Literaturgefluester

2016-01-04

Romananfänge

Filed under: Buchpromotion — jancak @ 00:12
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Jetzt kommt wieder was zur „Buchpromotion“, beziehungsweise ein Pausenfüller, denn die Veranstaltungen haben ja noch nicht angefangen, mit dem Lesen bin ich nicht so schnell und eigentlich will ich inzwischen jeden Tag etwas, solange mir etwas dazu einfällt, schreiben und da habe ich auch einen entsprechenden Aufhänger.

So hat „Buzaldrin“ doch ein Buch auf ihrer Seite verlost, das in einer deutschen Fernsehsendung vorgestellt wurde, das heißt, eigentlich kein richtiges, sondern eher ein Notizbuch, das die Book-Tuberin Kossi entworfen hat, weil sie immer schon ein Buch haben wollte, in dem sie die ersten Sätze aus ihren Lieblingsbüchern schreiben konnte.

Und ich habe ja vor kurzem meine „Lieblingsbücher“ aus meiner Produktion hier vorgestellt und  dabei gedacht, daß ich ja eigentlich einmal einen Adventkalender machen könnte, wo ich jeden Tag einen Satz eines meiner Bücher hineinstellen könnte, da ich ja schon fast vierzig Selbstgemachte habe, hätte ich genügend Auswahl.

Aber ein Monat mit den Romananfängen selbstgemachter Bücher überfordert wohl die Leser, habe ich ja erst gestern bei einer Bücherbloggerin gelesen, daß sie sich zwar sehr über Angebote von Verlagen freut, aber die Indiebook-Autoren, um Verständnis dafür bittet, keine solche Bücher mehr anzunehmen.

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Nun ja, das kann ich nicht verändern, obwohl es sicher schöne und interessante selbstgemachte Bücher gibt. Ein paar davon habe ich gelesen und ein paar geschrieben und wem es interessiert, der kann jetzt ein bißchen in meine Buchanfänge schnuppern und wenn er oder sie  will auch in Andrea Kossmanns „Readings Notes – Mein Buch der schönsten Sätze“ oder ein anderes Notizbuch eintragen:

 

„Novembernebel“

Der Brief lag bei den Poststücken, die Emma Huber heraufgebracht hatte, als sie im Pennyladen Milch und Brot besorgt hatte.

 

„Und Trotzdem“

Helga Schwarz war von der Ambulanz nach Hause gehetzt und hatte sich ohne es zu merken vor den Schreibtisch gesetzt.

 

„Wie süß schmeckt Schokolade? – Ein Wiener Stadtroman“

9. November

8 Uhr Westbahnhof

Steffi Katzengraber  war an diesem Morgen um Punkt acht am Bahnsteig zwei mit dem Intercity-Zug Johannes Brahms auf dem Westbahnhof angekommen.

 

„Wilder Rosenwuchs“

Juni

Auf des Professors glatt glänzender Kopfhaut waren nur noch ein paar vereinzelte weiße Haarsträhnen zu bemerken, die vorwiegend bei den Ohren angesiedelt waren.

 

„Dreizehn Kapitel“

Bücher für zehn Jahre

Als Laura Augustin mit dem Brief von der Pensionsversicherung in ihre Wohnung kam, stöhnte sie vor sich hin, obwohl sie sich freuen sollte.

Hier die Vorschau

 

„Die Stimmungen der Karoline Wagner oder Fluchtbewegung“

Es war an einem eiskalten strahlend schönen Wintertag, als die Lebens- und Kommunikationsberaterin Karoline Wagner von einem sogenannten Anbahnungsgespräch, das sie mit einer ihrer Coachinggruppen gehalten hatte, zurückkam und ihr Wohnhaus in der Wiener Fichtegasse betreten wollte.

 

„M. M. oder die Liebe zur Germanistik“

„So ist das“, dachte Margarete Marek, als sie an diesem Vormittag nach Hause, das heißt, in den Wohnhausblock der Leopold Rister Gasse, im fünften Wiener Gemeindebezirk ging.

 

„Tauben füttern“

Das Verlagshaus lag an einer belebten Ausfahrtsstraße, von der Stadtgrenze nicht sehr weit entfernt, in einer fast ländlich tristen Umgebung, Industriepark mit einem Einkaufszentrum für Großverbraucher, einer Seifenfabrik und einem Fastfoodrestaurant, etwa zehn Minuten von der U-Bahn-Endstation entfernt.

