Literaturgefluester

2016-10-24

Gastland: Niederlande und Flandern

Noch ein kleiner Nachtrag zu meinem heurigen „Buchmessen-Surfing“, das ich ja nur sehr sporadisch und unvollkommen betrieben habe, weil ich stattdessen auch beim „Jelinek-Symposium“ zu deren siebzigsten Geburtstag, beim kulturpolitischen Arbeitskreis und bei der Generalversammlung der IG-Autoren war.

Aber die Buchmessen haben ja nicht nur ihre Buchpreise, sondern auch die jeweiligen Gastländer, die mich mehr oder weniger interessieren, beziehungsweise mehr oder weniger intensiv an mir hängen bleiben, aber ich interessiere mich ja auch, obwohl ich ja bevorzugt deutschprachige Gegenwartsliteratur  lese und über sie schreibe, für die Literatur der Nachbarländer und nehme mir solche Bücher wenn ich beispielsweise in den Urlaub nach Kroatien oder Ungarn fahre, bevorzugt mit. Einen litauischen Literaturstreifzug gibt es auch.

Heuer waren Holland und Flandern, das ist, glaube ich, der deutschsprache Teil Belgiens, die Gastländer und zumindest zu Holland habe ich einen größeren Bezug, weil ich früher, als Studentin sehr regelmäßig dort hingefahren bin und meinen Freund Frans besuchte, den ich 1973 während meines Workcamps im Westpark Hospital in England kennenlernte.

Da habe ich ihm, ich glaube, in den Achtzigerjahren nach der holländischen Literatur befragt und er hat mir, glaube ich, Maarten T`Hart  „Ein Schwarm Regenbrachvögel“ genannt.

Ich habe mir dann noch 2005, als ich in der Szene Margareten den dortigen Literaturpreis gewonnen und einen „Thalia-Gutschein“ bekommen habe, sein „Mozart-Buch“ dazugekauft.

Im Laufe der Zeit sind dann noch Bücher von Cees Nooteboom und Harry Mulisch dazu gekommen.

Frans hat mir dann noch Anna Enquist und ihr Buch „Die Betäubung“ genannt. Margrit de Moor ist auch noch eine holländische Schriftstellerin. Von Anna Enquist und Harry Mulisch habe ich in den offenen Bücherschränken jeweils ein Buch in hollänischer Sprache gefunden und just for fun mitgenommen, weil das Holländisch, dem Deutschen ja sehr ähnlich ist und ich mir einmal sogar ein Lehrbuch dafür kaufte.

Von den belgischen Autoren wüßte ich nur Dimitri Verhulst von dem ich zwei Bücher gelesen habe und jetzt fällt mir noch ein, daß ich einmal in der alten Schmiede war, als Peter Buwaldas „Bonita Avenue“ vorgestellt wurde, als das Buch, glaube ich, noch gar nicht auf Deutsch übersetzt wurde.

Da war, glaube ich, das ganze niederländische Institut samt Professor im Publikum und hat den Autor sehr viel gefragt und auf der folgenden Leipziger Buchmesse gab es dann schon die Übersetzung die groß präsentiert wurde.

Heuer in Frankfurt wurde das Gastland, beziehungsweise die Gastländer auch groß präsentiert und es wurden, glaube ich, vierhundfünfzig Bücher extra dafür auf Deutsch übersetzt.

Die Blogger hat das auch sehr interessiert, so haben Mara Giese und die „Klappentexterin“ interessante Artikel dazu gebracht und bei „3 Sat“ gab es auch einen Film, wo das Land, die Bücher und die Autoren vorgestellt wurden.

Und weil ich, wenn ich in die „Alte Schmied“ gehe,  immer den „Morawa“ durchquere und der auch einen Stapel der Gastlandbücher dort liegen hat, habe ich auch schon in einige hineingesehen und habe mich diesbezüglich informiert. Jtzt fällt mir noch ein, auf Leon de Winter und Connie Palmen, beziehungsweise auch auf Arnon Grünberg, alles „Insel-Autoren“, von denen ich schon Bücher gelesen habe, beziehungsweise sie auf Lesungen hörte, habe ich jetzt vergessen und das sind auch die Autoren, die in den Filmen, beziehungsweise beim „Blauen Sofa“ oder den „3 sat-“ oder „ARD-Stand“ auftraten.

Ich habe auch noch vergessen, daß ich 1986 als ich mit meiner Psychologenkollegin Irmgard G. in Holland war, auch einen Tag mit dem Frans in Brüssel war und das ist eine zweisprachige Stadt, nämlich holländisch und französisch, aber die Holländer wollen sie dort nicht und so tun sie, als würden sie holländisch nicht verstehen und so mußte der Frans Französisch sprechen, als er in einem Geschäft etwas kaufen wollte.

Das kam in den Filmen über Land und Leute auch so vor und da wurden natürlich einige interessante Romane vorgestellt, die mich neugierig machen und die ich auch gerne lesen, beziehungsweise finden will.

Vielleicht habe ich Glück und es liegen in ein paar Monate die Leseexemplare vielleicht von Connie Palmens  „Du sagst es“, ein Buch Bücher Syvia Plath und ihren Ehemann Ted Huges im Schrank, Nina Weijers „Die Konsequenzen“ würden mich interessieren oder Arnons Grünbergs „Muttermale“, aber ich habe ja ohnehin schon so eine lange Leseliste und bin ja jetzt erst am Fertigwerden der österreichischen Buchpreisliste, die Debut und auch noch einige andere Neuerscheinungen warten noch auf mich und zu meinem Geburtstag habe ich mir vom Alfred das neue Buch der Marlene Streeruwitz, Isabell Lehns „Binde zwei Vögel zusammen“ und Tomer Gardis „Broken German“ gewünscht, Peter Henischs „Suchbild mit Katze“ würde ich auch sehr gerne lesen und dann warten auf mich  auch noch mein Vicki Baum- Schwerpunkt und vier Neuerscheinungen vom Vorjahr oder ältere Buchpreisbücher, beziehungsweise das, was ich vor zwei Jahren auf der Buch-Wien gewonnen habe, sprich Bücher von Arno Geiger, Sabine Gruber, Richard Schuberth und Franzobel auf mich die ich unbedingt auch noch heuer lesen will.

Ich habe aber sicher noch ein paar Bücher, der schon erwähnten Holländer auf meinen Stapel, die ich mir nach und nach auch hervorziehen und lesen will und so war es  interessant und lehrreich, sich ein bißchen neben dem Buchpreisbloggen bezüglich Gastland auf der Messe herumzutreiben und mich  über die Literatur der Niederlande und von Flandern zu informieren.

Vor ein paar Jahren habe ich, glaube ich, auch einen extra Artikel über das sagenhafte Island gemacht, seither ein paar diesbezügliche Krimis gefunden, aber leider leider noch nicht gelesen, dafür habe ich das aber mit der „Atomstation“ getan.

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