Literaturgefluester

2014-11-11

Olga Grjasnowa bei der Lesefestwoche

Filed under: Uncategorized — jancak @ 21:37

Die Lesefestwoche  der Buch-Wien wurde ja gestern im Rathaus eröffnet und ging heute an verschiedenen Veranstaltungsorten weiter. So hat im Literaturhaus Olga Grjasnowa gelesen, die ich 2012 in Leipzig kennenlernte, wo sie am blauen Sofa aus ihrem Debutroman „Der Russe ist einer der Birken liebt“ las und damit auf die Longlist des dBP kam.

Das Buch kam zu meinem Geburtstag zu mir , inzwischen gibt es einen neuen Roman „Die juristische Unschärfe der Ehe“, der in Frankfurt vorgestellt wurde, in Wien hat Kristina Pfoser eingeleitet und die junge Frau, mit der, wie ich finde etwas „schnodderigen Art“ zu dem Buch befragt.

Es geht um eine Dreiecksgeschichte, ein Paar aus Baku, das wie die Autorin in Berlin lebt und eine sehr unkonventionelle Ehe zu führen scheint, weil es sowohl lesbisch als auch homosexuell ist, eine dritte Person kommt noch dazu und das Ganze hat auch Minuskapitel und die Heldin Lejla, eine Tänzerin, beteiligt sich dann noch in Baku bei einem illegalen Autorennen, wird verhaftet und von der Polizei gefoltert und dann kommt sie nach Berlin zurück und das Leben geht weiter, bzw. beginnt es wieder von vorne.

Nicht sehr viele Leute im Literaturhaus, aber die Lesefestwoche findet ja an verschiedenen Orten statt und vielleicht ist das literarische Wien überhaupt nicht so an der Festwoche interessiert, Ingrid Füher, die Pressesprecherin war aber da und hat sich als ich gekommen bin mit Robert Huez unterhalten und Christina Pfoser hat die Autorin auch zu ihrem Roman und das Leben in Russland oder in Aserbaidschan befragt. Die Autorin ist als Kind nach Berlin gekommen, hat in Leipzig studiert, aber auch am Gorki Instiut in Moskau, erzählte etwas über den Rassismus in Moskau und auch über ihr Leben in Israel, etc.

Kristina Pfoser empfahl das Buch zu lesen,weil sich das auf jeden Fall lohnt und der Herr, der neben mir saß, so wie ich, sehr viel in ein Notizbuch schrieb und dazu auch Olga Grjasnowa, die schöne blonde junge Frau portraitierte, sagte mir , daß er sich das Buch zwischen Weihnachten und seinem Geburtstag kaufen würde. Ich habe mich  beim Wein mit ihm und den Schwab-Fan, den ich bei der Memorian Lesung kennenlernte unterhalten und bald geht es los mit der Buch-Wien, die sicher wieder interessant und spannend wird.

In „Wien live“ gibts schon einen Bericht, die kleinen rosa Programmheftchen lagen stoßweise auf und des gibt ja auch am Donnerstag und am Freitag Lesewochenveranstaltungen im Literaturhaus. Am Donnerstag werde ich wahrscheinlich hinkommen, am Freitag ins Rathaus zur Herta Müller gehen und morgen zur Eröffnung und zur anschließenden „Langen Nacht der Literatur“, über die sich Robert Huez mit Ingrid Führer unterhielt und die zur ersten Mal auf der Buch Wien stattfinden wird, damit man sich die Messe schon am Abend anschauen kann.

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