 

„Besessen oder das literarische Leben der Dora Faust“

Dr. Dora Faust

Fichtegasse 6/1/5

1010 Wien

Wien, Jänner, 2001

Betr. Staatsstipendium für Literatur:

Hiermit suche ich mit meinem in Arbeit befindenden Roman „Die Viertagebuchfrau oder was ist los in Wien?“, von dem derzeit etwa 199 Seiten fertiggestellt sind und ich die Martha Müler Szuenen auch noch neu bearbeiten und den Handlungsgang der Rosa Winter, ergänzen möchte, um ein Staatsstipendium für Literatur an.

 

„Eine begrenzte Frau“

„Der schlechten wirtschaftlichen Lage wegen werden wir Sie in unsere nächsten Projekte höchstwahrscheinlich nicht mehr einbeziehen können.

 

„Die Zusteigerin oder die Reise nach Odessa“

Man schreibt immer den selben Roman, ein Leben lang

Erster Teil

l.g@sky-mail.at

Lieber alter Freund, ich glaube, es geht mir gar nicht gut.

 

„Das Glück in der Nische – sozusagen eine Globalisierungsnovelle“

Prolog: Max Traum

Kein Zweifel, Osman ist etwas aufgeregt, als er mit seiner Reisetasche und der Boardingcard den Sicherheitsschalter betritt, um sich für den Flug  729 nach New York einzuchecken.

 

„Die Viertagebuchfrau“

Das Therapiezimmer meiner neuen Praxis, die ich vor zwei Jahren bezogen habe, ist kleiner als das, das ich vorher hatte, dafür befindet sich mein Arbeitsbereich aber jetzt in meiner Wohnung und auch ein Stückchen Garten, das ich jederzeit betreten kann, gehört dazu und da ich es sehr praktisch finde, den Wohn- und Arbeitsbereich vereint zu haben, hat sich meine Lebensqualität dadurch sehr stark verbessert.

 

„Mutter möchte zwanzig Kinder“

Das Haus, Fichtegasse Nummer 33, ist ein Zinshaus der frühen zwanziger Jahre.

 

„Lore und Lena“

Mit grellfarbenen Buchstaben ist „Zur aktiven Schule“ auf den Buntpapierpfeil geklebt, der in den zweiten Stock des alten Stiegenaufgangs des Werkstätten und Kulturhauses hinaufweist.“

 

„Wiener Verhältnisse“

Ein unheimlich starker Sommer

Es war in einem unheimlichen starken Sommer, in dem diese Geschichte beginnt.

 

„Hierarchien oder Der Kampf der Geräusche“

Die Sonne scheint immer noch, als Anna die Tür hinter sich läßt und ins Freie tritt.

 

„Schreibweisen“

„Thea Leitners verrückter Traum“

An diesem Morgen erwachte Thea Leitner erst sehr spät.

„Tod eines Jurymitgliedes“

Kriminalerzählung

„Du hast keine Chance – nütze sie“

„Fund am Donaukanal“

Die neunundsiebzigjährige, am Franz NJosefs Kai wohnende Pensionistin Anna Weber geht regelmäßig jeden Morgen mit ihrem Setter Goggi am Donaukanal spazieren.

„Das Salz in der Suppe oder wie sich die Zeiten ändern“

Samstag Nachmittag pflegte Katharina Mayer ihre Eltern zu besuchen.

 

„Die Frau auf der Bank oder dreimal „S““

Es war knapp vor  Mitternacht als Selma den Springbrunnen am  Rathausplatz erreichte.

Hier die Vorschau und das Bild

 

„Mimis Bücher“

Johannes Staudinger zögerte, als sich sein Finger auf die Namensleiste der Gegensprechanlage legte.

Hier die Vorschau und das Bild

„Heimsuchung oder halb eins“

In den Nachrichten gab es die üblichen Horrormeldungen, die Besetzung des Uni-Campus durch eine engagierte Studentenschaft, die mit den derzeit herrschenden Zuständen, der Überfüllung der Hörsäle, der drohenden Stdiengebühr und den Zulassungsbeschränkungen, die es gab, seit durch die europäische Union jeder EU-Bürger angeblich in Wien studieren durfte, nicht zufrieden war und mit dem für sie zuständigen Minister sprechen wollte, der das bisher verweigert hatte.

