Literaturgefluester

2016-05-02

Romanentwicklung

Mit der Romanentwicklung geht es eigentlich, was ich sehr schön empfinde, zügig weiter. Sechsechzig Seiten, fünfundzwanzig Szenen, 30.611 Worte und der ungefähre Plot im Kopf, beziehungsweise im Notizbuch aufgeschrieben.

Es gibt die berühmten drei Ebenen, die, wie ich gestern im „Literarischen Quartett“ hörte, einen guten Roman ausmachen sollen.

Die Schriftstellerin Anna Augusta, die sich ein wenig ausgeschrieben fühlt, beziehungsweise wegen der Kritik „Das berührt mich nicht!“, beleidigt ist, erzählt ihrem Psychiater The Hardenberg, die Plotentwicklung. Der fungiert genauso, wie ihre Nichte Angie Engel als Romancoach und verschreibt ansonsten Johanniskrauttee.

Das entwickelt den Roman auf der  einen Seite, bisher gab es immer eine A.A. Szene und dann abwechselnd eine mit den Romanfiguren, ob ich das ganz durchhalten werde, weißt ich nicht.

Die zweite Ebene ist die Lehrerin Hildegard Hadringer, die nach der Pensionierung auf Weltreise gehen wollte und zu Beginn nicht weiß, ob sie sich angesichts der Flüchtlingskrise so einfach ein schönes Leben machen darf?

Eine interesssante Frage, wie ich finde, ich ich auch selber nicht einhalte. Sie trifft als sie auf der Bank ihr Reisegeld  beheben will, ihre ehemalige Schülerin Zarah Bashrami wieder, die ein Stück über den 12. Februar 1934 schreibt und das mit Zoran Simcic und Jurij Abrahamovic in einem Turnsaal eines Studentenheimes probt.

Die spielen die Rollen von Stefan Zweig und Heimito von Doderer, die sich an jenem Tag im Cafe Central treffen und in der dritten Ebene treffen die beiden Dichter sich im Wolkencafe mit dem Fräulein Anne Frank, das ihr Tagebuch nicht weiterschreiben kann und schauen mit einem Fernrohr auf die Erde hinunter und den Proben zu.

Ebene zwei geht weiter mit einer möglichen IS-Gefähridung von Zoran Simcic, der ist als Baby mit den Eltern aus Bosnien nach Wien gekommen, hat die Schule abgebrochen, wurde im „Reinhardt-Seminar“ nicht aufgenommen, ist jetzt frustriert und geht in die Moschee zu einer Korangruppe, um sich auf seine Religion zu besinnen, in die schöne Zarah ist er auch verliebt und auf Jurij eifersüchtig, der mit zehn Jahren mit seiner Famlie aus St. Petersburg nach Wien gekommen ist.

Die Hildegard wird-,  es gibt auch eine Bundespräsidentenwahl und Judith Gruber-Rizy, die meinen Blog ja regelmäßig zu lesen scheint, hat mich gefragt, warum ich über die nicht geschrieben habe?, nun denn, es ist ja eigentlich ein literarischer Blog, es gibt zwar auch immer wieder politische Artikel und eine „Präsidentin auf dem Opernball“ gibt es auch, aber bei meinem letzten Schreibbericht habe ich kurz vor fünt mit der Bemerkung aufgehört, daß ich nun das Radio aufdrehen und mir die Ergebnisse, die für mich sehr sehr überraschend waren, anhören werde, als sie für ihre Reise, die sie nachdem sie den Proben zugehört hat, doch machen will, Besorgungen macht, vielleicht El Awadalla, die sie von früher kennt, treffen. Sie trifft vielleicht auch Zoran vor seiner Moschhe und der wird dort auch von Lara, das ist Juris Schwester, die Psychologie studiert und ihr Psychotherapiepropädeutikum gerade begonnen hat, angesprochen und Zahrah trifft in der NB, als sie dort ihre Diss über Anne Frank weiterschreibt, Jurij Abrahmovic, der erzählt ihr, seine Familie bekommt nun endlich die Staatsbürgerschaft, sie ihm, daß sie ihr Stück während der Festwochen bei einem Höfefest in einem Gemeindebau, im Reumannhof vielleicht, aufführen können und Zoran will ja dann die Aufnahmsprüfung nochmals machen und das als Entscheidungshilfe nehmen, ob er in Wien bleiben oder eine Kämpferausbildung in Syrien machen wird.

So weit, so what, das A. A. mit ihren Roman, der auf diese Art und Weise entsteht, auf die Shortlist des neuen österreichischen BPs kommen wird, habe ich schon geschrieben. Hildegard Hadringer wird  nach der Wahl, die höchstwahrscheinlich Norbert Hofer oder vielleicht doch Alexander van der Bellen gewinnen wird, sich auf ihre Reise machen,  die Paare haben sich mit Jurij-Zahra, Zoran-Lara, was wegen der jüdisch- muslemischen Mischung vielleicht Schwierigkeiten machen könnte, entwickelt und das Buch „Die Lügen der Frauen“ eines von A. A. „Wurf oder Greif-Wörter“ wird Zoran im Bücherschrank finden und Lara schenken, nachdem er im „Reinhardt-Seminar“ genommen wurden und die entsprechende Widmung hineinschreiben.

So weit so what, das müßte eigentlich interessant sein und berühren, würde ich denken, auch wenn ich ein paar Rechtschreibfehler drinnen habe.

Der Alfred sollte mir die ja für das Buch korrigieren und das ich das selber ohne ISBN-Nummer herausgebe, sollte in den Selfpublisherzeiten, in denen wir leben, eigentlich kein Problem mehr sein.

Ich bewerbe es  auf meinen Blog, wo ich meine täglichen hundertfünfzig Leser haben, warum sich die, an meinen Gewinnspielen nicht beteiligen, ist mir zwar nach wie vor ein Räsel, aber es wird wahrscheinlich wieder ein solches geben.

An die „Alte Schmiede“ für die „Textverstellungen“ werde ich das Buch, wenn es fertig ist, auch wieder schicken und das Pflichtexemplar an die NB, dann meldet sich die deutsche Bibliothek und will auch ein solches haben und ich denke nach wie vor der psychologische realistische Roman, der sich auch mit der politischen Situation beschäftigt, sollte eigentlich interessieren. Warum das ausgerechnet bei mir nicht zu gehen scheint, verstehe ich, wie gerade geschrieben, nach wie vor nicht ganz. Vielleicht können mir meine Leser da ein wenig weiterhelfen oder ich kann sie dafür interessieren, denn sosehr abseits des Tellerrandes ist es  eigentlich doch nicht und recherchiert habe ich diesmal eigentlich auch sehr viel.

Lese ich mich da derzeit durch den ganzen Stefan Zweig, aber natürlich sind es meine Themen und ein bißchen nehme ich mich selber dabei  auch aufs Korn, so ist die Tatsache, daß die ausgeschriebene Autorin, die ihren Roman einem Psychiater und einer Sozialarbeiterin erzählt, ja ironisch zu verstehen und interessant ist auch, daß es sich bei dem Psychiater um eine Figur aus „Der Frau auf der Bank“ handelt und die Angie Engel ist zwar neu, hat aber die sprechenden Namen, die der Frau Haidegger nicht gefallen haben, als ich die „Sophie Hungers“ schrieb und über ein Schutzengelchen habe ich ja auch schon einmal geschrieben.

 

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