Literaturgefluester

2017-09-04

Joe Berger Songs

Im Weinhaus Sittl gab es anläßlich der Sommerreihe des ersten Wiener Lesetheaters  heute wieder einen Joe Berger Abend.

Zum fünften Mal hat jetzt Christian Katt einen Abend mit Texten des 1993 in Kaltenleutgeben geborenen und 1991 in Wien verstorbenen Schriftsteller, Schauspielers und Aktionisten Joe Berger veranstaltet.

Bei den letzten beiden waren wir und beim Joe Berger-Symposium in der Wien Bibliothek bin ich auch einmal gewesen.

Joe Berger, das Original, dessen literarische Bedeutung, die Wien-Bibliothek, wie man bei Wikipedia nachlesen kann, das erste Mal gewürdigt hat und die sich jetzt dank des Lesetheaters, Christian Katt und Ottwald John beispielsweise, langsam herumspricht.

Da gibt es die „Märchen für Konsumkinder“ und das „Playoyer für den Alkohol“, ein Buch, das ich in meiner Sammlung habe.

Es gibt aber auch, wie Christian Katt in seiner Einleitung betonte, eine Schallplatte“,1982 mit Loys Egg entstanden und jetzt nur noch antiquarisch erhältlich.

Es gibt  auch die „Wiener Depressionen“, Lieder, die von dem 2015 verstorbenen Komponisten Ernst Kölz vertont wurden und der war GAV-Mitglied und bei einem der in Mürzzuschlag veranstalteten Feste, da bin ich ja einmal bei einem für Gerhard Rühm, Ernst Jandl und Friederike Mayröcker in den Neunhzigerjahrten gewesen, habe ich mit ihm und  dem Experimentalfilmer Kurt Krenn in derselbenPension gewohnt.  So habe ich ihn kennengelert und ihn einmal auch zu einem meiner literarischen Geburtstagsfeste eingeladen.

Da hat er mir die CD mitgebracht und als ich heute das Pelikanstüberl des Weinhaus Sittls erreichte, probte gerade sein Sohn Claudius diese Lieder.

Nach und nach traf dann das Publikum ein, es wurde voll und Richard Weihs begann mit seiner Gittarre, zwei Berger- Lieder zu singen.

Dann kamen Eva Filip und Magdalena Knapp-Menzl mit Texten aus dem „Playdoyer für den Alkohol“ musikalisch von Richard Weihs mit der Gitrarre, Zieh- oder Mundharmonika begleitet.

Ottwald John hatte einen beeindruckenden Auftritt, in dem er die neben mir sitzende Ruth umarmte und auch Christian Katt gab einen Berger Song von sich, bis dann Claudius Kölz die Lieder seines Vaters sang und es heute in dem Extrazimmer einen sehr tollen Abend gab,  so daß ich mich schon auf das nächste Jahr freue, wo es vielleicht wieder eine andere und neue Facette des verstorbenen Shzene Literaten, wie auch in Wikipedia steht, zu erleben gibt.

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