Literaturgefluester

2016-07-20

Ins Cafe Prückl zur Sommerlesereihe

Jetzt bin ich doch ins Cafe Prückl zur Sommerlesereihe der Literaturzeitschrift „Podium“ gegangen, da war ich  einmal einmal vor langer Zeit, in den letzten Jahren habe ich es aber nur in die „Alte Schmiede“ geschafft, da aber in diesem Sommer alles ein bißchen anders ist, den Abend im Hinterzimmer des berühmten Kaffeehauses mit der Originaldekoration aus den Fünfzigerjahren, wie ich bei „Wikipedia“ ergooglet habe, verbracht.

Ein paar Stammbesucher aus der „Alten Schmiede“ habe ich getroffen,  Monika Vasik ist vor mir hineingegangen, einen roten Spritzer bestellt, dann kam schon Christa Nebenführ begrüßte und wies auf den Folder und der Podium Adresse hin, wo man  alle Informationen über den „Literaturkreis Podium“, seine Aussendungen und Ausschreibungen erfahren kann.

Dann stellte sie die Krimiautorin Eva Holzmair vor, deren „Rose, Löwe, Romarin“, ich glaube, zum letzten Geburtstagsfest von Judith Gruber-Rizy bekommen habe, diesmal las sie eine Geschichte aus ihrem Erzählband „Heimkommen“, die um das Thema „Arbeitswelt“ ging.

Die Erzählerin besucht einen alten offenbar dementen Mann in seinem Altersheim, einen ehemaligen Streckengeher, das waren offenbar die Bahnbeamten, die die Schienen nach Schäden absuchten, den sie sich sozusagen als Vater adapotierte, weil sie mit ihrer jugendlichen Mutter, die sie bei ihren Bekanntschaften oft vergaß, ihre Schwierigkeiten hatte.

Dann kam als nächster Leser Mathias Mander, ich glaube, ein „Podium-Urgestein“, den ich schon Mal in der „Gesellschaft für Literatur“ hörte und auch einen seiner „Garanas-Bände“ gelesen habe. Ein sehr umtriebiger Autor mit einer sehr langen Werkliste, den Christa Nebenführ sehr genau und sorgsam einführte, wofür er sich auch bei ihr bedankte und das Lob an sie  zurückgab.

Er las zwei Szenen aus einem seiner Theaterstücke, in dem es wieder, um Wirtschaftskorruption, offenbar sein Spezialgebiet ging, eine Glasfirma, soll um Geld zu verdienen, bei Waffenschiebereien mitmachen, der Buchhalter oder Betriebsleister versucht das aber zu verhindern.

Der dritte Autor, ein junger Mann aus Linz, Stephan Roiss, war mir völlig unbekannt.

Sein Text, der Christa Nebenführ sehr gefallen hat „Im Hinterland der Sprache“, war wie er selber meinte sehr schwierig zu verstehen, kein üblicher narrativer Text, aber voll Sprachgewalt und Formulierungskunst, wie Christa Nebenführ abschließend formulierte und nächste Woche geht es noch an zwei Abenden, dem Montag und den Mittwoch weiter, da werden unter anderen noch Margit Hahn und Manfred Chobot lesen, aber höchstwahrscheinlich werde ich nicht mehr hinkommen.

Im nächsten Jahr, das hat Christa Nebenführ auch schon erwähnt, wird „Literatur und Glück“ das Thema sein, was sicherlich interessant werden wird.

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