Literaturgefluester

2017-09-05

Die österreichische Buchpreisliste und ihre Beziehung zu den O-Tönen

Jetzt ist sie da, die zweite österreichische lange Buchpreisliste, die, wie ich höre, in Deutschlan ziemlich unbekannt ist und wenn man sich so die Namen der nominierten Bücher durchsieht und sie mit meiner vor ein paar Wochen getroffenen Schätzung, vergleicht, dann sieht man, es gibt, wenn man regelmäßig zu den O-Tönen geht, nur wenige Überraschungen oder doch. Ein paar experimentelle Bücher von denen ich öfter hörte, die aber irgendwie an mir vorbeigegangen sind, wie das, der Brigitta Falkner oder des Oswald Eggers, und  von Franz Schuhs „Magazin des Glücks“, ein Buch das es meiner Schätzung nach schon seit ewigen Zeiten gibt, war für mich auch eine Überraschung.

An Doris Knecht neues Buch hätte ich ja bei der deutschen Liste gedacht und das ht der Alfred heuer in Leipzig ja gekauft, aber dann der Anna geschenkt, während ich, als er in Amerika war, „Wald“ gelesen habe, was einmal im Schrank für mich lag.

Also keine sonderlichen Überraschungen, aber da hatte ich ja nach den letzten O-Tönen, als Katja Gasser dort bedauerte, dam man Florjan Lipus den großen österreichischen Staatspreis verwehrte, die Idee, daß wir, wenn, er auf der Liste steht, schon genauso den Preisträger hätten, wie es im Vorigen Jahr die Frau Mayröcker war.

Ist er aber nicht uind war auch nicht so. Natürlich, denn Katja Gasser ist ja in der Jury für den deutschen Bp und tüftelt, während ich gerade eine Longlistlesepause mache und mich mit literarischen Reportagen beschäftige, aus, wer da nächste Woche auf die kurze Liste kommt?

In der österreichen Jury sind die Buchhändlerin und Amazon-Hasserin, Petra Hartlieb, deren „Wunderbare Buchhandlung“, ich noch lesen muß, Klaus  Kastberger, der bei den O-Tönen moderierte, Klaus Nüchtern vom Falter und Kristina „Pfoser vom ORF und die mir eher unbekannte Wiebke Porombka, die, glaube ich, schon einmal in der dBpjury war und ich hätte noch gedach,t Brigitte Schwens Harrant, aber die war vielleicht schon im vorigen Jahr dort und wer, werden jetzt meine Leser vielleicht fragen, steht  nun auf der langen Liste und auf der kurzen für die Debuts?

Also als erstes eine Überraschung, obwohl es eigentlich nicht so unerwartet ist.

  1. Oswald Egger „Val di Sol,   dann folgt zweitens wieder sehr experimentell und daher für mich unerwartet
  2. Brigitta Falkner „Strategien der Wirtsfindung, aber da gab es schon eine Ausstellung im Literaturhaus darüber
  3. Olga Flor „Klartraum“ endlich ein OTöne -Treffer, aber auch ein sehr kompliziertes Buch, ob ich es verstehen werde>?
  4. Paulus Hochgatterer „Der Tag an dem mein Großvater ein Held war“, decapo o-tönig und sehr kurz für die Vielleserin also erholsam
  5. Doris Knecht „Alles über Beziehungen“, ein Buch, das an mir bisher vorbei gegangen ist. Aber vielleicht kann ich es mir von der Anna holen, wenn „Suhrkamp“ es mir nicht schickt.
  6. Eva Menasse „Tiere für Fortgeschrittene“ ist auch o-tönig und erholsam, weil schon gelesen
  7. Robert Menasse „Die Hauptstadt“, war nicht bei den O-tönen, weil offiziell noch nicht erschienen, steht aber auf der dBp und liegt in meinem Badezimmer und ich freue mich schon auf das Schwein, das da durch Brüssel rennt
  8. Karin Peschka „Autolyse Wien“ wieder o tönig, wieder ein Treffer und beim Bachmannpreis wurde ein Textauszug auch gelesen.
  9. Doron Rabinovici „Die Außerirdischen“ o-tönig und ein Buch, auf das ich mich sehr freue und bitte, bitte, lieber „Suhrkamp“ schick es mir, denn ich habe Doron Rabonivice schon im MQ gefragt, ob er damit wieder auf die Shortlist kommen wird und
  10. Franz Schuh „Fortuna aus dem Magazin des Glücks“, ein Buch, das Christa Nebenführ, glaube ich, schon bei ihrer Glücksreihe in der „Alten Schmiede“ vorstellte oder darüber sprach. Ich bin nicht sicher, ob ich es verstehen werde,  werde es aber sicher lesen , denn die liebe Frau Rössler von Deuticke, die mir ja schon voraussagte, ihr Verlag steht darauf, es mir bereits mit dem Franzobel-PDF schickte, das nicht auf der Liste steht. Aber macht ja nichts, höre ich ja allethalben, der wird den dBp gewinnen oder zumindestens auf die Shortlist kommen.

