Literaturgefluester

2017-08-21

Lope de Vega und Leonard Cohen

Bis vor einem Jahr habe ich im Juli und im August Sommerfrische bei Harland bei St. Pölten gemacht, das heißt, ich hatte Montag und Dienstag meine Praxistage und sind Dienstagabend nach Harland und Montag früh von dort wieder nach Wien gefahren.

Seit dem Vorjahr macht der Alfred Altersteilzeit, das heißt, err arbeitet nur von Dienstag bis Donnerstag, da habe ich meine Sommerfrische angepaßt, verlängerte Wochenenden daraus gemacht und mir nur ausbedungen, daß wir zu den O Tönen gehen, was ich ja vorher gespritzt habe.

Im Vorjahr sind wir aber schon öfter am Montag Nachmittag nach Wien gefahren und dann ins Weinhaus Sittl zu den dortigen Lesetheateraufführungen gegangen, diesmal habe ich strikt darauf geachtet, daß wir erst am Dienstag fahren, bin im Juli am Dienstagabend im Cafe Prückl gewesen, Mittwoch Rathausplatz, Donnerstag O Töne, aber dann ist dem Alfred das früher Aufstehen auf die Nerven gegangen, wir sind am vorigen Dienstag, der ja der Feiertag war also schon um sechs nach Wien gefahren und ich bin auf den Rathausplatz zu der „Entführung aus dem Serail gegangen“, während der Alred aus den am Sonntag bei der Rudolfshöhe gepflückten Brombeeren Marmelade machte und jetzt ist er daraufgekommen, daß es am Montag am Rathausplatz ein Konzert mit Leonard Cohen gibt.

Dort wollte er hin, das interessiert mich aber nicht so sehr, so daß ich vorher ins Weinhaus Sittl ging, denn da fangen die Veranstaltungen schon um neunzehn Uhr an und diesmal war Lope de Vega und „Die Angel der Kurtisane“ daran, das interessierte mich ganz ehrlich zwar auch nicht so besonders, bin ich ja  kein dramatischer Typ und gehe kaum ins Theater und dann noch ein spanischer Shakespearre-Zeitgenosse.

Ich bin aber trotzdem hin, habe mir einen roten Spritzer bestellt und weil Lope de Vega offenbar auch andere nicht so sehr interessierte oder das nicht ganz so gute Wetter abgehalten hat, hätte ich eigentlich keine Stunde vorher kommen müßen, sonder auch nach sieben noch einen  Platz gefunden.

Die Christa U., meine Hauptschulkollegin ist aber gekommen und die Ruth, die schon von ihrer Kur zurück ist. Die ist zwar nicht sehr lange geblieben, sondern gleich weiter zum Rathausplatz gegangen, wir konnten aber trotzdem noch kurz unser morgiges Gesrpäch in der Literaturabteilung  ezüglich der „Kunst im öffentlichen Raum“ besprechen.

Das Stück war dann ganz interessant, Renate Woltron hat es verantwortet und mit Manuel Gierisch die Hauptrollen gelesen, Christa Kern war die die Kammerzofe, Ottwald John der Diener und im dem Stück ist es um eine habgierige Kurtisane gegangen, der einen Kaufmann, um zweitausend Gulden betrügt, die er sich dann aber wieder zurückholt.

Danach war noch Zeit auf den Rathausplatz zu gehen und den Alfred abzuholen,  beziehungsweise habe ich das Konzert noch eine gute Stunde gehört und der im vorigen November verstorbene Leonard Cohen, die Beweglichkeit eines alten Mannes war auch sehr beeindruckend, so daß es eine weitere Abwechslung in meinem Sommerfrischeneinerlei gegeben hat, das jetzt noch eine Woche geht, aber da lese ich ja schon fleißig Buchpreis und die ersten Veranstaltungsankündigungen sind auch schon zu mir gekommen und das Volksstimmefest gibt es ja dann  bald auch.

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2 Kommentare »

  1. ja, genau, ja, ja, in deinen flüstereien sehe ich auch immer wieder wo überall ich nicht war, har har har, lg r

    Kommentar von rudolf lasselsberger — 2017-08-27 @ 15:56 | Antwort

  2. Na dann können wir uns ja wieder einmal treffen, beispielsweise beim Volksstimmefest nächste Woche, oder bei der Poet Night und gerne wieder als Leser auf meinem Geburtstagsfest, würde mich freuen, bis dahin alles Liebe, hoffe es geht dir gut und schreibst fleißig!

    Kommentar von jancak — 2017-08-27 @ 18:44 | Antwort


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