Literaturgefluester

2016-09-15

Lyrik und bildendende Kunst in der Edition NÖ

Die „Edition NÖ“, der Verlag der Kulturabteilung des Landes Niederösterreich, geleitet von Gabriele Ecker gibt es seit fünfundzwanzig Jahren.

Da gibt es dann am achtzehnten November eine Festveranstaltung im Palais Niederösterreich in der Herrengasse, verbunden mit der Vergabe der Hans Weigel– Stipendien, das einmal vor langer Zeit Cornelia Travnicek bekommen hat.

Da ist dann auch die „Asche meiner Schwester“ herausgekommen, ein Roman der offenbar keiner ist, gilt doch „Chucks“ als der Debutroman, seit damals schnorre ich Gabriele Ecker gelegentlich um Bücher an und heute wurden zwei Lyrikbände der Edition, die beide gemeinsam mit  Werken bildender Künstler herausgegeben wurden, i2n der „Gesellschaft für Literatur“ vorgestellt.

Richard Walls Irland-Gedichte „Achill-Verse vom Rande Europas“, die von Martin Anibas illustriert wurden und der Gedichtband „Sprachvorspiele-55 Liebesgedichte“, von Herbert J. Wimmer, bemalt von der Tänzerin Marion Steinfellner, die ich schon beoi zwei Performances, eine davon gemeinmam mit Herbert J. Wimmer gesehen habe.

Also sehr interessant, der Lehrer Christian im Publikum, ihm habe ich gleich erzählt, daß ich gerade mein zehnten dBp Buch begonnen habe, während die östBp nur spärlich eintreffen, was schade ist oder auch nicht, daneben saß Elfriede Haslehner, Richard Wall begrüßte und dessen Gedichtband hat ja Doris Kloimstein, wie sie mir auf Alfreds Geburtstagsfest erzählte sehr gefallen.

Das 1953 geborene GAV-Mitglied Richard Wall, der sowohl in OÖ als auch in Nö lebt, war Stipendiat bei der „Böll- Stiftung in Irland, hat da seine Gedichte geschrieben und Gabriele Ecker suchte dafür einen Illustrator, den sie in  Martin Anibas fand, der heute nicht anwesend war, so wurden nur seine Bilder gezeigt und Richard Wall las dazu Textproben, während Herbert J. Wimmer, der, wie ich meine, experimentelle Dichter, gemeinsam mit Marion Steinfellner auftrat.

Sie hat sich einige Tage oder Wochen mit seinen Texten beschäftigt, dazu gemalt und ihren Bildern dann auch noch Überschriften gegeben, die sich auf jeweils eine Gedichtzeile, die dann von ihr ergänzt wurden bezogen.

Spannend spannend, danach gabs Gespräche und was zu trinken und zu knabbern und was die experimentelle Literatur betrifft, kann ich vermelden, Ilse Kilic, welch Überraschung ist die neue „Veza Canetti-Preisträgerin“, die im MUSA am fünften Oktober präsentiert wird und von Gabriele Ecker habe ich mir noch die von Barbara Neuwirth herausgegebene Anthologie „AuserLesen“ gewünscht, die die Texte der NÖ Stipendiaten enthält.

Ich habe ja früher, weil ich ja einen NÖ- Zweitwohnsitz habe auch um ein NÖ-Stipendium angesucht, aber nie eines bekommen, die schlechte Kritik von Peter Zumpf in  der „Literatur in NÖ“ hat das vielleicht verhindert, aber ich kenne Gabriele Ecker von der Zeit, als ich im Rahmen der GAV, ich glaube am Hammerweg zuerst „Literatur von Frauen“ und dann noch die „Selbstmordanthologie“ präsentiert habe.

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