Also bevor es zum Debutpreis geht, die Trefferanalyse, zwei bis fünf könnte man sagen, denn Olga Flor und Eva Menasse habe ich unter eins bis zehn geschrieben. Hochgatterer, Rabinovici und Menasse dann nur erwähnt und schade, lieber Dietmar Füssel, daß es nichts mit der Longlist wurde.

Aber macht ja nichts, man kann sein Buch trotzdem lesen,  soll es auch und es gibt noch soviel anderes. Ich habe ja inzwischen auf dem Volksstimmefest Gertraud Klemm gefragt, ob sie glaubt, daß sie mit ihrem neuen Buch auf die Liste kommt? Anna Jeller hat es jedenfalls in ihrem Schaufenster liegen und für die, die mich immer unersättlich nennen, Theodora Bauer hat auch ein neues Buch, das nicht auf dieser Liste steht und Picus hat mir schon geschrieben, daß er es mir schicken wird.

Also wieder mehrgleisig und durcheinander lesen und es würde mich auch interessieren, was meine Leser von der Liste halten, aber richtig, es gibt ja noch den Debutpreis und der hat auch zwei O-Töne Treffer, nämlich

1.Mascha Dabic „Streuungsverluste“ und

2.Irene Diwiak „Liebwies“ auf das letztere Buch freue ich mich besonders und  werde es auch lesen, denn die liebe Frau Rössler hat es mir auch geschickt und dann kam noch das für mich völlig unbekannte Buch von

3. Nava Ebrahimi „Sechszehn Wörte“ darauf.

Also lesen, lesen, lesen und ich erwähnte vielleicht der Vollständigheit halber, daß ich da schon sieben deutsche Bp-Bücher hinter mich gebracht habe und jetzt „Refuges Wordwide“, die literarischen Reportagen aus dem „Wagenbach Verlag“ lese und dann mit Uwe Timms „Ikarien“ weitermache. Ein Buch, das auch nicht auf der dLL steht, es aber sicher könnte, bevor ich mit entweder dem „Singen der Sirene“ oder mit „Nach onalko“ weitermache, aber das ist das einzige Buch, das ich von der „Netgalley“ öffnen konnte. Der Verlag hat mir aber inzwischen geschrieben, daß er es mir schicken wird und da ich ja lieber richtige Bücher als Dateien lese, warte ich  lieber noch ein bißchen, umsomehr, daß ich ja auch noch den Seven Regener, den Robert Menasse, die Sasa Mariaa, Salzmann, den Ingo Schulz und und und zur Auswahl habe….

 

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2 Kommentare »

  1. Ich bin schon auf deine Rezensionen gespannt!

    Vom deutschen Buchpreis werde ich auf jeden Fall Franzobel und Noltes Schreckliche Gewalten lesen. Steht Jakob Nolte auch auf deiner Leseliste? Ich würde es sehr spannend finden, wie du die beiden Bücher findest.

    Liebe Grüße, Anja

    Kommentar von Wortlichter — 2017-09-07 @ 20:57 | Antwort

  2. Ja, vom deutschen Buchpreis gibt es schon sieben.
    Auf den Jakob Nolte werde ich wahrscheinlich verzichten müssen, da ich vom Verlag nichts hörte und die Bücher, die man sich bei der Netgalley herunterladen kann, einen derartigen Kopierschutz haben, daß ich sie mit meinem Programm nicht öffnen kann.
    Ich wäre auf diese Wehrwolfgeschichte aber sehr neugierig!
    Franzobel werde ich lesen und war da auch schon bei einer Lesung in der Alten Schmiedeund den O Tönen. Er kann sehr gut schreiben, aber ob mich diese Kannibalismusgeschichte wirklich so interessiert, bin ich mir nicht ganz sicher.
    Dagegen bin ich schon auf Robert Menasses „Hauptstadt“ und Doron Rabinovicis „Außerirdische“, sehr gespannt, werde aber vorher noch ein paar andere Bücher lesen und von den Debuts freue ich mich auf die Bücher der Mascha Dabic und der Irene Diwiak.
    Da gibt es übrigens im Oktober eine Lesung in der AK. Sehen wir uns da?
    Ansonsten wünsche ich ein schönes Lesen und bin auf Rückmeldungen neugierig!

    Kommentar von jancak — 2017-09-07 @ 23:07 | Antwort


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