Literaturgefluester

2017-06-21

Koreanische Comics

Das dritte Mal Literaturhaus in dieser Woche, ich kann mich gar nicht erinnern, daß ich das jemals drei Tage hintereinander getan habe.

Morgen geht es dann weiter mit der „Lese Auslese“ in der „Gesellschatt für Literatur“ und das ist  diesmal besonders interessant, weil Katja Gasser, die Jurysprecherin des dBps ist. Se wird aber natürlich nicht verraten,was auf ihrer Einreichiungsliste steht.

Stephan Teichgräber hat mir im „Centrope Workshop“ der heute ja das vorletzte Mal stattfand, selbstbewußt geraten, trotzdem danach zu fragen, damit sie sich wichtig fühlt, mach ich natürlich nicht und bin trotzdem neugierig und das Literaturhaus war heute wieder einmal sehr voll.

Überfüllt mitLeuten, die ich außer derAutorammsammlerin und der Crew nicht gekannt habe, gibt es ja, glaube ich, außer mir, kein literarisches Stammpublikum mehr und es wurde, was vielleicht auch ein bißchen ungewöhnlich ist ,ein Comic vorgestellt und da noch ein ganz besonderer und zwar hat, die in Wien und Berlin lebende Journalistin koreanischer Abstammung Vina Yun ein Stipendium für migrantische Kunst und Kulturproduktion gewonnen und die hat sich dann vier Zeichnerinnen gesucht undmit ihrer Hilfe einen Comic oder Graphic Novel über das Leben der koreanischen Krankenschwestern im Wien der Siebzigerjahre gemacht und da muß ich sagen, obwohl ich ja sehr viel im Krankenhausbereich supervidiert und unterrichtet habe, gar nicht gewußt, daß es da koreanische Krankenschwestern gegeben hat, philipiinische und indische wohl und einmal hatte ich auch eine, beziehungsweise ihren Sohn, als meinen Klienen, aber in den Siebzigerjahren wurden, die von der Stadt Wien hergeholt und vorher in Südkorea in einem sechs Wochren Schbnelldeutschkurs ausgebildet und Vina  Yun ist auch 1974, als Tochter koreanischer Eltern, die allerdings nicht Krankenschwester oder Pfleger waren, geboren worden.

„Homestories“ heißt der Comic in zwei Bänden mit einem Poster, der da entstanden ist, und Conny Lee vom FM4, die einen lornischen Vater hat, der, als Art in NÖ tätig war, moderierte.

Vina Yun und die Comiczeichnerinnen Tine Fetz, Patu, Moshtari Hilal und Sunanda Mesquita, die aus Wien, Berlin und Hamburg kommen und alle, glaube ich, keine Koreanerinnen sind, präsentierten, die  Comicbände, die projeziert und vorgelesen wurden.

Dazwischen gab es Musik aus den Siebzigerjahren und in Band eins kommt ein junges Mädchen mit anderen Koreanerinnen nach Wien, wird hier im Schwesternheim willkommen geheißen, bekommt zum Auftakt  Frankfurter Würstchen mit schwarzen Brot, Igit Pfui, zu essen, lernt einen koreanischen Studenten kennen und bekommt von ihm zwei Kinder.

Im zweiten Band wird dann die Geschichte der zweiten Generation erzählt. Dann gabs eine   Podiumdiskussion. Gebärdensprache Übersetzung gab es auch und sehr viele migrantische Kinder durchaus nicht koreanischer Abstammung im Publkum.

Ich interessiere mich ja sowohl für die migrantische Situation, als auch für Comics, habe da nicht viele, aber wohl ein paar gelesen und interessant, in derDokumenttionsstelle für ost europäische Literatur hätte es am Dienstag einen Vortrag über Comics in Osteuropa geben sollen, der um fünf beginnen sollte.

Leider habe ich mir gestern um sechs ein Erstgespräch eingeteilt, als ich mich aber schon darüber ärgern wollte, teilte uns Stephan Teichgräber heute mit, daß der Vortrag ausfällt, ich muß mich also mit den Comics über Korea beziehunGsweise Berlin begnügen, denn von der in Berlin lebenden Tina Fetz, gab es einen über die Berliner Subkultur, gestiftet von der „Lotto Stiftung Berlin“ zur freien Entnahme.

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