Literaturgefluester

2015-08-23

Mit Gertraud Klemm ins Tote Gebirge

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Am Wochenende war wieder „Sladky-Wanderwochenende“, das ist die Gruppe um den ehemaligen Turn- und Mathematiklehrer Alfreds, die sich seit 2000 zweimal im Jahr zu einem Wanderwochenende trifft und wir auf diese Art und Weise schon einen schönen Teil Österreichs durchwandert haben.

Im vorigen August waren wir im toten Gebirge und wollten von der Rinner-Hütte zum Hochkogelhaus, leider wurde das aber durch das Wetter verhindert, so daß wir schon am Samstag abgestiegen sind und heuer haben wir das in umgekehrter Reihenfolge nachgeholt, das heißt, wir sind diesmal zum Hochkogelhaus aufgestiegen und haben dort das erste Mal übernachtet und ich habe mir in den Rucksack „Aberland“ , das „Longlistenbuch“ von Gertraud Klemm eingepackt, das ich ja schon zu in Harland stehen hatte, als am Donnerstag die Longliste bekanntgegeben wurde, die ich ja heuer eifrig durchlesen möchte.

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Auf den Berg waren wir heuer nur eine sehr kleine Gruppe, gerade neun Personen und der liebe Otto war dabei und  hat mir gleich mitgeteilt, daß er sich achtzehn von den zwanzig Büchern bestellt hat, zwei,  das von Valerie Fritsch und  von Alina Bronsky, hat er schon als E-Book gelesen und ich sie mir von ihm ausborgen kann.

Das ist sehr fein, aber acht Bücher haben mir die Verlage inzwischen schon zugesagt, darunter das PDF von Monique Switters „Eins im Andern“, das ich als nächstes lesen kann, bis das erste Rezensionsexemplar eintrifft und „Risiko“ habe ich schon am Mittwoch und am Donnerstag beim „Thalia“ in St. Pölten angelesen.

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Das habe ich dem lieben Otto erzählt, der dann gleich in Richtung Hochkönig-Haus davon stürmte, ich bin ein bißchen langsamer nachgegangen, ich gehe eher langsam, aber sehr ausdauernd und weil ich auch in Wien sehr viel zu Fuß gehe, habe ich, glaube ich, auch eine gute Kondition.

Am Freitag haben wir im „Mitterecker-Stüberl“ zu Mittag gegessen, da gab es Suppen, Toast und Kuchen und man konnte sich auch die Rucksäcke mit der Materialseilbahn hinaufschicken lassen. Ich habe meinen aber getragen und leider hat es am Freitag auch geregnet, so daß der Aufstieg in der wunderschönen Gegend Österreichs ein wenig nass gewesen ist.

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Ab Samstag dafür das Wetter schön und da sind wir über eine Eishöhle, die der Otto besichtigen wollte, zur Rinnerhüte aufgebrochen.

Ich hatte schon das entsprechende Leiberl an, das mir der Alfred im Vorjahr kaufte und es gab für die schnelleren Geher und die Kletterer noch ein paar Extravarianten.

So war zum Beispiel noch der Aufstieg zum Rinnerkogel geplant, richtig, den Aufstieg zum Hochkogel, den wir Samstagfrüh als erstes machten, hätte ich jetzt fast vergessen.

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Vom Hochkogelhaus zur Rinnerhütte sollten es laut Plan sechs Stunden sein, ich habe dafür den ganzen Tag gebraucht, so daß es sich für den Rinnerkogel nicht mehr ausgegangen ist. Es war aber landschaftlich sehr schön und auch sehr hoch oben, so daß man auf den Rinnerkogel fast hinuntersehen konnte und die Rinnerhütte ist ein uriges kleines Haus, wo man, wie in der anderen Hütte die Rucksäcke draußen lassen mußte, was in der Gruppe einigen Unmut erregte, auch daß die Nachtruhe erst um vierundzwanzig Uhr, statt um zehn angesagt war und daß im Lager einige Männer, vielleicht auch Frauen, schnarchten.

Aber sonst war es sehr schön und sehr stimmig, mit Spiegeleiern als Abendessen und ein Anstoßen auf Erikas erstes Enkelkind. Mit Zirben wird auch immer angestoßen, aber ich trinke ja keinen Schnaps.

Das Buch habe ich nur zu Hälfte ausgelesen, da mich die Wanderung am Samstag doch etwas erschöpfte.

Das habe ich dann erst in Harland nachgeholt, denn am Sonntag ging es nach dem Frühstück gleich hinab zum Offensee, wo wir das letzte Mal aufgestiegen sind.

Da gab es dann ein Mittagessen, Grillwurst mit Salat und einen Autotausch, das heißt einer brachte, die anderen zum Auto am anderen Parkplatz und dann wurde über den Traunsee und Gmunden wieder zurückgefahren.

Zum Traunsee sind wir bei Regen im vorigen Jahr hinabgestiegen und dort gibt es auch eine Autorenwohnung der Literarmechana, in der, wie ich noch zu „Aberland“ anfügen möchte, Gertraud Klemm heuer einen Autorenaufenthalt hatte.

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