Literaturgefluester

2015-01-01

Neujahrsvorsätze

Filed under: Uncategorized — jancak @ 00:12

Also hineingerutscht in das neue Jahr, wo im letzten noch der Schnee gekommen ist, so daß das Radfahren ein wenig schwierig war. Also auf die Rudolfshöhe, wo wir regelmäßig zu Silvester den Nachmittag verbringen, ein bißchen weiter mit dem Auto gefahren. Danach waren wir früher einige Jahre bei der Hilde Schmölzer und haben mit ihr mit dem Lidio Mosca und auch einigen anderen Autoren das Jahr beendet. Dann ist der Schwiegervater gestorben und so sind wir vor zwei Jahren bei der Oma geblieben, im Vorjahr waren wir bei Ruth und Robert in St. Pölten, aber die sind diesmal, glaube ich, verreist, so wieder ein ruhigerer Jahresrutsch und sich den Büchern gewidmet, denn die Leseliste ist ja lang, obwohl die übervolle von 2014 schon vor Weihnachten korrigiert war und jetzt sind sich die „Lichtjahre“ doch noch ausgegegangen.

171 Bücher waren es im alten Jahr und ins neue nehme ich den Vorsatz mit mir die neue Leseliste nicht wieder so anzufüllen, das heißt nur maximal zwei Rezensionsexemplare im Monat, die für Jänner sind schon da und müssen noch gelesen werden und ansonsten nur noch ein Buch pro Woche, damit die endlos Liste schrumpfen und spätestens 2033, was auch eine schöne Zahl ist und ich liebe diese Zahlenkombinationen, nicht mehr vorhanden ist.

Mal sehen ob ich diesen Neujahrsvorsatz halten werde, das ist ja, wie ich aus Erfahrung weiß nicht so leicht und ich bin mit meinen Bücherbeschränkungspläne bisher ja immer kläglich gescheitert.

Dafür gibt es ein neues Bücherregal in Harland, das heißt, gekauft wurde es schon im vorigen Sommer, aufgestellt muß es noch werden und dafür den großen Kasten im Wohnzimmer entrümpeln und die alten Zeitschriften aus denAchtziger und Neunzigerjahren, die sich da angesammelt haben, wegwerfen.

Anfang des Jahres wird gleich bei mir die „Anna“ erscheinen. Der Druckauftrag ist jedenfalls gegeben. Bis dahin können noch die Fragen bei dem Gewinnspiel in der „Vorschau“ beantwortet und das Buch gewonnen werden.

Zwei Bücher müssen von mir in diesem Jahr noch fertig werden.

Das „Miranda Schutzengelchen“, da wird es hoffentlich bald eine Vorschau und wieder ein Gewinnspiel geben und „Im Namen des Vaters“ an dem ich noch eifrig korrigieren muß. Da habe ich meine „Trödelphase“, wie ich es gerne nenne, noch nicht ganz überwunden und auch die depressiven Gedanken, daß es ja eh nichts bringt, wozu ich mir das antue, etc.

Das heißt, das denke ich nicht einmal, nur der Gedanke, es ist schon wieder nicht genug geworden, ist wohl, wie die Praxis zeigt, nicht wirklich zu vertreiben und, daß mir beim nächsten Text der große Durchbruch gelingt, is,t wie die Erfahrung zeigt, nicht mehr wirklich zu glauben. Nun gut, nun gut, irgendwie sollte ich, weil ich ja weiter schreiben will, aus dem Depressionsloch hinaus, auch wenn sich bei meinem Gewinnspielen wieder niemand meldet, der das Buch lesen und besprechen will…

Und da gehört es auch zu meinen Neujahrsfortsätzen sozusagen ein weniger „distanzlos“ zu sein, wie es die B.   einmal meinte, also nicht mehr im Literaturhaus anfragen, ob sie mein Buch nicht vielleicht doch besprechen wollen, sondern denken, die können sich ja melden, wenn sie das wollen.

Das ist zwar Resignation, ich weiß und die ist nicht gut, denkt die Psychologin, aber sehr viel anderes bleibt mir wohl nicht übrig, als schauen möglichst wieder Spaß und Freude am Korrigieren zu gewinnen, der Text gefällt mir ja, obwohl er vielleicht zu ehrlich und zu wenig abgehoben ist, daß sich die Verlage und die Leser darum reißen.

Aber vielleicht bekomme ich mit der „Anna“ oder dem „Schutzengelchen“ einen Termin in der „Alten Schmiede“ im nächsten Jahr. Die kleineZehnprozentausendung werde ich ja wieder machen und dann möglichst lustvoll am „Nanowrimo“ korrigieren, mir Zeit dazu lassen und bis zum nächsten, vielleicht etwas Neues schreiben. Da weiß ich noch nicht, was, glaube im Moment auch nicht, daß mir etwas einfällt, was ich noch nicht geschrieben habe. Aber nötigenfalls lassen sich ja Studien machen und vielleicht ein paar kurze Texte, bis ich dann im November mit der „Nika Weihnachtsfrau“ und dem neuen „Nanwowrimo“ beginnen.

Das sind meine Pläne für das neue Jahr, nicht sehr spekulär ich weiß, denn ich denke immer, ich sollte vielleicht abwarten, bis sich jemand meldet und „Wow, das ist toll!“ zu mir sagt, nur da weiß ich, daß das nicht passiert und da ich nicht aufhören will, bleibt mir nichts anderes übrig, als so gut wie möglich weiterzumachen, auch wenn das jetzt ein bißchen resigniert klingt.

Dazwischen weitermachen mit den State of the Art, also im März nach Leipzig fahren und vorher im Amerlinghaus die Schreibgruppenresultate lesen, die löst sich wahrscheinlich anschließend auf, was mir nicht viel macht, in der Sommerfrische in Harland wieder eine eigene Schreibwerkstadt oder ein neues Stadtschreiberprohekt durchführen, dann am Volksstimmefest lesen, bei der Poet Night, beim Geburtstagsfest etc und wenn vielleicht doch einmal eine Einladung oder ein Kontakt auf mich zukommen sollte, der sich von dem üblichen leicht depressiven Einheitsbrei abheben sollte, freut mich das sehr!

In diesem Sinne also auf ins neue Jahr ich wünsche allen alles Gute und freue mich auf das Lesen, Schreiben und natürlich auch auf den Veranstaltungsreigen, der sicherlich ebenfalls sehr spannend werden wird!

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