Literaturgefluester

2014-12-02

Drittes Kapitel in der Alten Schmiede

Filed under: Uncategorized — jancak @ 23:09
Renata Zuniga

Renata Zuniga

Stanislav Struhar

Stanislav Struhar

Wieder einmal Textvorstellungen in der „Alten Schmiede“. Diesmal hat mich Renata Zuniga eingeladen mit dem Tschechen Stanislav Struhar, der bei der „Buch-Wien“ einige Lesungen hatte und Simone Schönett, die ich von den „Volksstimmefest-Lesungen“ kenne, zum Thema „Inneres im Außen beschreiben“ aus den „Dreizehn Kapitel“ zu lesen.

Reinhard Wegerth, der mich die letzten zwei Jahre immer im Okotber einlud aus „Der Frau auf der Bank“, beziehungsweise aus „Kerstins Achterln“ zu lesen, sagt immer ganz genau dazu, welche Stellen er gelesen haben will.

Renate Zuniga ließ es offen, im Programm steht aber etwas von „Eva Jancak inszeniert eine Reihe von Begegnungen mit anderen Menschen, ihren Besorgnissen und unerwartet kühnen Aufschwüngen, etwa zu einer Weltreise mit einem alten Kleinbus“, so daß ich mich entschlossen habe, Kapitel drei „Das rutschende Kopftuch“, wo die Uschy Bischof in der Toilettenanlage eines Teheraner Campigplatzes steht und mit ihrer Freundin Laura skypt, zu lesen. Zweimal habe ich das ja aus der Erzählung, die ein Roman werden sollten, wo es mit einer Person im ersten Kapitel beginnt, sich dann mit jeweils mit einer anderen zum nächsten fortpflanzt, bis man beim letzten Kapitel wieder bei der ersten angelangt ist, gelesen.

Im Mai bei der Männer-Frauen Lesung im „Republikanischen Club“ einen Teil von Kapitel sieben „Die Frau am Fenster“ und beim Volksstimmefest, wo das Thema  Zeitgeschichte war, Kapitel zwei „Die gesprengten Gräber kehren zurück“ und jetzt also Kapitel drei, das ich zwar nicht zu meinen Favoriten zählte, aber passte und bevor ich um dreiviertel sieben in die „Alte Schmiede“ gekommen bin, war ich noch mit dem Alfred, der Anna und dem Andreas beim alljährlichen Punschtrinken. Diesmal auf der Freyung, weil dort wieder die Gasslspieler musizierten und statt Punsch hat es roten Glühwein gegeben.

Um dreiviertel Sieben war dann außer dem jungen Mann am Epfang und einer Stammbesucherin niemand anwesend und es dauerte sehr lange, bis Renata Zuniga eintraf.

Eva Jancak

Eva Jancak

Simone Schönett

Simone Schönett

Zu diesem Zeitpunkt hatte Kurt Neumann, glaube ich, schon einen Notfallsplan ausgearbeitet, falls sie vergessen hätte oder in einem Stau feststeckte. Sie kam aber rechtzeitg und sagte mir, daß ich als zweite drankäme. Außerdem sind noch einige Bekannte erschienen, wie Klaus Khittel, der Chemiker, den ich immer in der „Wien Bibliothek“ treffen, Cornelia Stahl, Hilde LangthalerDr. Molt von den „Logischen Denkern„, Luis Stabauer, Thomas Northoff, etc.

Der 1964 in  Gottwaldov geborene Stanislav Struhar, der 1988  nach Österreich geflohen ist, begann mit seinem bei „Wieser“ erschienenen Erzählungen „Fremde Frauen“, wo es um zwei Geschichten geht, wo sich zwei emigirierte Tschechen mit zwei Frauen befreundet, das eine Mal in Wien, das andere in Italien, dazwischen gab es ein Gespräch mit Renata Zuniga, die überhaupt sehr viel zu den Büchern erklärte.

So erzählte sie bei mir sehr viel über die Laura Augustin und ihren Umgang mit Büchern und meinte, daß es in den Kapiteln um kleine Alltagsereignisse ginge, die sich zu einenm Ganzen zusammenschließen würden.

Die dritte Leserin, Simone Schönett, die ich auch  bei „Literatur  und Wein“ in Göttweig hörte, 1972 in Villach geboren und die vor kurzem bei den „Tonspuren“ eine Sendung hatte, stellte ihren in der „Edition Meerauge“ erschienenen Roman „Der Private Abendtisch“ wo es um zwei Frauen und um Kindesmißbrauchgeht, vor. Eine starke weibliche Stimme, die sich in starken selbstbewußten Worten einem wichtigen Thema widmete, wird ja, wie Simone Schönett in der Diskussion betonte jedes viertes Mädchen und jeder sechste Knabe, Opfer von sexueller Gewalt.

Dann standen wir mit Alfreds Tischler noch lange vor der Türe, wo ich beobachten konnte, daß dort täglich der Hammer über Nacht abgenommen wird, damit er nicht beschädigt oder gestohlen wird, bevor ich mit dem Alfred ins „Rossini“ Calamari essen ging, was wir schon früher öfter machten.

Renata Zuniga hat mich übrigens schon vor vier Jahren in der „Adventszeit“ zu „Textvorstellungen“ mit der „Sophie Hungers“ eingeladen, die damals im Kellerraum stattfanden.

 

 

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