Literaturgefluester

2016-01-01

Das neue Jahr

Das neue Jahr hat begonnen und wir haben den Silvester nicht zur  Gänze, aber ein bißchen bei der Ruth in Wien bei einem Abendessen mit ihrer Schwester und der Hilde Schmölzer gefeiert, bei der letzteren sind wir auch früher ein paar Mal in ihrem Haus am Stadtrand gewesen, jetzt bis zehn in der Stadt, dann ist die Ruth zum Silvesterpfad in die Innenstadt aufgebrochen. Da waren wir einmal, als die Anna  klein war und am Stephansplatz noch die Raketen flogen, da war es laut und kalt und so sind wir gestern um halb elf nach Harland gefahren, um pünktlich mit der Schwiegermutter vor ihrem neuen Fernseher auf das neue Jahr anzustoßen.

Die Nika tut das in der „Weihnachtsfrau“ im „Jazzland“ tanzt dort Walzer und geht  um drei Uhr früh mit Harald Schwabeneder nach Hause, auf der Kärtnerstraße trifft sie den alten Max, der das ebenfalls tut und  vor dem Bücherschrank der Buchhandlung „Kuppitsch“ noch die Fatma Challaki mit Hassan Arawani.

Dieses Manuskript gilt es noch zu korrigieren, bevor es mein, ich glaube, neununddreißigsten Selbstgemachtes werden wird.

Am Montag habe ich das in Wien sehr exzessiv getan, bin den Text, glaube ich, an die dreimal durchgegangen und dabei in eine Anführungszeichenmanie hinein geraten. soll ich jetzt „Cola“ und „Thomas Bernhard“ etcetera unter Apostroph setzen, etcetera?

In das gerate ich gerne mal hinein und dann korrigiere ich noch rund ein Monat bis ich mit dem Text zufrieden bin und demAlfred übergebe, der ja noch am „Sommernanorimo“ zu arbeiten hat, während die „Selma“ schon beim „Digitaldruck“ ist und ich das „Dummie“ wahrscheinlich bald bekommen werde.

Und da bin ich schon bei meinen Neujahrsplänen.

Meistens bin ich in das neue Jahr, wie es sich gehört mit neueer Euphorie gestartet, habe einen Text, wie beispielsweise das „Gruftiemädel“ für die neue „Sterznummer“  ausgeschickt, der dort nie erschienen ist oder versucht doch noch eine Rezension für eines meiner neuen Bücher zu bekommen.

Da bin ich jetzt ein bißchen resigniert und so ist auch der Jahresabschlußbericht, den ich vor ein paar Tagen geschrieben habe, ein wenig depressiv ausgefallen.

Ganz so schlimm ist es vielleicht nicht, denn da sind dann gleich zwei liebe Kommentare gekommen und so kann ich in das neue Jahr vielleicht doch ein bißchen zuversichtlich starten, denn zu schreiben und zu lesen gibt es ja genug.

Zu schreiben werde ich dann nach der „Nika“ wieder etwas Neues anfangen und beim Lesen habe ich mir heuer  wieder einiges vorgenommen, von dem ich nicht ganz sicher bin, ob und wie ich es schaffen werde und das sind angesichts der Bücherberge, die mich umgeben, wirklich und wahrhaftig Luxusprobleme und das Scheitern kann auch manchmal lustvoll sein.

Also auf meiner Leseliste von 2016 hundertfünfundfünzig Bücher, 162 habe ich 2015 gelesen und das auch nicht wirklich, denn mit Wilhelm Bartschs „Amerikatz“, das ich bei „Buchrevier“ gewonnen habe, bin ich erst auf Seite hundertzweiunddreißig, also werde ich es heute oder morgen fertig lesen, es aber bei den 2015 Bücher stehen lassen und dann mit meiner Liste von 2016, wo es bald einen „Vicki Baum-Schwerpunkt“ geben wird, beginnen, denn da habe ich in den letzten Jahren einige Bücher dieser einmal sehr berühmten Bestsellerautorin gefunden und die interessiert mich sehr.

Die Bücherblogger rascheln schon mit den Vorschauen und zeigen auf ihren Facebookseiten her, was ihnen die Verlage von der Frühjahrsproduktion schon alles geschickt haben.

Die hat mir der „Aufbau-Verlag“ auch wissen lassen und da habe ich mir Ronja von Rönnes neues Buch, das im März, glaube ich, erscheinen soll, ausgesucht.