Hier die Vorschau

 

„Sophie Hungers Krisenwelt“

Ich war nach Hause gekommen und stellte meine Tasche ab.

 

„Das Haus“

Prolog

Die Hundertjahrfeier der Landes- Heil- und Pflegeanstalt am Steinhof fand an einem der schönen Herbsttage statt, die zum Verweilen und Spazieren in dem geräumigen Parkarreal aufforderten.

Hier die Vorschau  und das Bild

 

„Anna kämpft gegen das Vergessen“

Als Anna die Augen aufschlug fühlte sie sich angespannt und sie war naß vor Schweiß

Hier die Vorschau und das Bild

„Zwillingswelten“

Wien-Linz-Trapani

Es regnete ein bißchen als Katharina Hahnenpichler mit ihrem Rucksack und der schwarzen Reisetasche vor die Haustür trat.

Hier die Vorschau und das Bild

 

„Paula Nebel“

Herr Hans hatte beim Hinauftragen der Einkäufe geholfen, war er ja ein kräftiger junger Mann, dem es nichts ausmachte, die Tasche mit den Milchpaketen, dem Brot und dem Gemüse mit einem Schwung in die Hand zu nehmen und so schnell, wie sie gar nicht schauen konnte, in den zweiten Stock zu befördern.

 

„Brüderschaft“

Barbaras Hände zitterten, als sie die Schreibtischlade öffnete, um die Dokumente der Mutter zu suchen.

Hier die Vorschau und Bild

„Die Radiosonate oder das einsame Jahr“

Es war halb drei des frühen Morgens, des ersten Jänner, als Elsa Eisenstein ihr Wohnhaus erreichte.

Hier das Bild

 

„Im Namen des Vaters“

Als Veronika Sieberer das kleine Palais erreichte in dem „Das Buch und seine Zukunft“ in allen seinen Facetten diskutiert werden sollte, war es nebelig und ein rauher Windhauch streifte ihr Gesicht.

Hier die Vorschau und das Bild

 

„Absturzgefahr“

Als Fritzi Jelinek das Haus betrat, drang durch das Erdgeschoß lautes Lachen.

 

„Die Wiedergeborene“

Theresa Brunner hatte Albert Taher auf der Demonstration kennengelernt, die sich vor der Universität formierte, als sie von der Sprechstunde des Professors kam.

 

„Beim Sterben sollte man zu Hause sein“

Prolog

„Lieber Leo!“

Wenn du diese Zeilen liest, wirst du deinen achtzehnten Geburtstag feiern und ich lange schon gestorben sein, wie wahrscheinlich auch dein richtiger Vater,Kasimir Konstantin, Isabella Ilahy, die einmal eine berühmte Burgschauspielerin war, Frau Kommerzialrat Steinhuber, sowie Primar Wallner.

 

„Kerstins Achterln“

Der Kopf dröhnte, als Kersin die Augen öffnete und sich nicht erinnern konnte.

 

„Miranda Schutzengelchen“

Miranda Himmelbauer konnte nicht verleugnen, daß sie sich ein wenig unbehaglich fühlte, als sie nach dem Joint griff und tief inhalierte.

 

So das ist jetzt alles ein bißchen ungeordnet und durcheinander. Einige der Bücher sind auch eher Erzählungen.

„Die Hirachien“ mein 1990 in der „Edition Wortbrücke  Roman ist auch dabei, die beiden Erzählbände und das „Literaturgeflüster-Texte-Buch“ nicht, dafür die „Schreibweisen“, die aus den Erzählungen „Der verrückte Traum der Thea Leitner“, „Tod eines Jurymitgliedes“ und „Das Salz aus der Suppe“ – „Geschichten über den Wiener Literaturbetrieb“ bestehen.

Ich habe soweit möglich, die Bücher auf meine Website verlinkt, so daß man da auch das Probelkapitel lesen kann. Vorschauen gibt es ab der „Radiosonate“ im Blog und auch ein paar andere Artikel, sowie das Rätsel zu „Dreißig Fragen zu Dreißig Bücher“ und seine Auflösung. Aber da gibt es ja jetzt schon einige mehr.

Vielleicht konnte ich auf das Werk einer unentwegten Selbermacherin neugierig machen. Vielleicht gibt es auch einen Lieblingssatz. Mich würde es freuen und einige der Bücher sind auch noch bei mir zum Selbstkostenpreis zu beziehen oder als Rezensionsexemplare zu bestellen.

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