Literaturgefluester

2015-03-21

Fortgesetzer Störungsbericht

Filed under: Schreibbericht — jancak @ 23:38
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Für den der wissen will, wie es mit meiner Schreibeuphorie vom vorletzten Sonntag, siebzehn Szenen, dreiundfünfzig Seiten und 25.752 Worte weitergegangen ist, kommt jetzt wieder ein Schreibbericht, der eigentlich keiner ist, denn es ist nichts weitergegangen und ich weiß auch nicht, wieviele Szenen, Seiten und Worte ich jetzt wirklich habe, denn am 6.3. ist ja mein Drucker eingegangen, beziehungsweise die Wanne, wo der Toner abfließt oder wie das heißt, voll geworden, ich brauche eine Neue und die Lieferung dauert wieder vierzehn Tage und da habe ich dann, weil ich den Resttoner ja für meine Befunde brauchte, nichts mehr ausgedruckt, so daß ich das, was ich auf Papier nachlesen kann, auf acht Szenen und siebenundzwanzig Seiten beschränkt.

Ist ja nicht so schlimm, könnte man meinen, denn der Idealzustand ist  ohnehin das papierlose Büro und ich habe am 8. 3. auch geschrieben und geschrieben und das mit dem Nichtausdrucken können war mir  egal.

Eigentlich habe ich schon damals den bisherigen Rohtext durchkorrigieren wollen, um den weiteren Handlungsfortgang zu bestimmen, an diesen Sonntag ist es aber nicht dazu gekommen und am Montag und am Dienstag war ich mit meiner Praxis so beschäftigt und bin nicht zum Weiterschreiben gekommen.

Am Mittwoch darauf bin ich dann mit dem Houellebecq nach Leipzig gefahren, das schwarze Notizbuch, wo es schon Einträge bis zu einer Szene 22 gibt, habe ich mitgenommen, die siebenundzwanzig Rohseiten nicht und auch nicht den Laptop, was ich später zwar etwas bereute, denn in der Bloggerlounge oder bei den Hundertmarks hätte ich ja bloggen können, aber auf einer Buchmesse weiterschreiben bringe nicht einmal ich zusammen.

Den Houllebecq habe ich auf der Rückfahrt ausgelesen und Montagabend in Wien natürlich als erstes den Messebericht gebloggt und da als  kleine Erinnerung, ich bloggte zwar schon wieder auf meinem Laptop, aber der neue Lüfter war noch immer nicht da, der Techniker von der Firma Comparex hat ihn mir zwar am Aschermittwoch durchgeblasen, so daß er an sich funktionierte, aber immer wieder abstürzte und auch keine Updates möglich waren, so daß ich noch immer nicht abrechnen kann.

Dann ist mir das Gerät noch irgendwann hinuntergefallen bin und so hatte ich Montagabend, während des Messeberichts wieder einen „Fan Error“,  auf Alfreds Computer weitergebloggt und mich damit getröstet, daß es so ohnehin geht, zwar kein Ton zum Videoschauen und in meinen Textordner kann ich auch nicht, aber sowohl der Druckerersatzteil, als auch der Lüfter sind angeblich schon da und können am Montag abgeholt und eingebaut werden und zum Weiterschreiben bin ich vorerst ohnehin gekommen, weil der Rest der Woche wieder Praxisbetrieb.

Als wir gestern über Krems nach Harland fuhren, habe ich mir aber alles vorsorglich mitgenommen und am Abend zuerst meinen Bericht über „April in Stein“ ergänzt und dann war die große rote Tasche der Turkish Airlines, die ich am Montag, als wir  in Harland einen Zwischenstop machten, einfach im Wohnzimmer auf dem Servierwagen vor den  fast leeren Bücherregalen abgestellt habe, auszuräumen und die neuen Bücher  einzutragen, was aber nur bezüglich Leseliste, nicht aber in den Bibliothekskatalog ging.

Am Samstag das übliche Programm, mit dem Rad zum Markt, dort Würstl essen und dann zum Tschibo auf einen Kaffee und nach dem Mittagsschlaf habe ich getrödelt und getrödelt, weil ich eigentlich weiterschreiben wollte, aber offenbar aus der Schreibeuphorie herausgekommen, zudem kamen in der letzten Zeit  einige Kommentare,  die sich auf meine unliterarische Rechtschreibung bezogen, die mich natürlich betroffen machten, obwohl ich eigentlich, ganz ehrlich, das nicht so schlimm finde.

Die anderen aber offenbar schon und wenn man immer wieder hört, daß das, was man tut, nichts mit Literatur zu tun hat, aber gut, egal, ich tue, was ich kann, hole meine Notizen herbei und blättere meine Seiten durch, um den Anschluß zu finden, was aber, wie gleich die Schockmeldung kommt, nicht geht, ich kann nicht weiterschreiben, weil ich im Augenblick eigentlich gar nicht genau weiß, wo ich stehe und das Ganze, was ich nicht kann, zuerst einmal durchkorrigieren oder zumindestens ansehen sollte…

Aber jetzt habe ich ohnehin einige Stunden Pause gemacht und bin mit dem Alfred in der „Bühne am Hof“ gewesen, um mir den Protestsänger Hans Söllner anzuhören und morgen werden wir nicht nur in den Donaugasthof in Traismauer Mittagessen fahren, sondern ich muß auch schauen mit Martin Walsers „Ein liebender Mann“ fertigzuwerden, denn meine Leseliste hat sich wieder um ein paar Rezensionsexemplare vergrößert,  hat mir jetzt auch „Picus“ drei wahrscheinlich schöne Bücher, darunter  Harald Darers „Herzkörper“, geschickt, so daß ich morgen wahrscheinlich ohnehin nicht zum Weiterschreiben komme und daher vielleicht ruhiger auf die nächste Woche,  wo ich den Text hoffentlich wieder ausdrucken kann, warten werde.

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