Literaturgefluester

2014-11-25

Jurorenlesung

Filed under: Uncategorized — jancak @ 21:24

Bei den Exilliteratur-Preisen, die es seit 1997 gibt, gibt es immer oder seit einigen Jahren eine „Jurorenlesung“ im Literaturhaus.

Ich bin, glaube ich, das erste Mal zu einer solchen hingegangen, bei der „Edition Exil-endeckt-Veranstaltung“ war ich schon dreimal und früher bei den Preisverleihungen im Amerlinghaus und jetzt bei der Buch-Wien.

Eingeschickt für den Preis „Deutsch als erste Muttersprache“ habe ich  nie, obwohl ich meinen ersten Preis ja mit einer passenden Geschichte „Güler will kein Kopftuch mehr“ gewonnen habe und Christa Stippinger vom „Arbeitskreis schreibener Frauen kenne“.

Sie ist auch so nett und gibt mir immer die Bücher aus ihrer Edition, wo sie sich ja, was sie öfter betont, als Sprungbrett betrachtet, um den Autoren den Weg zu größeren Verlagen zu ebnen.

Es gibt auch eine Schreibwerkstatt, wo sie besondere Talente eindlädt an ihren Texten zu arbeiten und berühmte Autoren, die ihren Weg von dem Exilliteratur-Preis in die Öffentlichkeit geschafft haben, wie Cornelia Travnicek, Susanne Gregor, deren nächstes Buch bei „Droschl“ erscheint, Dimitre Dinev, Julia Rabinowich, Seher Cakir, etc, etc.

Einmal hat mich jemand gefragt, ob ich gerne in der Jury mitmachen würde, jawohl würde ich, weil ich interessiere mich ja sehr für Literatur, bin aber wohl nicht bekannt genug dazu und diesmal waren Susanne Greger, Sabine Gruber und Doron Rabinovichi in der Jury und haben im Literaturhaus gelesen.

Das heißt Sabine Gruber hat krankheitshalber abgesagt und die Texte der beiden anderen Autoren habe ich zum Teil schon gekannt und es waren auch nicht sehr viele Leute im Publikum gekommen, dafür aber einige Autoren, zwei Preisträgerinnen, Karin Peschka, die vor kurzem den Floriana-Literaturpreis bekommen hat und Nadine Kegele, der ich erzählte, daß ich jetzt endlcih zu ihrem zweiten Roman gekommen bin,  Rudi Pollak und noch ein paar andere Leute.

Christa Stippinger erzählte was zum Preis und zeigte die Anthologie, Barbara Zwiefelhofer, stellte, glaube ich, die Autoren vor und Susanne Gregor, die einmal bei den Preisträgern war, 1991 in der Slowakei geboren wurde und mit ihrem ersten Roman, aus dem sie las, auch 2012 bei den „Alpha-Finalisten“ war und auch einmal einen „Literaturhaus-Auftritt“ hatte, ist diesmal mit ihrem kleinen Kind gekommen, das letzte Mal hatte sie, glaube ich, einen Hund dabei und las ein Stück aus ihrem Roman.

Dann folgte Doron Rabinovici, den ich schon lange durch die GAV kenne mit einem Ausschnitt aus dem Roman mit dem er vor einigen Jahren auf der dBP Shortlist stand und ich ihn schon bei einigen Lesungen hörte. Das Stück das er gelesen hat kannte ich, glaube ich, aber noch nicht, aber vielleicht eine oder alle beide der Kurzgeschichten, die dann folgte, hat er doch beim „Short Story Festival“ der Sylvia Petters mitgemacht und in der Kolik -Lougne habe ich ihn auch lesen gehört.

Christa Stippinger erwähnte dann noch, daß es im Jänner im Amerlinghaus einen Workshop mit Doron Rabvinovici geben würde „Wie schreibt man eine Kurzgeschichte“, zu dem man sich anmelden kann. Ob sehr viele Leute, die das tun werden, im Publikum waren, weiß ich nicht, von Sabine Gruber, die ich öfter bei Lesungen sehe, habe ich übrigens vor kurzem eines ihrer Bücher im Schrank gefunden, das ich irgendwann lesen werde.

Und nächste Woche habe ich dann selber eine Lesung, beziehungsweise gehe ich zu einer Preisverleiihung, wo ich die Jurorin bin und laudatieren werde.

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