Mal sehen ob es kommt. Ganz sicher bin ich mir dabei ja nie, weil ich im Dezember drei Bücher angeboten bekommen habe, auf die ich noch warte, aber ich habe ja genug zu lesen und auch wirklich und wahrhaftig vor, die hundertfünfundfünfzig schon aufgeschriebenen Bücher zu schaffen, obwohl ich einige von ihren, wie zum Beispiel Donna Leons „Blutige Steine“ oder William Faukners „Licht im August“ in meinen Bücherstapeln noch finden muß. Letzteres hatte ich einmal sogar zweimal im Haus, das Zweite zurückgetragen, das Erste finde ich derzeit nicht. Luxusprobleme, ich weiß und ein bißchen will ich ja auch heuer Buchpreisbloggen, denn das war eine wirklich sehr interessante Erfahrung, aber hundertfünfundfünfzig und zwanzig oder zehn, die wahrscheinlich kommen, sind schon sehr an der Grenze, was ich lesen kann und wenn der „Holzbaumverlag“ mir seine schönen Cartoons und Comics anbietet, sage ich auch nicht nein, weil ich ein bißchen Humor sicher brauchen kann.

Das neue Jahr startet wahrscheinlich wieder langsam an. Bis Sonntag werden wir in Harland sein, am Donnerstag ist dann die erste Schreibgruppe im Cafe Fortuna vormals Ludwig, da kann ich wenn ich will, die Ruth, die das nicht mag, wieder ein bißchen ärgern und schon die Startszene, wo die Paula im neuen roten Seidenkleid und stark geschminkt den Paul mit seinen kurzen Haaren im Gasometer trifft, wo er auflegt und sich erinnert, daß sie, als sie noch der Paul war mit der Paula zur Schule gegangen ist, für mein neues Projekt anschreiben.

Mehr als das habe ich ja noch nicht konzipiert und das ist für einen ganzen Roman viel zu wenig, aber vielleicht eine gute Starterszene, die Woche darauf ist dann wieder „MUSA“, aber da hat der Martin, den Alfred noch bezüglich seines Sechzigsten in ein Kabarett eingeladen und weil der Alfred, die sehr mag und sich oft gern was „Exotisches“ aussucht, werden wir Ende des Montas für ein Wochenende nach Salzburg fahren und dort auch ein Kabarett besuchen.

Am Vierzehnten lesen die Ruth, der Peter Campa und noch ein mir  bekannter Autor bei den „Textvorstellungen“ in der „Alten Schmiede“, aber das ist auch die „Regionalversammlung der IG Autoren“ im Literaturhaus und eigentlich fahren wir ja alle vierzehn Tage nach Harland und das jetzt schon am Donnerstag, weil der Alfred seit Oktober in Altersteilzeit ist.

Mehr Programm weiß ich noch nicht, beziehungsweise habe ich mir aus den Jännerprogrammen, die bis jetzt gekommen sind, noch nicht in meinen Kalender eingetragen, aber man kann und soll ja sanft und leicht in das neue Jahr starten, mit einigen Plänen und dann weitermachen wie bisher, denn ich bin ja wirklich sehr produktiv und das „Volksstimmefest“ und die „Poet Night“ wird es vielleicht auch wieder geben.

Also noch einmal ein schönes neues Jahr allen meinen Lesern und Leserinnen mit vielen schönen Büchern und wenn ich ehrlich bin, bin ich jetzt schon ein bißchen auf die Liste gespannt, die da im August veröffentlicht werden wird, an der wahrscheinlich noch einige Autoren und Autorinnen schreiben.

Wird spannend werden, auch was „Alpha“ und der neue „Bachmannpreis“ bringen wird.

Das Richard Schuberth-Buch steht ja auch meiner Leseliste und der erste Krimi von Franzobel, den ich bei der vorletzten „Buch-Wien“ gewonnen habe und die „Süddeutsche Zeitung“ und da bin ich wieder bei den Rückblicken hat eine Liste der angeblich zehn besten Bücher des Jahres 2015 veröffentlicht, da habe ich Dank „Buzzaldrins Buchgewinn“, dem „Buchpreisbloggen“ und dem eigenen Schreiben fünf schon gelesen und das sechste Jonathan Franzens „Unschuld“ habe ich zum Gebrutstag bekommen.

 

Advertisements

Schreibe einen Kommentar »

Es gibt noch keine Kommentare.

RSS feed for comments on this post. TrackBack URI

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Bloggen auf WordPress.com.

%d Bloggern gefällt das: