Literaturgefluester

2015-11-04

Dramatikerstipendien und vierter Nanowrimotag

Im MUSA wurden heute die Dramatikerstpendiaten für 2015, Valerie Melchiar und Thomas Arzt, 1982 und 1982 geboren, vorgestellt.

Valerie Melchiar hat einmal bei den „Exil-Preisen“ gewonnen und präsentierte mit zwei Freundinnen und Thomas Arzt, eine Szene aus ihrem Stück, wo drei Frauen, die nur ein Auge und einen Zahn haben, an einem See sitzen, ins Leere starren und dann diesen, um eine Million oder Milliarde Dollar zu verkaufen, um sich dafür eine schönes Gebiß machen zu lassen und gut essen zu gehen.

„Absurdes Theater!“, alla Becket nannte das Julia Danielczyk in der Diskussion. Aber vorerst kam Thomas Arzt an die Reihe, dessen Stück „Totes Gebirge“ im Jänner in der Josefstadt aufgeführt werden wird.

Er hatte schon einmal ein Dramatikerstipendium und die Stücke „Grillparz“ und „Alpenvorland“ geschrieben, die im Schauspielhaus, wo er Stipendiat war, aufgeführt wurden.

Die Berge spielen eine große Rolle, obwohl das Stück, woraus er allein eine Art Voraufführung las, in einer psychiatrischen Klinik a la fin sciecle, handelt.

Man sieht, die Seele ist ein weites Land, beziehunsweise ein totes Gebirge und das ist  eigentlich das Gegenteil, der Krankenpfleger heißt aber Priel und spielt für die Patienten zu Weihnachten Puppentheater.

Raimund Schönberg wird dort eingeliefert, weil er sich in einer psychiatrischen Krise befindet. Nepomuk N. im Gitterbett lallt vom Weltuntergang und das Tote Gebirge ist mir ja auch nicht so ganz unbekannt, habe ich es ja diesen Sommer zweimal durchwandert.

„Retro!“ hat Wolfgang Helmhart, der MUSA Stammbesucher diese Stückauswahl genannt, Julia Danielczyk sind die Globalisierungszeiten eingefallen, mir haben sie zugesagt, obwohl ich ja keine Dramatik-Spezialistin bin.

Ansonsten kann ich zwei Erfolgsmeldungen verlauten, nämlich gestern zweimal Mails von der Buch-Wien.

Erst einmal bekomme ich wieder meine Gratiskarten und zweitens habe ich mich am Montag fast aus Trotz, weil man ja zum Ö1 Quizz gratis hinein kann und die dort noch Kanditatinnen suchten, dafür angemeldet, das Bücherquizz wäre mir zwar lieber, aber da nehme ich , wie es aussieht, wieder als Zuhörererin teil und was den „Nanowrimo“ betrifft, wieder eintausendsechshundertzwölf Worte mehr. Ich halte jetzt bei  8853, nachdem ich gestern mit dreimal Diagnostik nicht zum Schreiben gekommen bin und weiß nach wie vor nicht, wie es weitergeht.

Das heißt, daßs ich morgen, wo ich keine Klienten habe, nochmals alles durchkorrigieren werde und mir  einen Plan mache, wie es weitergeht.

Die Handlung muß ja nicht nur von der Nika getragen werden, Ruth Horvath und Andrea Herbst können mitmischen, beziehungsweise Harald Schwabeneder.

Mal sehen, wie es weitergeht, ich bin sehr gespannt, obwohl das Denken, daß ich es nicht kann, nach wie vor vorhanden ist.

Ich liege aber  im Zeitplan und Handlungsfäden habe ich auch, nur wie verbinde ich sie und wird ein Toter in eine psychotherapeutischen Praxis wirklich interessieren?

Aber Sandra Winter und Fatma Challaki vom „Sommernanowrimo“, beziehungweise der „Selma“ könnten auch noch auftreten.

 

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