Literaturgefluester

2015-02-20

Creative brunch goes night

Filed under: Uncategorized — jancak @ 21:26

Der fünfte Bezirk ist bezüglich seiner Kulturinitiviativen sehr rührig und sehr engagiert, es darf nicht viel kosten, aber sonst ist es sehr bemüht, das war schon so Ende des vorigen Jahrhunderts, als ich da einmal im Rahmen eines EU-Wahlkampfes auf der Gasse vor der Wiener Bücherei gelesen habe.

Ich habe die Ankündigung in der Bezirkszeitung gefunden, wurde eingeladen, bzw. auserwählt, habe dann, glaube ich, aus meiner „Verwechslung“ gelesen, ein Kind hat gesagt „Wie lang liest die noch?“, die Frau Bezirksrat Steiniger hat mich unterbrochen. Vorher hat der Hannes Swoboda mir noch das Mikrophon gerichtet, es gab ein Buffet und der Edie Winter hat mir das Programm der Szene Margareten gegeben.

Ich habe irgendwann meine „Wiener Verhältnisse“ hingeschickt, die nicht angekommen sind, die Frau Bezirksrat gab mir dann, ich glaube, es war 2002 einen Termin für eine Lesung, die Programme waren schon gedruckt und eines davon hängt noch in meinem Wohnzimmer.

Dann ging ich zu einer Lesung kurz davor, fragte nach dem Honorar, der Herr Winter hat mich ausgeladen, der Bezirksvorsteher dem ich einen Brief schrieb, hat sich hinter ihn gestellt und irgendwann wurde ich dann wieder zu einer Lesung eingeladen, wo es Honorar gab, ich hab ein Stück aus „Tauben füttern“ gelesen.

2005 oder so im Rahmen einer Lesung während der Festwochen, da ging es, glaube ich, um Musik oder Mozart, sogar einen Preis gewonnen, einen Buchgutschein bei „Thalia“, dann kamen die Feste für Kunst und Kultur in Margareten, wo ich beim zweiten Mal dem Bezirksvorsteher zu lange, ich glaube, aus der „Heimsuchung“ gelesen habe.

Er hat mich dann nie wieder eingeladen, aber jetzt gibt es eine neue Bezirksvorstehung unhd ein neues Fest für Kunst und Kultur.

Ich letzte Jahr habe ich da aus der „Anna“ gelsesen, heuer ist wieder eine Einladung vor ein paar Tagen gekommen, ich habe mich mit der „Miranda“ beworben. Mal sehen, was und ob etwas daraus wird und das Kreativenbruch gibt es, glaube ich seit 2013, vier Mal wurde es schon Veranstaltet, das erste Mal in der Siebenbrunnengasse, beim zweiten Mal war ich nicht und wahrscheinlich in Harland, beim dritten Mal im Herbst im ehemaligen Finanzamt in der Kriehubergasse und jetzt ging das Brunch in die Nacht, das heißt die Veranstaltung fand um sieben in der Galerie in der Krongasse 20, also mir genau gegenüber, statt.

Die Musikerin Bernadette Zeilinger, die beim letzten Fest für Kunst und Kutlrur ein Konzert gegeben hat und mit der ich beim Come together im Herbst ins Gespräch gekommen bin und die mir seither die Einladungen zu ihren Veranstaltungen schickt, betrat vor mir die Galerie.

So kam ich gleich ins Gespräch mit ihr. Es gab Wein, Soetti und Poffertjes, das ist ein Palatschinkenteig, der in kleinen Förmchen herausgebacken wird. Die Bezirksvorsteherin war da und ihre Stellvertreterin, die offenbar vor kurzem Geburtstag hatte und die Reste ihrer Geburtstagstorte spendete.

Gabi Rökl vom Readingroom war da, die das erste Fest für Kunst und Kultur organisierte und bei der ich immer noch einige Bücher liegen habe und dann kam Rhea Krcmarova, die wie sie mir erzählte, jetzt auch im fünften wohnt, ein Stipendium und auch bei „Wartholz“ den zweiten Preis gewonnen hat und sonst noch eine Menge jüngerer und auch ältere Leute, die in Margareten Kunst und Kultur betreiben.

In der Galerie Hinterland stellte ein syrischer Künstler aus, die Galeristin stellte ihn kurz vor, es gab eine Videoperformance, Getränke, Snacks und viele Gespräche und ich bin jetzt gespannt auf das nächste Fest für Kunst und Kultur, wo mir persönlich ja die Literatur immer ein wenig zu kurz kommt, obwohl wir in Margareten ja eine sehr berühmte Künstlerin haben und als ich einmal vor Jahren oder sind es schon Jahrzehnte, zum Frauen- oder Kunstspaziergang mit der Frau Steiniger durch Margareten ging, haben wir in dem Durchgang in der Siebenbrunnengasse, die Jeannie Ebner mit einer Zigarette sitzen sehen, die gleich ein sehr freundliches Interview gab, aber inzwischen schon gestorben ist.

Und was meine eigene Schreibwerkstatt betrifft, so kann ich vermelden, daß ich mit der Korrektur von „In Namen des Vaters“ fertig geworden bin.

Den Beschreibungstext habe ich am Nachmittag kurz vor fünf geschrieben. Um sechs hätte ich eine Stunde gehabt, als die Klientin nicht gekommen ist, habe ich mich entschloßen mit der „Bibliophilin“ oder wie der Arbeitstitel lautet „Verwandlungen einer Bilbiophilin“ beognnnen und habe bis kurz vor sieben, die erste noch völlig unkorrigierte Szene geschrieben, mit der ich aber nicht sehr zufrieden ibn.

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