordkoreanische Reisetagebuch“ habe ich aber nicht gefunden, mir dafür damals 1977 aber offenbar ein anderes Rinser-Buch „Geh fort, wenn du kannst“, wie ich mich erinnern kann, gekauft. Inzwischen habe ich schon einiges von der, wie ich fürchte, inzwischen ziemlich vergessenen Dichterin, gefunden und werde es nach und nach auflesen und Anne Goldmann, die ja vorige Woche auf der Shortlist des „Perutz-Preises“ stand, habe ich dann in der Pilgramgasse getroffen und weil meine 2014 Leseliste schon so voll ist, daß ich wahrscheinlich nicht alles, was ich lesen wollte, schaffen, werde ich einen Vorgriff machen und eine kleine Auswahl treffen, das heißt, den im Bücherschrank gefundenen „Posamentenhändler“, den „Perutz-Preis“ von 2011 vorziehen.
Ansonsten gibt es zu berichten, daß ich wieder ein bißchen Strohwitwe bin, das heißt, zwischen den nicht eingehaltenen Diagnostikterminen, langsam langsam am „Schutzengelchen“ herumkorrigiere, da daraufgekommen bin, daß es doch nur zweiunddreißig Szenen sind, da ich auf die Szene elf vergessen habe, während der Alfred mit dem Karli auf der chinesischen Mauer herumspaziert und wieder ein bißchen Schwierigkeiten habe, daß ich im Literaturbetrieb so weit unten, beziehungsweise außerhalb angesiedelt bin, obwohl ich mich ja so bemühe, ich kann es aber nicht ändern, es ist wie es ist und ein bißchen bin ich heute auch mit den anderen zusammengekommen und übermorgen und in den nächsten Wochen wird es auch mit den literarischen Veranstaltungen weitergehen.
Ein neues „Margareten-Buch“ -„Mitten im Fünften“ – mit „99 Erlebnistips für den fünften Bezirk“, gab es im Bezirksamt auch.

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